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Burgund-Franche-Comté-Abend bei sich zuhause

In Zeiten des Coronavirus ist man am besten zuhause. Das Tourismusamt Burgund-Franche-Comté gibt Tipps für einen angenehmen Abend: spannende Dokumentarfilme schauen, den Tisch attraktiv decken und gemütlich Abendessen.

Besançon (Frankreich), 26. März 2020.

Vor gut zwanzig Jahren kam einer Handvoll verrückter Querdenker in den Sinn, eine Burg ausschließlich mit den Techniken des Mittelalters zu bauen. Mit Spitzhacke, Hamsterrad und Knotenseil mühen sich Arbeiter seit 1997 als Baumeister der Extreme auf der Baustelle. In Guédelon, wo der Begriff Zeitreise konkrete Formen annimmt, haben Zimmerleute und Dachdecker gerade das Dach der Kapelle fertiggestellt. Jetzt ragt der erste Turm der Burg am Horizont in den Himmel. Auf Youtube kann man die Arbeiten in 15 spannenden Episoden unter „Les feux de Guédelon“ auf Englisch verfolgen.

Jetzt ist es Zeit für ein typisches Abendessen mit Spezialitäten der Region Burgund-Franche-Comté. Zum Aperitif Kir oder ein Weißwein oder Crémant aus der Region werden traditionell Gougères (leckere kleine Windbeutel, deren Teig mit geschmolzenem Comté-Käse versetzt ist) Schinken in Petersiliengelee oder anderes Pökelfleisch serviert. Pochierte Eier in Rotweinsauce mit Speck, kleinen Zwiebeln und Champignons sind eine tief im burgundischen Weinland verwurzelte Vorspeise. Als Fleischgericht kommt Boeuf Bourguignon in Rotweinsauce in Frage. Die Käseplatte ist reich gefüllt, von Epoisses bis Bleu de Gex und Comté bis zum Ziegenkäse aus dem Mâconnais. Als abschließende Krönung des Essens wartet eine in Rotwein pochierte Birne. Dazu empfiehlt sich ein roter Burgunderwein vielleicht ein Marsannay oder Gevrey Chambertin, Alle Rezepte findet man auch in deutscher Sprache im Internet.

Damit das heimische Dîner auch recht gemütlich wird, sollte man sich von der französischen „Art de Table“, der Kunst einen Tisch schön zu decken, inspirieren lassen. In Burgund-Franche-Comté sind diesbezüglich zwei Adressen unumgänglich:

Im kleinen Dorf Passavant-la-Rochère, im Norden der Region befindet sich eine der ältesten Kristallglasmanufakturen Frankreichs, die noch heute in Betrieb ist. Neben industriellen Produkten werden vor allem Tafelkunst und dekorative Objekte hergestellt, wobei eine gelungene Kombination aus Tradition und Design angestrebt wird.

Cristel ist ein französischer Hersteller von hochwertigen Edelstahl-Kochutensilien. Das Unternehmen wurde 1983 in Fesches-le-Châtel in der Nähe von Belfort in Nachfolge des Japy-Imperiums gegründet. Es entstand aus dem Wunsch einiger Mitarbeiter, den Betrieb nicht untergehen  zu lassen, in Form einer Arbeitergenossenschaft. Auf den deutschsprachigen Internetseiten der Firma kann man manche gute Ideen für den eigenen Tisch und die eigene Küche sammeln.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine Region im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

Vendée Atlantikküste: grenzenlose Möglichkeiten für Wassersportfans

La Roche-sur-Yon (Frankreich), 21. Februar 2020

Die Vendée an der französischen Atlantikküste bietet grenzenlose Möglichkeiten für  Wassersportaktivitäten. Voll im Trend, die neuen Sportarten „Longe-côte“, Paddleboard Yoga und Polynesische Pirogenrennen. Auch als Zuschauer wird man von der Spannung bei zahlreichen Wassersportgroßveranstaltungen mitgerissen.

Mit 250 Kilometer Küstenlinie, davon 140 Kilometer Sandstrände, zwei Inseln, 14 Yachthäfen, 18 Seebädern, rund 120 Clubs für verschiedene Wassersportarten und 2,25 Millionen Besucher bei der Vendée Globe 2016, ist die Vendée ein Paradies für Urlauber, die Wassersportaktivitäten lieben. Jedes Jahr zeichnen sich neue Trends ab. 2020 sind besonders „Longe-côte“, Paddleboard Yoga und Polynesische Pirogenrennen gefragt.

Das Prinzip des „Longe-côte“ besteht darin, im Meer zu wandern, sobald man das Wasser bis zur Taille hat. Dabei kann eventuell ein Paddel als Stütze und Antriebselement dienen. Diese Fortbewegungsart kann sowohl als Freizeitbetätigung als auch sehr sportlich ausgeführt werden. Oft ist man bei diesem Sport in einer Gruppe unterwegs. Saint Jean de Monts, Saint Gilles Croix de Vie, Les Sables d’Olonne, La Tranche sur Mer sind die beliebtesten Orte für « Longe-côte ». Die Touristinfos informieren über alle Clubs.

SUP Yoga ist die Ausübung von modernem Yoga in ruhigem Wasser auf einem Stand-Up-Paddleboard. Anfänger können in einem Schwimmbad üben, um die Kraft und Flexibilität zu erlangen, die erforderlich ist, um das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. In La Tranche sur Mer kann man SUP Yoga mit Maud Chevalier ausüben. Am See Jaunay bieten es „Les Balades de Chloé“ an, und auch an der Kanubasis Auzance in den Sümpfen der Ile d’Olonne findet es seine Anhänger.

Die Va‘a, oder polynesische Piroge ist ein Neuankömmling in Kontinental-Frankreich und hat sich in der Vendée bereits gut durchgesetzt. Seit einigen Jahren entdecken die Spaziergänger nun bereits dieses etwas eigenartige und kaum bekannte Gefährt mit dem Ausleger auf der linken Seite. Pirogenrennen können sowohl bei ruhiger als auch bei rauer See durchgeführt werden.

Neben den neuen Trends sind auch klassischere Wassersportarten in der Vendée zu Hause. Surf und Kitesurf stehen noch ganz oben auf der Hitliste. Der bekannteste Spot ist wohl La Sauzaie in Brétignolles sur Mer mit schönen Barrels. Es wurden jetzt aber Les Sables d’Olonne und Longeville sur Mer mit einem Label für Orte ausgezeichnet, die den Surfsport besonders fördern.

Im Rhythmus der Gezeiten und der Winde teilen sich 17 Clubs für Strandsegeln und Speed-Sail in der Vendée die langen Strände, die bei Ebbe das ganze Jahr über eine ideale Spielwiese für Anfänger und Fortgeschrittene darstellen.

Die Insel Yeu bietet sich für Kanu-Kajak-Wanderungen an. Rudern, Tauchen und Angeln gehören ebenso zur langen Liste der Wassersportmöglichkeiten.

Unumgängliche Wassersportgroßveranstaltungen

Auch wer beim Wassersport nur zuschauen möchte, kommt in der Vendée auf seine Kosten. Das ganze Jahr über begeistern mehr als 30 Veranstaltungen die Fans.

Zu den Großveranstaltungen gehören die „Régates du Bois de la Chaise » vom 19. -21. August. Neben den Bootsregatten vor der Insel Noirmoutier ist die 31. Ausgabe auch das Fest des maritimen Kulturerbes.

Am 16. Juni brechen Skipper zur « New York – Vendée Les Sables d’Olonne » auf. Der Parcours über 5.741 Kilometer ist noch einmal ein letzter Test für die heiß erwartete « Vendée Globe“. Diese Non-Stop-Regatta für Einhand Segler führt über 21.638 Seemeilen rund um den Globus, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen oder Land zu betreten. Der Event mit Weltruf findet alle 4 Jahre statt. Mit Boris Herrmann ist diesmal erstmals ein deutscher Skipper Kandidat. Start am 8. November 2020.

Schon vom 20.-23. Mai können Zuschauer beim „Vendée Va’a“ Pirogenrennfestival in Les Sables d’Olonne mit den Sportlern vor Spannung beben.

Ausführliche Informationen zum Wassersport in der Vendée :  www.vendee-tourismus.de .

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr , www.jorghartwig.fr  

4 frei verwendbare Fotos zum Downloaden: https://we.tl/t-U5k5ZI3LvC der Link ist sieben Tage aktiv. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail. Bitte bei Benutzung der Fotos unbedingt den Fotocredit nennen.

Pressedossier Vendée

Vendée ist ein französisches Departement an der Atlantikküste. Das Gebiet ist mit 6720 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat etwa 671 000 Einwohner. La-Roche-sur-Yon, die Hauptstadt des Departements, hat 53000 Einwohnern. Die Vendée gehört zu den Departements mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. Die Küstenlinie beträgt 250 Kilometer, davon 140 Kilometer Sandstrände. Zwei Inseln, Yeu und Noirmoutier, 18 Seebäder und 8 Yachthäfen. Mehr als 500 Feste und Veranstaltungen werden jährlich organisiert. Segelregatta um den Globus: Vendée-Globe. Mehr als 1800 Kilometer Radwege. Mehr als 300 touristische Attraktionen und Aktivitäten. Der Attraktionspark „le Puy du Fou“ wird jährlich von 2,3 Millionen Gästen besucht. Die touristische Hauptsaison der Vendée erstreckt sich von April bis Oktober (92% der 36 Millionen Übernachtungen). Von Frankfurt sind es beispielsweise 1000 Kilometer bis in die Vendée. Autobahnen, Bahnverbindungen nach La Roche sur Yon/Les Sables d’Olonne und Flugverbindungen nach Nantes oder La Rochelle machen das Gebiet gut erreichbar.

Vendée Tourisme, 33 rue de l’Atlantique, CS 80206, 85005 La Roche sur Yon cedex, www.vendee-tourismus.de

DURCHATMEN IM SÜDEN DER VOGESEN

Viel frische Luft, sportliche Reize und außergewöhnliche Unterkünfte verspricht ein Aufenthalt im Süden der Vogesen. Das  Tourismusamt Burgund-Franche-Comté hat attraktive Angebote zusammengestellt.

Besançon (Frankreich), 23. Janvier 2020.

Im Süden der Vogesen und um Belfort gibt es zahlreiche Möglichkeiten um in der Natur einmal richtig durchzuatmen. Wandern oder Radfahren bieten sich an, in Waldhochseilgärten ist Geschicklichkeit gefragt, und übernachten kann man in einem Bauernhof in höheren Lagen, in Baumhäusern oder „schwimmenden“ Hütten.

Wer ganz hoch hinaus will, sollte das Elsässer Belchen mit dem Fahrrad erklimmen. Der Anstieg wurde 2019 von den Organisatoren des berühmtesten Radrennens mit dem Label „historische Strecke der Tour de France“ ausgezeichnet. Von der „Roche du Cerf„ in Lepuix, in 549 Meter Höhe geht es über 12 Kilometer zum Gipfel in 1173 Meter Höhe. 25 Mal führte die „Tour de France“ über diesen Gipfel und viermal war er Etappenziel. Heute wollen viele Amateure es den Radprofis Antonin Magne, Raphaël Géminiani, Eddy Merckx, Bernard Thévenet, … gleichtun.

Weniger Kraft erfordern E-Bike und E-Mountainbike-Touren auf der Hochebene der 1000 Weiher. Ab Melisey und Faucogney-et-la-Mer kann man diese Räder leihen und damit das natürliche und kulturelle Erbe einer außergewöhnlichen Region entdecken, die auch als „kleines Finnland“ bezeichnet wird. Mit den E-Bikes ist die 24 Kilometer lange Schleife „Boucle de la Mer“ zu befahren und auch auf der 33 Kilometer langen „Boucle de la Petite Finlande“ kann man die erstaunlichen Landschaften bewundern. Für ganz Sportliche bietet sich eine Auffahrt zur „Planche des Belles filles“ (62 Kilometer / 1800 Meter Höhenunterschied) an. Mit dem E-Mountainbike kann man auf Rundtouren ab der Mountainbike-Station der 1000 Weiher, die von Seen, Weihern und Bergen geprägte Landschaft erleben.

Für Wanderer gibt es in der Umgebung von Belfort 14 neue Rundkurse. Damit erweitert sich das dortige Angebot auf 31 Wanderstrecken, für die man auf der Internetseite der Stadt Begleitinformationen herunterladen kann. Zu den Wanderungen gehören Themenwanderwege zum kulturellen Erbe oder zu Umweltthemen.

Ab April ist auch wieder der Acropark nördlich von Belfort in den Vogesen geöffnet. In diesem Waldhochseilgarten kann man sich auf Affenbrücken, an Tarzan-Lianen und Seilschwingen in freier Natur austoben.

Als Unterkünfte für einen naturnahen Aufenthalt in der Region bieten sich die „Cabanes des Grands Reflets“ und der Bauernhof „Ferme de Là Haut“an. Die Hütten der „Cabanes des Grands Reflets“ liegen 20 Kilometer südlich von Belfort. Einige befinden sich in sechs bis elf Meter Höhe in den Bäumen, einige liegen nahe beim Ufer im See und sind über Stege zu erreichen und einige „schwimmen“ direkt im See und man gelangt mit einem kleinen Boot zu dieser romantischen Unterkunft. Mehrere Hütten haben ein „nordisches Bad“ bei dem die Wassertemperatur 38° beträgt. Sportliche Personen, Verliebte und Familien gehören zu den Gästen.

Auf 700 Meter Höhe bei Them Château Lambert empfangen Viviane und Guy Gäste in ihrem renovierten Bauernhof „La Ferme de Là-Haut“. Mitten in Ruhe und Natur, umgeben von Wäldern und Weiden verbringen Besucher eine erholsame Nacht. Zum Frühstück gibt es frische, hausgemachte Produkte. Direkt vor der Tür warten zahlreiche Wanderwege.

Von Südwest-Deutschland nach Belfort sind es ungefähr 70 Kilometer.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine Region im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté. Deutschsprachiges Pressedossier

Vendée Atlantikküste: ungewöhnliche Unterkünfte und Erlebnisse

La Roche-sur-Yon (Frankreich), 7. Januar 2020

Die Vendée an der französischen Atlantikküste bietet in diesem Jahr neue ungewöhnliche Unterkünfte. Zudem hat das Tourismusamt jetzt eine Top-10-Liste der ungewöhnlichsten Erlebnisse, die man an der Küste, im Hinterland oder auf den Inseln haben kann, erstellt.

In der Knick-Landschaft der Vendée

Der berühmte Freizeitpark „Puy du Fou ®“, der jährlich mehr als 2,3 Millionen Besucher anzieht, bekommt ein neues Hotel, „Le Grand Siècle“. Es ist das sechste der Anlage mit Themenhotels. Der neue Komplex wird 100 Zimmer haben und versetzt die Gäste in die Zeit des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. Es bildet ein Schloss mit acht Pavillons nach, das bis zur französischen Revolution existiert hat. Französische Gärten um das Hotel lassen die Anlage zu einem Ruhepol werden.

Ganz in der Nähe des Puy du Fou geht es in „Terre et Eau“ beschaulich zu. Adeline bietet Ferienwohnungen und Gästezimmer, und man kann in Ökolodge-Zelten übernachten. Die sind ein guter Ausgangspunkt um das abwechslungsreiche Hinterland der Vendée zu erkunden. https://www.terre-et-eau.com/hebergement-en-gite-rural-vendee/

Ebenfalls im Hinterland, aber nicht ganz so weit vom Atlantik, kann man in Saint-Hilaire-la-Forêt auf einem 4-Sterne Campingplatz auf dem Bauernhof in einer Bauernhütte übernachten. Kinder freuen sich über die Begegnung mit Tieren des Bauernhofes. https://www.la-grand-metairie.com/location-mobil-home-vendee/

Im Sumpfgebiet „Marais poitevin“

Auf dem gemütlichen Campingplatz „O P’tit Marais“ treffen sich Touristen und Einheimische rund um eine typisch französische „Guinguette“ (Tanzlokal). https://www.optitmarais.fr/ 

Zwischen Meer und Hinterland

Fünf Spaßbäder über 2500 m² liegen im Zentrum der 5-Sterne Campinganlage „ Le Pin Parasol“ in der Nähe des Sees von Jaunay in La Chapelle Hermier. Die Plätze sind mit 180 bis 270 m² sehr großzügig bemessen, und den Atlantik erreicht man von dort in zehn Minuten. https://www.campingpinparasol.fr/

Zwischen Les Sables d’Olonne und La Rochelle und bietet der 4-Sterne Campingplatz la Dive außergewöhnliche Unterkunftsmöglichkeiten: Zigeunerwagen, Hütten auf Stelzen und spezielle Hütten ohne Dach, aber dafür mit freiem Blick auf den Sternenhimmel. www.camping-la-dive.com

An der Küste

Die Domäne „Le Sherwood“ liegt in einer Dünenlandschaft an einem Wald in Notre Dame des Monts. Die Insel Noirmoutier und der quirlige Ort Saint Jean des Monts sind von dort leicht erreichbar. Die modernen Villen sind originell ausgestattet, so dass man sich nach Lateinamerika, Kanada oder Portugal versetzt fühlt, und haben einen privaten Whirlpool auf der Terrasse.https://www.kombak.eu/categorie/domaine-le-sherwood/

Die 3-Sterne Campinganlage „L’Ile aux oiseaux“ befindet sich mitten in der Natur bei l’lle d’Olonne. Familien finden dort komfortable Mobilheime, zum Beispiel ein „gemütliches Nest“, ideal für Verliebte, mit hotelähnlichem Komfort. https://www.ile-aux-oiseaux.fr/fiche-detail/le-nid-enchante.html

Diese Unterkünfte sind die Ausgangspunkte für spannende und ungewöhnliche Erlebnisse in der Urlaubsregion. Das Tourismusamt hat jetzt die Außergewöhnlichsten gelistet.

Top 10 der  ungewöhnlichen Erlebnisse in der Vendée:

1 / Überqueren der „Passage du Gois“, eine Straße mitten im Meer

Diese Straße ist nur zweimal täglich bei Ebbe zu befahren, ansonsten ist der vier Kilometer lange Damm zur Insel Noirmoutier vom Meer überflutet.

 2 / Wintersport am Meer in Saint Jean de Monts

Dieses ungewöhnliche Wintertreffen findet jedes Jahr während der Allerheiligen- und Weihnachtsferien in La Barre de Monts / Fromentine statt: Hundeschlittenfahren, Rodeln, Schneeschuhwandern am Strand,…

 3 / Biwak mitten in der Natur

Die Bucht der Bretagne lässt sich mit Kanus befahren. Eine Pauschale beinhaltet die Übernachtung mit Barbecue bei Kerzenschein und einem Biwak-Abendessen!

4 / In einem Baumhaus übernachten

Das luxuriöse Château Le Boisniard ***** befindet sich in Chambretaud. Dort sind die „Maisons des Bois“-Baumhäuser Teil der grünen Landschaft, wie bei Robin Hood oder Robinson Crusoe. Auf Stelzen (ca. 11 m über dem Boden) genießt man einen Blick auf die Natur und die Tiere im Park.

5 / Zeitreise im Puy du Fou

Der beste Themenpark der Welt bietet eine Vielzahl spektakulärer Shows, die frei von der Geschichte inspiriert sind und die ganze Familie von der Antike bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in verschiedene Welten eintauchen lassen. Ein Aufenthalt in einem der sechs Hotels gleicht einer Zeitreise. Sie haben das antike Rom, das Mittelalter, die Merowingerzeit, die Renaissance, und das 17. und 18. Jahrhundert zum Thema.

6 / Schlafen in einer Puppe

Einschlafen als Raupe und als Schmetterling aufwachen: dieses Erlebnis verspricht die „Chrysalide Lodge“, die zu den „Terragora Lodges“ gehört. Sie ist vom Lebensraum der Tiere inspiriert und einzigartig auf der Welt.

7 / Falkner für einen Tag

Im Themenpark „Puy du Fou“ kann man für einen Tag zum Falkner werden, wenn man eine Übernachtung in der „Cité Nocturne“ gebucht hat.

 8 / „Poupet déraille“, ein verrücktes Fest

Das „Festival du Poupet“ im Juli in St. Malo du Bois ist einfach verrückt und die Abschlussparty wird jedes Jahr verrückter: berühmte Künstler wie Sting, Verkleidungen, Rekorde, Herausforderungen, Konfetti und Kunstgegenständen.

9 / Die Tiere am Napoleon-Platz zum Leben erwecken

Mitten in La Roche sur Yon befinden sich erstaunliche, mechanische Tiere: Krokodile, Nilpferde,  Dromedare, Eulen, Frösche, Otter und Flamingos können zum Leben erweckt und gesteuert werden. Die lustigen Tiere sind das ganze Jahr über kostenlos zugänglich, außer im Januar, wenn sie von „Tierärzten“ betreut werden.

10 / Eine Gasse mit maritimen Noten: das Stadtviertel „Ile Penotte“

Die „Ile Penotte“ ist ein schrulliges kleines Viertel in der Innenstadt von Les Sables d’Olonne. In engen und kuriosen Gassen inmitten von Stockrosen schmücken Mosaike aus bunten Muscheln die Häuser. Die Kreationen wurden durch Mythologie, Märchen, fantastischen Geschichten inspiriert.

Informationen:  www.vendee-tourismus.de  .

Vom 11.-19. Januar 2020 ist Vendée Tourisme Aussteller auf der Messe CMT Stuttgart (Halle 4, Stand 4C15).

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr , www.jorghartwig.fr  

4 frei verwendbare Fotos zum Downloaden: https://we.tl/t-mO2GtgulKv der Link ist sieben Tage aktiv. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail. Bitte bei Benutzung der Fotos unbedingt den Fotocredit nennen.

Pressedossier Vendée

Vendée ist ein französisches Departement an der Atlantikküste, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6720 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 671 000 Einwohner. Die Hauptstadt des Departements ist La-Roche-sur-Yon mit 53000 Einwohnern. Die Vendée gehört zu den Departements mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. Die Küstenlinie beträgt 250 Kilometer, davon 140 Kilometer Sandstrände. Zwei Inseln, Yeu und Noirmoutier, 18 Seebäder und 8 Yachthäfen. Mehr als 500 Feste und Veranstaltungen werden jährlich organisiert. Segelregatta um den Globus: Vendée-Globe. Mehr als 1800 Kilometer Radwege. Mehr als 300 touristische Attraktionen und Aktivitäten. Der Attraktionspark „le Puy du Fou“ wird jährlich von 2,3 Millionen Gästen besucht. Die touristische Hauptsaison der Vendée erstreckt sich von April bis Oktober (92% der 36 Millionen Übernachtungen). Von Frankfurt sind es beispielsweise 1000 Kilometer bis in die Vendée. Autobahnen, Bahnverbindungen nach La Roche sur Yon/Les Sables d’Olonne und Flugverbindungen nach Nantes oder La Rochelle machen das Gebiet gut erreichbar.

Vendée Tourisme, 33 rue de l’Atlantique, CS 80206, 85005 La Roche sur Yon cedex, www.vendee-tourismus.de

Burgund-Franche-Comté: über sieben Brücken musst du gehn

In Burgund-Franche-Comté führen zahlreiche Brücken über Loire und Saône, Doubs und Yonne. Einige sind uralt, einige erzählen spannende Geschichten, einige laden zu Festen ein. Alle verbinden Menschen.

Besançon (Frankreich), 18. Dezember 2019.

La Charité-sur-Loire

500 Jahre wird die Brücke von La Charité-sur-Loire im kommenden Jahr 2020. Sie ist damit eine der ältesten noch erhaltenen Brücken über die Loire. Eine Ausstellung zur Veranschaulichung ihrer Geschichte ist geplant. Am Flussübergang trifft Tradition auf Moderne, denn erst 2017 wurde eine kunstvolle Brücke für Fußgänger und Radfahrer an die bestehende Struktur angebaut. In der Mitte des Flusses hat die Insel „Ile du Faubourg“,  etwa 200 Bewohner. Dort befindet sich der Campingplatz der kleinen Stadt, und von dort haben Touristen auch den schönsten Blick auf La Charité-sur-Loire mit der Prioratskirche. Die Insel gehört noch zur Region Burgund-Franche-Comté bevor dann eine weitere Brücke von der „Ile du Faubourg“ die Verbindung zur Nachbarregion Centre-Val-de-Loire herstellt.

Joigny

Die Brücke Saint-Nicolas führt in Joigny über den Fluss Yonne. Bis zum 16. Jahrhundert war sie bis auf die Pfeiler aus Holz. So konnte sich 1530 ein Feuer von der einen Stadtseite über Fluss in die andere Stadthälfte ausbreiten. Vom 17. bis zum 20. Jahrhundert führten Paraden des Reiterregiments über die Brücke. Nachdem es in Frankreich im 20. Jahrhundert bezahlte Ferien aber noch keine Autobahnen gab, ging der Autostrom von Paris ans Mittelmeer durch Joigny und staute sich oft auf der Brücke. Diese Staus werden heute jährlich in einem Vintage-Fest nachgestellt. Auch 2020 kommen am 5. und 6. September wieder 400 Oldtimer aus den 60er Jahren auf der Brücke zusammen, es werden Konzerte und Tanzvorführungen veranstaltet. Fotografieren lässt man sich in Joigny gerne an der Brücke „Pont de Cézy“. Auch Frischvermählte suchen diesen idyllischen Foto Spot mit Brücke, Fischerbooten und Schwänen.

Besançon

Die Brücke „Pont Battant“ in Besançon über den Doubs, beeindruckt durch Ihr Alter. Sie verband das historische Stadtzentrum „La Boucle“ mit dem Viertel „Battant“. Es muss zunächst eine Furt gegeben haben, die dann von einer Holzbrücke überspannt wurde. Um 160 n. Chr wurde dann während der Römerzeit eine siebenbogige Steinbrücke erbaut. Sie wurde im zweiten Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogen, so dass 1953 die Brücke neu gebaut wurde. Nach 2013 wurde sie dann noch einmal erweitert, damit die neue Straßenbahn sie benutzen konnte. Wie am „Pont des Arts“ in Paris haben Verliebte Schlösser an den Gittern der Brücke angebracht, um sich ewige Treue zu schwören. Schon 2015 hatte die Stadtverwaltung über 400 Schlösser gezählt. Von der römischen Brücke sind auch heute noch kleinere Relikte zu sehen.

Nevers

Die Loire-Brücke in Nevers war zunächst aus Holz gebaut. 1389 wurde sie vom winterlichen Eis zerstört. Zu Zeiten des französischen Königreichs hatte sie eine große Bedeutung für Reisende und den Warenverkehr auf dem Weg nach Lyon. Prozessionen und Feste wurden auf der Brücke abgehalten. Zu Aschermittwoch warf man eine Puppe, die den Karneval symbolisierte, von der Brücke in die Loire. Der heutige „Pont de Loire“ ist eine Straßenbrücke, die 1767 begonnen und 1832 fertig gestellt wurde. Sie ist 350 Meter lang und hat 14 Bögen, die den Hochwassern im 20. Jahrhundert gut getrotzt haben. Von Süden kommend, hat man von der Brücke einen beeindruckenden Blick auf Nevers mit der Katdhedrale Saint-Cyr-et-Sainte-Julitte und den Turm Goguin.

Sens

Die Brücke „Lucien Cornet“ in Sens ist bei Winzern gut bekannt. Flussabwärts wachsen die Weine Frankreichs (vins de France) und flussaufwärts die Weine Burgunds (vins de Bourgogne). Seit 1414 ist die Brücke über die Yonne mehrfach neu erbaut worden. Zunächst hatte sie sechs Bögen und seit 1739 drei. Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahr 1913 und trägt den Namen des damaligen Bürgermeisters « Lucien Cornet ». Die 25.000 Einwohner der Stadt sind stolz auf „Saint-Etienne“, die erste gotische Kathedrale Frankreichs. Das Gotteshaus wurde ab 1140/45 erbaut. Der Kirchenschatz, von immensem Reichtum, ist im Palast der Erzbischöfe zu bestaunen.

Dole

Über den 140 Meter langen „Pont Louis XVI“ erreicht man Dole. Er wurde von 1762 bis 1769 über den Doubs gebaut und im 20. Jahrhundert erweitert. Louis Pasteur ist der bekannteste Sohn der Stadt. Er wurde hier am 27. Dezember 1822 geboren. Sein Geburtshaus ist heute ein vielbesuchtes Museum. Historische Hospiz-, Parlaments-, Universitätsgebäude, und ein Palais zeugen von der glorreichen Geschichte der Stadt. Die Stiftskirche Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert beeindruckt durch ihren 75 m hohen Turm. Dole entwickelte sich im Laufe des 13. Jahrhunderts an dem wichtigen Flussübergang über den Doubs und kam 1678, unter Ludwig XIV zu Frankreich.

Tournus

Südlich von Tournus überspannt die metallene Brücke von Fleurville die Saône. Touristen, die sie noch sehen wollen, müssen sich ein bisschen beeilen, denn sie wird 2022 durch eine neue Konstruktion ersetzt und dann abgerissen. Der Ort ist dennoch recht geschichtsträchtig. Direkt unterhalb der Brücke befand sich das Café de la Marine. Dort traf sich Antoine de Saint Exupéry mit seinem Schriftstellerfreund Léon Werth, dem er den „Kleinen Prinzen“ gewidmet hatte. Die Brücke mit ihren 181 Metern war von 1898 bis 18991 erbaut worden und wurde im 2. Weltkrieg, am 3. September 1944, bombardiert.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

FRANKREICH HAT EINEN NEUEN NATIONALPARK

Der Nationalpark der Wälder von Champagne und Burgund ist seit November Realität und der elfte Nationalpark Frankreichs.

Besançon (Frankreich), 6. Dezember 2019.

Burgund gehört zu den waldreichsten Regionen Frankreichs. Hier bestimmt noch die Natur und nicht der Mensch den Lauf der Dinge. Zum Schutz dieses natürlichen Reichtums wurde 2009 die Schaffung eines Nationalparks beschlossen. Zehn Jahre später ist der Plan jetzt Realität geworden. Der Nationalpark der Wälder von Champagne und Burgund ist somit der elfte Nationalpark Frankreichs. Er liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Dijon und erstreckt sich über 242.148 Hektar in den beiden französischen Regionen Burgund-Franche-Comté und Grand Est.

Als Nationalpark kann ein Gebiet klassifiziert werden, das einen herausragenden natürlichen Reichtum besitzt. Im Nationalpark der Wälder von Champagne und Burgund stehen mehr als hundertjährige Buchen und Eichen, die zu 90% aus der Zeit der französischen Revolution von 1789 stammen. Neben zahlreichen Hirschen und Rehen kommen hier auch seltene Tierarten wie die Wildkatze und der Schwarzstorch vor. Zu den bemerkenswerten Pflanzen zählen der Gelbe Frauenschuh, eine der prächtigsten wildwachsenden Orchideenarten Europas, und die Weiße Narzisse. Das Gebiet hat eine Bevölkerungsdichte von 11 Einwohnern pro Quadratkilometer (Deutschland: 232).

Hauptziele sind der Schutz der Natur, der Empfang von Besuchern und die Teilhabe an der lokalen nachhaltigen Entwicklung. Die Vorschriften sind strenger als in einem regionalen Naturpark, und es gibt einen Bereich mit besonderer Schutzfunktion. Daneben können sich aber gewisse Aktivitäten des sanften Tourismus entwickeln.

In der eindrucksvollen Natur findet man im Bereich des Naturparks in Burgund die kleine Stadt Chatillon mit dem Keltenschatz von Vix aus dem 5. Jahrhundert v. Chr, die Abtei Val des Choues mit ihrer Jagdhund Meute, das Château de Courban , das gerade seinen erste Michelin-Stern erhalten hat. Das Gebiet lädt auch zu Aktivurlaub und Entdeckungsstreifzügen ein. 20 Wanderwege, darunter der Fernwanderweg GR2, Mountainbikestrecken, Reitwege und Hochseilgärten empfangen Besucher. Im Gebiet von Chatillon wird auch ein bekannter Schaumwein hergestellt.

Der Schutz der Natur ist für die Region Burgund-Franche-Comté schon seit langem ein wichtiges Anliegen. Davon zeugen bereits drei regionale Naturparks mit drei Gesichtern. Der Naturpark Morvan und sein ausgedehntes Granitmassiv im Herzen Burgunds, der Naturpark Haut-Jura und der Naturpark der Ballons des Vosges sind die „grünen Lungen“ der Region. Drei Welten, drei Stimmungen, drei Geschichten. Und jede Menge Postkartenmotive als Abbild der Region. Die kleinen Berge, die Wälder und die Seen des Morvan sorgen für eine gute Lebensqualität. Die Gebirgskulisse des Hoch-Jura macht Besucher zu Gipfelstürmern und der Naturpark der Ballons des Vosges und sein beeindruckendes Hochplateau der tausend Weiher bieten Landschaften zwischen Himmel und Erde.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

Vendée Globe: Großereignis zieht Millionenpublikum an die Atlantikküste

PRESSEMITTEILUNG

Vendée Globe: Großereignis zieht Millionenpublikum an die Atlantikküste

La Roche-sur-Yon (Frankreich), 8. November 2019

Heute in genau einem Jahr, am 8. November 2020, startet in Les Sables d’Olonne in Frankreich die 9. Ausgabe der Vendée Globe. Die Non-Stop-Regatta für Einhand Segler führt über 21.638 Seemeilen rund um den Globus, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen oder Land zu betreten. Der Rekord für diese Weltumsegelung wurde mit 74 Tagen und 3 Stunden von Armel Le Cléac’h bei der Ausgabe 2016/2017 aufgestellt. Mit Boris Herrmann ist erstmals ein deutscher Skipper Kandidat.

Der Event mit Weltruf findet alle 4 Jahre statt. 2016 war keine Frau am Start. Die Organisatoren begrüßen daher besonders fünf Kandidatinnen, für die Ausgabe 2020/2021. Die Gesamtzahl der Teilnehmer dürfte sich ebenfalls erhöhen. Es wird mit 34 französischen und internationalen Skippern gerechnet.

Boris Herrmann

Der 38-jährige Oldenburger Boris Herrmann will als erster Deutscher mit der Yacht Malizia II an der prestigeträchtigen Regatta teilnehmen. Der professionelle Segelsportler hat bereits zahlreiche Erfolge zu verbuchen. Er war kürzlich in den Schlagzeilen, weil er die Klimaaktivistin Greta Thunberg auf seiner Yacht vom südenglischen Plymouth nach New York City brachte, wo sie beim Klimagipfel während der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilnahm.

An Bord

Nach dem Start sind die Skipper der Vendée Globe drei Monate auf sich alleine gestellt und streben allesamt die drei großen Kaps an: Kap der guten Hoffnung (Südafrika), Kap Leeuwin (Australien) und Kap Horn(Chile). An Bord ihrer Einrumpfboote der OPEN 60 IMOCA Klasse, segeln sie dann wieder über den Atlantik nach Norden, zurück in Richtung Les Sables d’Olonne. Unterwegs nehmen die Skipper, wie Astronauten, lyophilisierte Nahrung zu sich. Geschlafen wird im 2-Stunden-Rhythmus unter Autopilot.  Die Projektteams bereiten die Boote optimal vor. Für alle möglichen Pannen haben die Skipper Ersatzmaterial dabei. An ein Aufgeben ist nicht zu denken.

An Land

In ganz Frankreich wird die Regatta mit Begeisterung verfolgt. Die Vendée ist als Austragungsort für sportliche Großereignisse bekannt. Sechs Mal startete hier die Tour de France; jedes Jahr nehmen tausende von Läufern an den „Foulées du Gois“teil, ein Wettlauf, der auf einer Straße ausgetragen wird, die bei Flut im Meer verschwindet. Auch die Regatta „Solitaire du Figaro“ wurde hier schon ausgetragen.

Les Sables d’Olonne hat das ganze Jahr über Saison, mit ihrem belebten Fischerei-, Handels- und Yachthafen, der zu den größten der französischen Atlantikküste zählt, ihren kleinen charmanten Gässchen, dem Fischerviertel „La Chaume“ und ihrem großen Feinsandstrand. Im Vorfeld der „Vendée Globe“ Regatta werden mehr als eine Millionen Besucher in der kleinen Stadt in der Vendée erwartet, die mit dem französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV direkt von Paris zu erreichen ist. Ihr Schifffahrtkanal, der die Boote der Vendee Globe vorbeiziehen sieht, gehört jetzt zu den „Iconic Sport Sites“, wie die Radrennbahn von Roubaix oder die Autorennbahn von Le Mans.

Vendée Tourisme bereitet schon jetzt das Großereignis vor, das in ganz Frankreich begeistert gefeiert und verfolgt wird. Mit einem ersten deutschen Teilnehmer könnte diese Begeisterung auch nach Deutschland schwappen.

SAVE THE DATE

17. Oktober 2020 : Eröffnung des Vendée Globe Dorfes in Les Sables d’Olonne mit dem Stand des Tourismusamtes der Vendée, das zahlreiche Animationen organisiert.

8. November 2020 : Start der Vendée Globe

PRESSEKONFERENZ

Das Tourismusamt der Vendée plant für den 18. Januar eine Pressekonferenz auf der BOOT in Düsseldorf zum Thema: touristische Destination Vendée und „Vendée Globe“. Bei dieser Veranstaltung soll auch Boris Herrmann zugegen sein (muss noch bestätigt werden). Eine Einladung für die Pressekonferenz wird noch gesondert verschickt, aber lassen Sie sich bereits vormerken und sagen Sie uns per Mailantwort unverbindlich ob Sie gerne teilnehmen wollen, Pressematerial per Mail erhalten wollen oder an einer Gruppenpressereise zur Vendée Globe interessiert wären. Wir halten Sie dann auf dem Laufenden.

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr, www.jorghartwig.fr 

Vendée ist ein französisches Departement an der Atlantikküste, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6720 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 671 000 Einwohner. Die Hauptstadt des Departements ist La-Roche-sur-Yon mit 53000 Einwohnern. Die Vendée gehört zu den Departements mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. Die Küstenlinie beträgt 250 Kilometer, davon 140 Kilometer Sandstrände. Zwei Inseln, Yeu und Noirmoutier, 18 Seebäder und 8 Yachthäfen. Mehr als 500 Feste und Veranstaltungen werden jährlich organisiert. Segelregatta um den Globus: Vendée-Globe. Mehr als 1800 Kilometer Radwege. Mehr als 300 touristische Attraktionen und Aktivitäten. Der Attraktionspark „le Puy du Fou“ wird jährlich von 2,2 Millionen Gästen besucht. Die touristische Hauptsaison der Vendée erstreckt sich von April bis Oktober (92% der 36 Millionen Übernachtungen). Von Frankfurt sind es beispielsweise 1000 Kilometer bis in die Vendée. Autobahnen, Bahnverbindungen nach La Roche sur Yon/Les Sables d’Olonne und Flugverbindungen nach Nantes oder La Rochelle machen das Gebiet gut erreichbar.

Touristische Informationen: Vendée Tourisme

33 rue de l’Atlantique, CS 80206, 85005 La Roche sur Yon cedex, www.vendee-tourismus.de

5 frei verwendbare Fotos zum Downloaden, 42,8 MB: https://we.tl/t-gSelT4ssuu   der Link ist sieben Tage aktiv. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail. Bitte bei Benutzung der Fotos unbedingt den Fotocredit nennen.

Pressedossier Vendée 2019

Informationen:

Imagebroschüre: www.vendee-tourismus.de/praktische-informationen/broschuren/  

Offizieller Teaser „Vendée Globe“ (2:58 min) :

Gibt es in Troyes mehr Heilige als anderswo?

Gibt es in Troyes mehr Heilige als anderswo?

Troyes (Frankreich), 31. Oktober 2019.

 „Was macht man in Troyes? Man läutet“ Dieses alte französische Sprichwort kommt nicht von ungefähr, gibt es in der historischen Hauptstadt der Champagne doch neun denkmalgeschützte Kirchen von der Gotik bis zum 20. Jahrhundert und auch eine Kathedrale. Zudem ist Troyes von einem wahren Ring von Schutzpatronen umgeben. Allein 19 kleine Städte und Dörfer des Gemeindezusammenschlusses „Troyes Champagne Metropole“ tragen den Namen eines Heiligen.

Ob nun die Bewohner der 60.000 Einwohnerstadt (170.000 im Ballungsgebiet) besonders fromm sind, wurde bisher nicht nachgewiesen. Auf Besucher warten jedoch zahlreiche sakrale Leckerbissen. Unumgänglich ist ein Besuch der Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul, die zu den Hauptwerken der französischen Gotik zählt. Deren eindrucksvolle Glasgemälde, über 1.500 m², stammen aus dem 13.-16. Jahrhundert. Das ganze Departement „Aube en Champagne“ hat mit über 9.000 m² Buntglasfenstern in 200 Kirchen einen Schatz, wie so nirgends in Europa. In der Kathedrale finden sich im Kirchenschatz auch liturgische Gegenstände aus der Zeit der Tempelritter. Diese erhielten ihre Ordensregeln 1129 auf dem Konzil von Troyes, im Beisein von Bernhard von Clairvaux.

In der auf Anordnung des Papstes Urban IV. errichteten Basilika Saint Urbain, ist die „Jungfrau mit der Weintraube“ ein schönes Beispiel der Bildhauerkunst der Stadt im 16. Jahrhundert. Die Kirche Sainte-Madeleine besitzt einen eindrucksvollen steinernen Lettner im Flamboyantstil (1508–1516) und Saint-Pantaléon besticht durch zahlreiche Statuen und ihre Fachwerkbauweise.

Auch für die jüdische Geschichte ist Troyes von Bedeutung. Raschi, ein französischer Rabbiner und maßgeblicher Kommentator des Tanach und Talmuds wurde hier 1040 geboren. Er war einer der bedeutendsten jüdischen Gelehrten des Mittelalters und der bekannteste jüdische Bibelexeget überhaupt. Sein Bibelkommentar wird bis heute studiert und in den meisten jüdischen Bibelausgaben abgedruckt. In Troyes kann das Raschi-Haus besichtigt werden, mit Synagoge, einer Bibliothek der jüdischen Kultur in verschiedenen Sprachen und Tablets mit denen man Tora-Rollen ansehen kann, die sonst nicht zugänglich sind. Ein Glasfenster der Künstlerin Flavie Serrière Vincent-Petit ist zu bestaunen. Erneut eine Anspielung auf den Reichtum an Buntglasfenstern im Departement Aube. Ein Rundweg führt auf den Spuren Raschis durch die Altstadt.

Diese ist ein wahres Labyrinth von gepflasterten Gässchen, die von farbenfrohen Fachwerkhäusern gesäumt werden. Man fühlt sich schnell in die Zeit des Mittelalters oder der Renaissance und der berühmten Märkte der Champagne zurück versetzt. Diese Architektur ist heute der ganze Stolz der Champagnerstadt, die das Label „Ville d’Art et d’Histoire“ (Stadt für Kunst und Geschichte) trägt. Die Innenstadt weist zudem eine kuriose Besonderheit auf: die Umrisse haben aus der Luft gesehen, die Form eines Champagnerkorkens.

Nordöstlich von Troyes besitzt das Departement „Aube en Champagne“ noch einen weiteren Schatz des Kulturerbes in Form von zahlreichen Fachwerkkirchen. Die Gotteshäuser von Lentilles, Bailly le Franc oder Longsols sind eindrucksvolle Beispiele für diese besondere Architektur, die sich durch das Fehlen von Steinen und den Holzreichtum erklären lässt. Damit Touristen auch oftmals geschlossene Kirchen besichtigen können, wurde 2014 die Aktion „Un jour, Une Eglise“ (Ein Tag, eine Kirche) ins Leben gerufen. Mehr als 300 freiwillige Helfer sind in den Sommermonaten am Empfang von Besuchern beteiligt.                                           

Allgemeine touristische Informationen: Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de  (Deutsch), Tel.: +33 325 42 50 00.

Das Juragebirge im Winter

Das Juragebirge im Winter

Zone de Texte: PRESSEMITTEILUNG  NOVEMBER 2019

Das Juragebirge bereitet sich  auf die kommende Wintersaison vor. Das Gebiet eignet sich besonders für entspannte Wintersportler, die neben dem Skifahren noch andere angenehme Seiten der kalten Jahreszeit genießen wollen.

Besançon (Frankreich), 12. November 2019.

Das Juragebirge, in der ostfranzösischen Region Burgund-Franche-Comté, ist bei Wintersportlern beliebt, die den Massentourismus meiden. Bis auf knapp 1.500 Meter steigen die bewaldeten Berghänge und bieten einen spektakulären Ausblick. Vom Mont d’Or, mit 1.463 Metern der höchste Berg im Departement Doubs, hat man einen Panoramablick auf die Gipfel der Alpen und den Mont Blanc.

Als Zuschauer ist es auch spannend, eine der zahlreichen Wintersportwettkämpfe zu erleben. In jedem Jahr findet am letzten Januar-Wochenende das große Hundeschlitten-Rennen „Retordica“ statt. Französische und internationale Gespanne treffen hier aufeinander. Am zweiten Februar-Wochenende kommen mehr als 3.500 Skilangläufer zusammen, um an der „Transjurassienne“ teilzunehmen. 68 Kilometer geht es durch die verschneiten Wälder und Bergkuppen der Departements Jura und Doubs. Die „Transjurassienne“ ist der längste Skilanglaufwettkampf Frankreichs.

Wer selbst auf Ski und Snowboard steigen will oder Schneeschuhwanderungen unternehmen möchte, kommt in den drei Wintersportgebieten Métabief, Les Rousses und Monts Jura auf seine Kosten. Auch der große Fernwanderweg „Große Juradurchquerung“ (Grande Traversée du Jura / GTJ), mit seinem beeindruckenden Gipfelpanorama, hat seine Reize. In jeder der drei Wintersport-Stationen gibt es mehrere Ski-Schulen und Verleihstationen für Material von Stiefeln bis Stöcken. Eine der Sportarten, die in Métabief besonders umfangreich angeboten werden, ist Biathlon. In der Nähe von Métabief, verwandeln sich die beiden Seen Lac Saint Point und Lac de Remoray in der kalten Jahreszeit in eine weiße Spielwiese für Schlittschuhläufer. In Les Rousses sollte man sich eine besondere Schneeerfahrung nicht entgehen lassen – das Skijöring. Dabei gleitet man auf Langlauf-Skiern hinter einem Pferd durch den stiebenden Schnee.

Neben den sportlichen Aktivitäten finden Familien im Juragebirge ein interessantes Besichtigungsangebot. Paul-Emile Victor (1907-1995) stammte aus dieser Region und hatte sich als Polarforscher einen Namen gemacht. Jetzt kann man im „Espace des Mondes Polaires“ (Museum für Polarwelten) in Prémanon auf seinen Spuren wandeln. In Moirans-en-Montagne kehrt man wieder in die Kindheit zurück, wenn man im Spielzeugmuseum 3.000 Ausstellungstücke aus der ganzen Welt bestaunt. In der Umgebung wird jedes zweite französische Spielzeug hergestellt. Ein Besuch im „Parc Polaire“ ist lohnenswert. Hier leben Hirsche, Gämsen, Yaks, Rentiere und Bisons, und man kommt der Natur sehr nahe.

Auch die Traditionen der Menschen haben im Juragebirge einen hohen Stellenwert. Man versteht die Weihnachtszeit zu feiern, und man kann den „Montagnons, den alten Bergbewohnern, bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Man begegnet ihnen in Werkstätten, „Tuyés“ genannten Räucherhäusern, Käsereien oder Almbauernhöfen.

Dort kann man die regionalen Käsespezialitäten, wie den „Comté“ probieren. Das Juragebirge ist für seine gute Küche mit Käse, Weinen und geräucherten Wurstspezialitäten bekannt.

Um den Wintersportlern Entspannung zu bieten, haben viele Hotels ihr Wellnessangebot. Zudem gibt es drei größere Thermalbäder in Salins-les-Bains, Divonne-les-Bains und Lons-le-Saunier.

Eine Besonderheit ist das Hotel L’Arbézie im Örtchen La Cure: Die Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz zieht sich mitten durch das Hotel und teilt nicht nur das Restaurant, sondern sogar das Doppelbett in einem der Zimmer in zwei Landeshälften.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch):

https://www.montagnes-du-jura.fr/

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs.  Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Heute ist der internationale „Champagne Day“

Heute ist der internationale „Champagne Day“

Troyes (Frankreich), 18. Oktober 2019.

Weltweit teilen heute Liebhaber des edelsten aller Getränke freudige Momente unter dem Hashtag #CHAMPAGNEDAY im Internet. In der Heimat des Champagners finden eine ganze Woche lang ausgelassene Feste rund um den Champagner statt. Aber Champagner ist nicht die einzige Spezialität des französischen Departements „Aube en Champagne“.

Nur Trauben, die in der Champagne wachsen, gekeltert und veredelt werden, dürfen sich Champagner nennen. Ein Viertel der 300 Millionen Flaschen, die jährlich auf den Weltmarkt kommen, stammen aus „Aube en Champagne“. Seit Juli 2015 gehören die „Champagnerhänge, -häuser und –keller“ in der Kategorie Kulturlandschaften zum Weltkulturerbe der UNESCO. Etwa 100 Leistungsträger des Departements tragen das Label „Vignobles et Découvertes“ (Weinberge und Entdeckungen) das einen ausgezeichneten Empfang für Touristen verspricht. Die Winzer halten sich an eine Qualitätscharta für zahlreiche Aktivitäten rund um den Weinbau: Besichtigungen von Weinkellern, Unterkünfte, Kulturerbe, Museen,…  Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle. Die touristische Champagnerstraße führt über 220 Kilometer zu Champagnerkellern.

Auf der Strecke liegt auch Les Riceys, ein Dorf mit drei kontrollierten Herkunftsbezeichnungen (AOC): Champagner, Coteaux-Champenois und Rosé des Riceys. Den Roséwein soll schon der französische Sonnenkönig, Ludwig XIV. besonders gemocht haben.

Champagner wird häufig von den Köchen des Departements verwendet. So etwa bei der Sauerkrautherstellung. Die „Aube en Champagne“ ist der zweitgrößte Sauerkrautproduzent in Frankreich, gleich nach dem Departement Bas-Rhin im Elsass.

In einer „Andouillette AAAAA“ findet man ebenfalls gelegentlich Champagner. Die Wurstspezialität aus Schweinemagen und -darm, mit Salz, Pfeffer, Zwiebeln und weiteren Gewürzen ist ein wichtiger Bestandteil der französischen Kochkultur.

Um eine echte Andouillette zu genießen muss man ein wahrer Liebhaber sein. Bei Käse, herrscht eher Einstimmigkeit. Aus Chaource stammt ein leicht gesalzener Kuhmilchkäse mit zartschmelzenden Inneren.

Alles ist in der „Aube en Champagne“ nicht Käse. Im Gebiet von Othe kommen mehr als 300 verschiedene Apfelsorten vor. Viele Äpfel werden zu Cidre verarbeitet. Man sagt er habe den Geschmack von Feuerstein.

Nicht nur Champagner gehört zu den bekannten alkoholischen Getränken des Departements. Seit 1840 wird der Schlehenlikör „La prunelle de Troyes“ direkt gegenüber der Kathedrale der historischen Hauptstadt der Champagne hergestellt.

Wo kann man die regionalen Spezialitäten probieren?

Das Tourismusamt „Aube en Champagne“ empfiehlt dafür die Restaurants „Logis de l’Aube“, die im ganzen Departement zu finden sind. Drei davon hat eine Jury als « Tables Distinguées » ausgezeichnet, weil sie besonders gut mit lokalen Produkten arbeiten: « Aux Maisons » in Maisons-les-Chaource, « l’Auberge du Lac – Au Vieux Pressoir » in Mesnil-Saint-Père und « La Rosita » in Nogent-sur-Seine.

Allgemeine touristische Informationen: Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de  (Deutsch), Tel.: +33 325 42 50 00.

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„Aube en Champagne“ ist ein französisches Departement süd-östlich von Paris, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6.004 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 308.000 Einwohner. Hauptstadt des Departements ist Troyes, die Schöne aus dem Mittelalter mit ihrer Kathedrale und neun Kirchen im Stadtzentrum. Die Stadt ist für Buntglasfenster, historische Fachwerkhäuser und auch als moderne Shopping-Destination mit großen Outlet-Zentren bekannt. Zu den weiteren großen Sehenswürdigkeiten des Departements gehören die Champagneranbaugebiete und die touristische Champagnerstraße sowie der regionale Naturpark Forêt d’Orient und die großen Seen. Die berühmten Persönlichkeiten Pierre-Auguste Renoir, Camille Claudel, Bernhard von Clairvaux und Napoleon haben eine enge Verbindung zum Departement Aube. Troyes ist ungefähr 500 Kilometer von Köln, Frankfurt oder Stuttgart entfernt.