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Gibt es in Troyes mehr Heilige als anderswo?

Gibt es in Troyes mehr Heilige als anderswo?

Troyes (Frankreich), 31. Oktober 2019.

 „Was macht man in Troyes? Man läutet“ Dieses alte französische Sprichwort kommt nicht von ungefähr, gibt es in der historischen Hauptstadt der Champagne doch neun denkmalgeschützte Kirchen von der Gotik bis zum 20. Jahrhundert und auch eine Kathedrale. Zudem ist Troyes von einem wahren Ring von Schutzpatronen umgeben. Allein 19 kleine Städte und Dörfer des Gemeindezusammenschlusses „Troyes Champagne Metropole“ tragen den Namen eines Heiligen.

Ob nun die Bewohner der 60.000 Einwohnerstadt (170.000 im Ballungsgebiet) besonders fromm sind, wurde bisher nicht nachgewiesen. Auf Besucher warten jedoch zahlreiche sakrale Leckerbissen. Unumgänglich ist ein Besuch der Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul, die zu den Hauptwerken der französischen Gotik zählt. Deren eindrucksvolle Glasgemälde, über 1.500 m², stammen aus dem 13.-16. Jahrhundert. Das ganze Departement „Aube en Champagne“ hat mit über 9.000 m² Buntglasfenstern in 200 Kirchen einen Schatz, wie so nirgends in Europa. In der Kathedrale finden sich im Kirchenschatz auch liturgische Gegenstände aus der Zeit der Tempelritter. Diese erhielten ihre Ordensregeln 1129 auf dem Konzil von Troyes, im Beisein von Bernhard von Clairvaux.

In der auf Anordnung des Papstes Urban IV. errichteten Basilika Saint Urbain, ist die „Jungfrau mit der Weintraube“ ein schönes Beispiel der Bildhauerkunst der Stadt im 16. Jahrhundert. Die Kirche Sainte-Madeleine besitzt einen eindrucksvollen steinernen Lettner im Flamboyantstil (1508–1516) und Saint-Pantaléon besticht durch zahlreiche Statuen und ihre Fachwerkbauweise.

Auch für die jüdische Geschichte ist Troyes von Bedeutung. Raschi, ein französischer Rabbiner und maßgeblicher Kommentator des Tanach und Talmuds wurde hier 1040 geboren. Er war einer der bedeutendsten jüdischen Gelehrten des Mittelalters und der bekannteste jüdische Bibelexeget überhaupt. Sein Bibelkommentar wird bis heute studiert und in den meisten jüdischen Bibelausgaben abgedruckt. In Troyes kann das Raschi-Haus besichtigt werden, mit Synagoge, einer Bibliothek der jüdischen Kultur in verschiedenen Sprachen und Tablets mit denen man Tora-Rollen ansehen kann, die sonst nicht zugänglich sind. Ein Glasfenster der Künstlerin Flavie Serrière Vincent-Petit ist zu bestaunen. Erneut eine Anspielung auf den Reichtum an Buntglasfenstern im Departement Aube. Ein Rundweg führt auf den Spuren Raschis durch die Altstadt.

Diese ist ein wahres Labyrinth von gepflasterten Gässchen, die von farbenfrohen Fachwerkhäusern gesäumt werden. Man fühlt sich schnell in die Zeit des Mittelalters oder der Renaissance und der berühmten Märkte der Champagne zurück versetzt. Diese Architektur ist heute der ganze Stolz der Champagnerstadt, die das Label „Ville d’Art et d’Histoire“ (Stadt für Kunst und Geschichte) trägt. Die Innenstadt weist zudem eine kuriose Besonderheit auf: die Umrisse haben aus der Luft gesehen, die Form eines Champagnerkorkens.

Nordöstlich von Troyes besitzt das Departement „Aube en Champagne“ noch einen weiteren Schatz des Kulturerbes in Form von zahlreichen Fachwerkkirchen. Die Gotteshäuser von Lentilles, Bailly le Franc oder Longsols sind eindrucksvolle Beispiele für diese besondere Architektur, die sich durch das Fehlen von Steinen und den Holzreichtum erklären lässt. Damit Touristen auch oftmals geschlossene Kirchen besichtigen können, wurde 2014 die Aktion „Un jour, Une Eglise“ (Ein Tag, eine Kirche) ins Leben gerufen. Mehr als 300 freiwillige Helfer sind in den Sommermonaten am Empfang von Besuchern beteiligt.                                           

Allgemeine touristische Informationen: Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de  (Deutsch), Tel.: +33 325 42 50 00.

Das Juragebirge im Winter

Das Juragebirge im Winter

Zone de Texte: PRESSEMITTEILUNG  NOVEMBER 2019

Das Juragebirge bereitet sich  auf die kommende Wintersaison vor. Das Gebiet eignet sich besonders für entspannte Wintersportler, die neben dem Skifahren noch andere angenehme Seiten der kalten Jahreszeit genießen wollen.

Besançon (Frankreich), 12. November 2019.

Das Juragebirge, in der ostfranzösischen Region Burgund-Franche-Comté, ist bei Wintersportlern beliebt, die den Massentourismus meiden. Bis auf knapp 1.500 Meter steigen die bewaldeten Berghänge und bieten einen spektakulären Ausblick. Vom Mont d’Or, mit 1.463 Metern der höchste Berg im Departement Doubs, hat man einen Panoramablick auf die Gipfel der Alpen und den Mont Blanc.

Als Zuschauer ist es auch spannend, eine der zahlreichen Wintersportwettkämpfe zu erleben. In jedem Jahr findet am letzten Januar-Wochenende das große Hundeschlitten-Rennen „Retordica“ statt. Französische und internationale Gespanne treffen hier aufeinander. Am zweiten Februar-Wochenende kommen mehr als 3.500 Skilangläufer zusammen, um an der „Transjurassienne“ teilzunehmen. 68 Kilometer geht es durch die verschneiten Wälder und Bergkuppen der Departements Jura und Doubs. Die „Transjurassienne“ ist der längste Skilanglaufwettkampf Frankreichs.

Wer selbst auf Ski und Snowboard steigen will oder Schneeschuhwanderungen unternehmen möchte, kommt in den drei Wintersportgebieten Métabief, Les Rousses und Monts Jura auf seine Kosten. Auch der große Fernwanderweg „Große Juradurchquerung“ (Grande Traversée du Jura / GTJ), mit seinem beeindruckenden Gipfelpanorama, hat seine Reize. In jeder der drei Wintersport-Stationen gibt es mehrere Ski-Schulen und Verleihstationen für Material von Stiefeln bis Stöcken. Eine der Sportarten, die in Métabief besonders umfangreich angeboten werden, ist Biathlon. In der Nähe von Métabief, verwandeln sich die beiden Seen Lac Saint Point und Lac de Remoray in der kalten Jahreszeit in eine weiße Spielwiese für Schlittschuhläufer. In Les Rousses sollte man sich eine besondere Schneeerfahrung nicht entgehen lassen – das Skijöring. Dabei gleitet man auf Langlauf-Skiern hinter einem Pferd durch den stiebenden Schnee.

Neben den sportlichen Aktivitäten finden Familien im Juragebirge ein interessantes Besichtigungsangebot. Paul-Emile Victor (1907-1995) stammte aus dieser Region und hatte sich als Polarforscher einen Namen gemacht. Jetzt kann man im „Espace des Mondes Polaires“ (Museum für Polarwelten) in Prémanon auf seinen Spuren wandeln. In Moirans-en-Montagne kehrt man wieder in die Kindheit zurück, wenn man im Spielzeugmuseum 3.000 Ausstellungstücke aus der ganzen Welt bestaunt. In der Umgebung wird jedes zweite französische Spielzeug hergestellt. Ein Besuch im „Parc Polaire“ ist lohnenswert. Hier leben Hirsche, Gämsen, Yaks, Rentiere und Bisons, und man kommt der Natur sehr nahe.

Auch die Traditionen der Menschen haben im Juragebirge einen hohen Stellenwert. Man versteht die Weihnachtszeit zu feiern, und man kann den „Montagnons, den alten Bergbewohnern, bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Man begegnet ihnen in Werkstätten, „Tuyés“ genannten Räucherhäusern, Käsereien oder Almbauernhöfen.

Dort kann man die regionalen Käsespezialitäten, wie den „Comté“ probieren. Das Juragebirge ist für seine gute Küche mit Käse, Weinen und geräucherten Wurstspezialitäten bekannt.

Um den Wintersportlern Entspannung zu bieten, haben viele Hotels ihr Wellnessangebot. Zudem gibt es drei größere Thermalbäder in Salins-les-Bains, Divonne-les-Bains und Lons-le-Saunier.

Eine Besonderheit ist das Hotel L’Arbézie im Örtchen La Cure: Die Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz zieht sich mitten durch das Hotel und teilt nicht nur das Restaurant, sondern sogar das Doppelbett in einem der Zimmer in zwei Landeshälften.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch):

https://www.montagnes-du-jura.fr/

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs.  Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Heute ist der internationale „Champagne Day“

Heute ist der internationale „Champagne Day“

Troyes (Frankreich), 18. Oktober 2019.

Weltweit teilen heute Liebhaber des edelsten aller Getränke freudige Momente unter dem Hashtag #CHAMPAGNEDAY im Internet. In der Heimat des Champagners finden eine ganze Woche lang ausgelassene Feste rund um den Champagner statt. Aber Champagner ist nicht die einzige Spezialität des französischen Departements „Aube en Champagne“.

Nur Trauben, die in der Champagne wachsen, gekeltert und veredelt werden, dürfen sich Champagner nennen. Ein Viertel der 300 Millionen Flaschen, die jährlich auf den Weltmarkt kommen, stammen aus „Aube en Champagne“. Seit Juli 2015 gehören die „Champagnerhänge, -häuser und –keller“ in der Kategorie Kulturlandschaften zum Weltkulturerbe der UNESCO. Etwa 100 Leistungsträger des Departements tragen das Label „Vignobles et Découvertes“ (Weinberge und Entdeckungen) das einen ausgezeichneten Empfang für Touristen verspricht. Die Winzer halten sich an eine Qualitätscharta für zahlreiche Aktivitäten rund um den Weinbau: Besichtigungen von Weinkellern, Unterkünfte, Kulturerbe, Museen,…  Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle. Die touristische Champagnerstraße führt über 220 Kilometer zu Champagnerkellern.

Auf der Strecke liegt auch Les Riceys, ein Dorf mit drei kontrollierten Herkunftsbezeichnungen (AOC): Champagner, Coteaux-Champenois und Rosé des Riceys. Den Roséwein soll schon der französische Sonnenkönig, Ludwig XIV. besonders gemocht haben.

Champagner wird häufig von den Köchen des Departements verwendet. So etwa bei der Sauerkrautherstellung. Die „Aube en Champagne“ ist der zweitgrößte Sauerkrautproduzent in Frankreich, gleich nach dem Departement Bas-Rhin im Elsass.

In einer „Andouillette AAAAA“ findet man ebenfalls gelegentlich Champagner. Die Wurstspezialität aus Schweinemagen und -darm, mit Salz, Pfeffer, Zwiebeln und weiteren Gewürzen ist ein wichtiger Bestandteil der französischen Kochkultur.

Um eine echte Andouillette zu genießen muss man ein wahrer Liebhaber sein. Bei Käse, herrscht eher Einstimmigkeit. Aus Chaource stammt ein leicht gesalzener Kuhmilchkäse mit zartschmelzenden Inneren.

Alles ist in der „Aube en Champagne“ nicht Käse. Im Gebiet von Othe kommen mehr als 300 verschiedene Apfelsorten vor. Viele Äpfel werden zu Cidre verarbeitet. Man sagt er habe den Geschmack von Feuerstein.

Nicht nur Champagner gehört zu den bekannten alkoholischen Getränken des Departements. Seit 1840 wird der Schlehenlikör „La prunelle de Troyes“ direkt gegenüber der Kathedrale der historischen Hauptstadt der Champagne hergestellt.

Wo kann man die regionalen Spezialitäten probieren?

Das Tourismusamt „Aube en Champagne“ empfiehlt dafür die Restaurants „Logis de l’Aube“, die im ganzen Departement zu finden sind. Drei davon hat eine Jury als « Tables Distinguées » ausgezeichnet, weil sie besonders gut mit lokalen Produkten arbeiten: « Aux Maisons » in Maisons-les-Chaource, « l’Auberge du Lac – Au Vieux Pressoir » in Mesnil-Saint-Père und « La Rosita » in Nogent-sur-Seine.

Allgemeine touristische Informationen: Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de  (Deutsch), Tel.: +33 325 42 50 00.

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„Aube en Champagne“ ist ein französisches Departement süd-östlich von Paris, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6.004 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 308.000 Einwohner. Hauptstadt des Departements ist Troyes, die Schöne aus dem Mittelalter mit ihrer Kathedrale und neun Kirchen im Stadtzentrum. Die Stadt ist für Buntglasfenster, historische Fachwerkhäuser und auch als moderne Shopping-Destination mit großen Outlet-Zentren bekannt. Zu den weiteren großen Sehenswürdigkeiten des Departements gehören die Champagneranbaugebiete und die touristische Champagnerstraße sowie der regionale Naturpark Forêt d’Orient und die großen Seen. Die berühmten Persönlichkeiten Pierre-Auguste Renoir, Camille Claudel, Bernhard von Clairvaux und Napoleon haben eine enge Verbindung zum Departement Aube. Troyes ist ungefähr 500 Kilometer von Köln, Frankfurt oder Stuttgart entfernt.

Belfort – Montbeliard: Weihnachtszeit in historischen Städten

Belfort – Montbeliard: Weihnachtszeit in historischen Städten

Belfort und Montbéliard liegen dicht beieinander im Osten der französischen Region Burgund-Franche-Comté, nur etwa 60 Kilometer von Deutschland. Die historischen Innenstädte sind besonders zur Vorweihnachtszeit einen Besuch wert. Tausende Lichter, Weihnachtsmärkte, winterliche Veranstaltungen und Kunsthandwerker warten auf die Besucher.

Besançon (Frankreich), 9. Oktober 2019.

Monbéliard hat historische Wurzeln nach Württemberg und ist auch unter dem deutschen Namen „Mömpelgard“ bekannt. Die Stadt bietet vom 23. November bis zum 24. Dezember 2019 einen bedeutenden Weihnachtsmarkt unter dem Namen „Les Lumières de Noël“ (Die Lichter der Weihnacht). Mehr als 115.000 Glühbirnchen beleuchten Bauwerke, Häuser und Straßen. Kinderlachen, Lebkuchenduft, herzliche Begegnungen und Geschenkemärkte tragen zu einer zauberhaften Adventsstimmung bei.

Der Weihnachtsmarkt ist vor allem ein Kunsthandwerksmarkt. Rund um die älteste, in Frankreich noch erhaltene, evangelische Kirche Saint-Martin (1601) sind mehr als 160 Stände aufgebaut. In den Süßwaren- und Feinschmeckeralleen kann man Glühwein, Weihnachtsplätzchen und andere Süßigkeiten probieren. Der Weihnachtsmarkt von Montbéliard knüpft an die germanischen Traditionen an, die für Montbéliard so wichtig sind. Ehrengast ist in diesem Jahr ist die französische Region Savoyen. Ein Lichterumzug der weiß gekleideten Kinder findet zu Ehren der Heiligen Luzia statt. Eine wichtige weihnachtliche Persönlichkeit ist aber auch „Tante Airie“. Der Legende nach stellt sie die Wohltäterin Gräfin Henriette von Montbéliard (1387-1444) dar. Man sagt sie sei eine gute Fee, gekleidet wie eine Bauernfrau, lebe in einer Höhle, und würde mit ihrem Esel voller Geschenke für die guten Kinder umherziehen. Heute freuen sich die Kinder und ihre Eltern, sie jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt zu treffen.

Ein Besuch bei Kunsthandwerkern in der „ rue de Belfort“ ist ebenfalls lohnenswert. Töpfer, Schöpfer von Schmuckgegenständen oder recycelten Möbelstücken stellen in einer Boutique aus.

Montbeliard ist stolz auf sein Schloss, einem Vermächtnis der Renaissance, die erste evangelische Kirche in Frankreich und das Pavillon der Wissenschaften im Park Pré La Rose. Ganz in der Nähe fasziniert das Peugeot Museum in Sochaux.

www.lumieres-de-noel.fr

Belfort befindet sich 20 Kilometer nördlich von Montbéliard. Hier findet vom 7. Dezember 2019 – zum 5. Januar 2020 der „ Mois Givré“, der ausgelassene Eismonat statt. Diese Veranstaltung, für die ganze Familie, feiert die Winterweihnachtszeit. In diesem Jahr ist das Motto „Berge mitten in der Stadt“. Es spielt auf die drei Schnee- und Eisanlagen an, die mitten in der Innenstadt aufgebaut werden. Die Eislaufbahn hat in diesem Jahr eine Fläche von 500 m². Auch die Kleinsten haben die Möglichkeit eine Schneebahn auszuprobieren.

Neben diesen Einrichtungen gibt es einen Weihnachtsmarkt mit regionalen Produkten, Austern, Crêpes, Waffeln, Glühwein und Kunsthandwerk.

Zudem werden während des „Mois Givré“ fast 200 kostenlose, spielerische Veranstaltungen angeboten: Erzählungen, Konzerte, Eiskunstlaufvorführungen, geführte Besichtigungen.

Ein Zusammenschluss von Kunsthandwerkern eröffnet speziell in der Vorweihnachtszeit eine Boutique mit Geschenkideen ganz in der Nähe der Innenstadt.

Bei einer Anreise von Süddeutschland nach Frankreich, ist Belfort unumgänglich. Der Löwe von Bartholdi ist dort der stolze Beschützer der Stadt. Er ist das Symbol der Freiheit und des heldenhaften Widerstandes gegen die preußische Armee 1870-1871. Mit elf Metern Höhe und 22 Metern Länge wacht er seit 1880 über die Stadt. Die Zitadelle, die in Etappen vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, diente den Bewohnern Belforts als Zuflucht. Belfort besitzt auch eindrucksvolle  Museen: das Museum für Moderne Kunst – Donation Jardot, das Museum der Geschichte der Zitadelle, das Museum der schönen Künste und die Wechselausstellungen im Wehrturm 46.

Nicht weit von Belfort und Monbéliard liegt in Fesches-le-Chatel die Fabrik der bekannten Kochgeschirrmarke « Cristel ». Der Outletshop ist eine Fundgrube für weihnachtliche Geschenkideen.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

WANDERN und GENIESSEN IM JURAGEBIRGE

Zone de Texte: PRESSEMITTEILUNG  JULI 2019

WANDERN und GENIESSEN IM JURAGEBIRGE

Das Schlemmerwochenende „ Week-end gourmand du chat perché » findet vom 27.-29. September in Dole in der französischen Region Burgund-Franche-Comté statt. Der Ort ist auch der Ausgangspunkt zu einer sechszehntägigen Wanderung durch das Juragebirge, die sowohl landschaftliche als auch kulinarische Genüsse bietet.

Besançon (Frankreich), 10. Juli 2019.

Die kleine Stadt Dole, mit ihren 24.000 Einwohnern, wird von Feinschmeckern sehr geschätzt, da es hier zwei Michelin-Sterne-Restaurants gibt. Zudem wird jedes Jahr im September ein großes Schlemmerwochenende organisiert. Die ganze historische Innenstadt ist in die Veranstaltung mit einbezogen.

Dole ist auch der Startpunkt für die 300 Kilometer lange Streckenwanderung „Echappée Jurassienne“. Auf der Strecke, die in 16 Tagen zu bewältigen ist, gibt es weitere kulinarische Höhepunkte. Es werden Weinlagen durchquert, die sieben AOC Weine (Qualitätsweine mit Herkunftsprädikat) besitzen. Rund um Poligny und im Fort von Les Rousses werden Besucher in die Geheimnisse des berühmten Comté-Käses eingeweiht.

Neben der kulinarischen Seite ist der Wanderweg sehr reich an landschaftlichen Höhepunkten. Vom Aussichtspunkt Pic de l’Aigle überblickt der Wanderer drei Naturseen. Die Wasserfälle des Herisson stürzen über insgesamt 280 m in die Tiefe. Ein markierter Fußpfad führt an zahlreichen Wasserfällen, -becken und Höhlen vorbei. Die Cascade de l’Éventail (65 m) und die Cascade du Grand Saut (60 m) beeindrucken auf dem 4 km langen Parcours. Wälder, schroffe Steilhänge  und Kerbtäler liegen an der Strecke der „Echappée Jurassienne“.

Der Felszirkus von Baume-les-Messieurs ist sowohl optisch als auch historisch ein Höhepunkt der Wanderung. In diesem Kerbtal vereint die Benediktinerabtei Saint-Pierre die romanische Wucht mit gotischer Eleganz. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch das Salzbergwerk von Salins und die Königliche Saline von Arc-et-Senans, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Am Ziel in Saint Claude, zeugt ein Pfeifen- und Diamantmuseum von der Bedeutung der Handwerkszweige, die die Fertigung von Pilgerabzeichen abgelöst haben.

Der französische Wanderverband FFRandonnée gibt einen Wanderführer (Topoguide) zur „Echappée Jurassienne“ heraus (Französich. Kartenmaterial). Es gibt Möglichkeiten für den Gepäcktransport. An der Strecke, mehr als 100 Unterkünfte die Wanderer aufnehmen. Ein touristischer Zug der „Linie der Schwalben“ kann für die Rückkehr zum Ausgangspunkt genutzt werden.

https://de.bourgognefranchecomte.com/wanderrouten/

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs.  Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon.  Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Bourgogne-Franche-Comté – Festlichkeiten auch in der Nebensaison

Bourgogne-Franche-Comté – Festlichkeiten auch in der Nebensaison

Die französische Region Burgund-Franche-Comté feiert in diesem Jahr zahlreiche Jubiläen und Geburtstage. Auch nach den Sommermonaten finden noch viele Feierlichkeiten und Veranstaltungen statt. Ein Besuch lohnt daher auch außerhalb der Hauptsaison.

Besançon (Frankreich), XX. August 2019.

1000 Jahre Abteikirche Saint-Philibert von Tournus

Die Abteikirche Saint-Philibert in Tournus ist jährlich Ziel tausender Touristen aus der ganzen Welt. In diesem Jahr werden aber die Besucherzahlen noch weiter in die Höhe schnellen, da die Abteikirche ihren tausendsten „Geburtstag“ feiert. Auf der Flucht vor den normannischen Invasoren verließen die Mönche von Noirmoutier ihre Insel. Der Zufall führte sie nach Tournus an der Saône, wo sie die Abtei erbauten, in der sie die Reliquien ihres Klostergründers Philibert aufbewahrten. Die Abteikirche ist ein Meisterwerk der Romanik und eine Kandidatin für einen Platz auf der UNESCO-Welterbeliste. 1019 wurde die in Rosa- und Ockertönen leuchtende Abteikirche geweiht. Die Feierlichkeiten finden noch bis November 2019 statt: http://www.tournus-tourisme.com/IMG/pdf/programme_millenaire_10192019.pdf

900 Jahre Basilika Saint Andoche von Saulieu

Die 900 Jahre ihrer Basilika feiert die kleine Stadt Saulieu im regionalen Naturpark Morvan in diesem Jahr. 1919 erhielt die Kirche Saint Andoche durch Papst Benedikt XV den Titel einer Basilica Minor verliehen. Im Dezember erklingen gregorianische Gesänge in der Basilika, um das Jubiläum zu feiern.

200. Geburtstag von Gustave Courbet

Vor 200 Jahren wurde Gustave Courbet in Ornans geboren. Das Gemälde „Der Ursprung der Welt“ hat ihn auch über die Grenzen Frankreichs bekannt gemacht. Seine realistische Malerei war stets skandalträchtig. Der Geburtstag wird das ganze Jahr mit vielen Impulsen für den Pôle Courbet gefeiert. Dieser umfasst das Courbet-Museum in Ornans, den Bauernhof der Familie Courbet in Flagey (in dem heute ein Literatur-Café, Ausstellungsräume und drei Gästezimmer untergebracht sind), die Quelle der Loue , Themen-Rundwege und das letzte Atelier des Malers, das künftig als Unterkunft für Künstler dienen soll. Der Geburtsort wird mit seinen dicht gedrängten Häusern an der Loue auch als „Klein Venedig der Franche-Comté“ bezeichnet. In der nahen Umgebung kann der Besucher viele Werke des Künstlers in der Natur direkt wiedererkennen.

150. Todestag von Alphonse de Lamartine

Er war Dichter, wortgewaltiger Redner und ein Mann des Fortschritts, Mitglied der provisorischen Regierung nach der Revolution von 1848, aber glückloser Präsidentschaftskandidat. Alphonse de Lamartine zog sich auf sein Landgut in Saint-Point im Departement Saône-et-Loire zurück… Seit seiner Kindheit im Mâconnais prägten ihn eine tiefe Abneigung gegen das Bürgertum und der Sinn für Sprache und Freiheit. Schnell schlug er die Brücke zwischen Literatur und politischem und sozialem Handeln. Sein Leitmotiv? Der Dichter hat die Pflicht, seine Kunst zu vergessen, wenn das Vaterland bedroht ist. Zu seinem 150. Todestag bieten die Museen und die Stadt Mâcon, in der er 1790 geboren wurde, ein umfangreiches Programm, unter anderem eine Ausstellung im Ursulinenmuseum, Konferenzen und künstlerische Darbietungen außerhalb der Stadt.

UNESCO

2019 feiert die Große Saline von Salins-les-Bains ihre zehnjährige Zugehörigkeit zum UNESCO-Weltkulturerbe. In Anlehnung an die Industriegeschichte wird dort ab September die Ausstellung „Rouler des Mécaniques!“ zu sehen sein. Wie die Große Saline feiert auch die Königliche Saline von Arc-et-Senans ein Jubiläum. Zu Beginn der Regierungszeit von Ludwig XVI. wurde sie zwischen 1775 und 1779 erbaut. Im Konzert der Geburtstagskinder ist auch Vézelay vertreten. Inmitten des Trubels einer Großbaustelle (nach dem Chor wurden die Krypta, die Apsis, die Querschiffe, der Turm Saint-Antoine und der Turm Saint-Barthélemy restauriert), auf die 2019 die Restaurierung der Westfassade und des Vorschiffs folgt, feiern der „ewige Hügel“ und die Basilika in diesem Jahr den vierzigsten Jahrestag ihrer Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste.

https://kulturerbe.bourgognefranchecomte.com/

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Champagner, Nachhaltigkeit, und wie öffnet man eine Flasche mit dem Säbel?

Champagner, Nachhaltigkeit, und wie öffnet man eine Flasche mit dem Säbel?

Troyes (Frankreich), 21. Juni 2019.

In „Aube en Champagne“ lernen Besucher die Geheimisse des Champagners kennen. Sei es beim Fest der touristischen Champagnerstraße (27./28.7), bei der Aktion „Champagner-Winzer für einen Tag“, oder bei Veranstaltungen der Champagnerkeller. Nachhaltigkeit nehmen sich die Produzenten dabei immer mehr zu Herzen.

Am 27. und 28. Juli findet das Fest der touristischen Champagnerstraße statt. In diesem Jahr ist das Tal der Arce en Seine der Ausrichter. 17 Champagnerkeller in sechs Dörfern nehmen teil, und 25-40.000 Gäste werden erwartet. Ein Champagnerglas ist wieder die „Eintrittskarte“ zu den Winzern der „Côte des Bar“. Die ausgeschilderte touristische Straße über 220 Kilometer, um Bar-sur-Seine und Bar-sur-Aube, wird gerne von Liebhabern der feinen Champagnerbläschen besucht. Dieser Landstrich besitzt  malerische Dörfchen, Weinberge, Gewölbekeller und typische, „Cadoles“ genannte Steinhäuschen. Die touristische Straße ist ein guter Einstieg in die Welt des Champagners. https://www.routeduchampagne.com/2019/

Tieferen Einblick bekommt man bei der Aktion „Champagnerwinzer für einen Tag“. Dabei können Urlauber selbst die Trauben lesen. Das Tourismusamt informiert über den genauen, wetterabhängigen Zeitpunkt der Lese, die zwischen Ende August und Anfang Oktober stattfindet. Dann kann man sich direkt bei den teilnehmenden Winzern einschreiben. Das Tagesprogramm wird von den jeweiligen Champagnerkellereien ganz individuell gestaltet. Meist geht es morgens zu einer Parzelle des Weinberges. Dort lernen die Urlauber, wie man die Trauben pflückt. Gemütliche Mahlzeiten mit einem Champagnerglas in der Hand gehören ebenfalls dazu. Während die professionellen Winzer in die Weinberge zurückkehren, haben die Amateure die Gelegenheit zu einer Besichtigung der Weinkeller. Sie erleben die Kelter in vollem Einsatz und lernen vieles über die Herstellung des festlichsten aller Getränke. Die anschließende Verkostung gehört zu den Höhepunkten des Tages.

Mehrere Champagner-Winzer sprechen auch Deutsch und lassen sich gerne über die Schulter schauen. Champagne Cristian Senez zeigt wie man eine Champagnerflasche mit dem Säbel öffnet. Champagne Didier Goussard erklärt wie das Degorgieren funktioniert und der Besucher darf das selbst probieren. Champagne Chassenay d’Arce weiß, welche Gerichte zu welchem Champagner passen. Champagne Drappier hat Keller, die 1152 von den Mönchen der Zisterzienserabtei Clairvaux angelegt wurden. Jean-Pierre Vezien, Winzer bei Champagne Marcel Vezien ist der Großmeister der „Commanderie du Saulte Bouchon“. Diese Bruderschaft organisiert Zeremonien, bei denen Personen geehrt werden, die die geschützte Herkunftsbezeichnung des Champagners, und besonders der Côte des Bar, unterstützen. Champagne Demilly De Baere besitzt Keller in einer alten Burgruine. Auch das neueröffnete, historische „Prieuré de Viverie“, informiert über die Geschichte des Champagners.

Die Winzer der „Côte des Bar“ nehmen sich Nachhaltigkeit sowohl in der Landwirtschaft als auch im Tourismus sehr zu Herzen und haben diesbezüglich die Label und Gütesiegel „Haute Valeur Environnementale“, „Terra Vitis“ und „Viticulture Durable en Champagne“ entwickelt. Das ist der Fall für Champagne Moutaux, der Deutsch spricht. Weitere Champagnerwinzer bieten Erkundungen zum Thema „Nachhaltigkeit und Weintourismus“ an,  wie das Unternehmen l’Empreinte des Fées, in Zusammenarbeit mit Champagne R. Dumont & Fils.

Allgemeine touristische Informationen: Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de  (Deutsch), Tel.: +33 325 42 50 00.

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„Aube en Champagne“ ist ein französisches Departement süd-östlich von Paris, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6.004 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 308.000 Einwohner. Hauptstadt des Departements ist Troyes, die Schöne aus dem Mittelalter mit ihrer Kathedrale und neun Kirchen im Stadtzentrum. Die Stadt ist für Buntglasfenster, historische Fachwerkhäuser und auch als moderne Shopping-Destination mit großen Outlet-Zentren bekannt. Zu den weiteren großen Sehenswürdigkeiten des Departements gehören die Champagneranbaugebiete und die touristische Champagnerstraße sowie der regionale Naturpark Forêt d’Orient und die großen Seen. Die berühmten Persönlichkeiten Pierre-Auguste Renoir, Camille Claudel, Bernhard von Clairvaux und Napoleon haben eine enge Verbindung zum Departement Aube. Troyes ist ungefähr 500 Kilometer von Köln, Frankfurt oder Stuttgart entfernt.

Fremdenverkehrsamt „Aube en Champagne Tourisme“

34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de 

3 Fotos zum Downloaden (45 MB): https://we.tl/t-L19HP2uwPr  (der Link ist nur einige Tage aktiv). Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail.

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr , www.jorghartwig.fr 

Was schenke ich einem Staatschef?

Was schenke ich einem Staatschef?

Wer sich bereits immer gefragt hat, welche Geschenke einem Staatschef Freude bereiten, sollte einen Besuch im französischen Château-Chinon nicht verpassen. Der kleine Ort in Burgund gehört kaum zu den Plätzen, die man unbedingt zumindest einmal in seinem Leben gesehen haben muss. Wäre da nicht das „Musée du Septennat“. Dieses Museum, das seit 1986 existiert sucht seinesgleichen. Hier werden sorgsam alle Geschenke aufbewahrt, die der französische Staatspräsident François Mitterand während seiner Amtszeit (1981-1995) erhalten hatte. Für ihn war es ganz natürlich, dass diese wertvollen Gegenstände öffentlich zur Schau gestellt werden. Und nicht etwa in Paris! Mitterand war 22 Jahre lang Bürgermeister der 2000-Seelen-Gemeinde und hat die Sammlung dem dortigen Departement Nièvre vermacht. Die Ausstellung ist auf jeden Fall einen größeren Umweg wert. Bei einer Reise in den Süden Frankreichs beispielsweise. Einfach beim Verkehrsknotenpunkt Beaune von der Autobahn ab. Dann geht es durch kleine Dörfer wie Pommard, Meursault und Auxey-Durresses deren Namen allein das Herz eines jeden Weinkenners höher schlagen lassen. Auf halbem Weg liegt auch die berühmte Römerstadt Autun, die der gallischen Festung Bibracte auf dem Berg Beuvray die „Zivilisation“ näher bringen sollte. Ein Zwischenstopp muss sein. Sankt Lazarus Kathedrale mit Tympanon des Meister Gislebertus, ein Prunkstück der romanischen Skulpturenkunst, Museum Rollin, historische Stadtwälle, römisches Theater mit 20.000er Fassungsvermögen und viele nette Restaurants in denen man pochierte Eier in Rotweinsauce, sogenannte Oeufs Meurette, mit einem süffigen Burgunderwein serviert bekommt. Autun gilt als Tor zum Morvan. Dieses Mittelgebirge, das Höhenlagen bis 900 Meter aufweist ist ein karges Granitmassiv und Château-Chinon dessen heimliche Hauptstadt. Das Museum „du Septennat“ liegt auf einer Anhöhe und ist gut ausgeschildert. Der alte Bau, das ehemalige Kloster der Heiligen Klara aus dem 18. Jh, zeigt von außen kaum welche Schätze es birgt. Die Erklärungen im Inneren sind ausschließlich auf Französisch, was aber kein Problem darstellt. Jedes Geschenk ist mit seinem Herkunftsland und eventuell dem Namen des Schenkenden ausgezeichnet. Auf drei Etagen, behindertengerecht und mit Aufzug, und in 17 Sälen sind die wunderbarsten Gegenstände zu sehen, die Mitterand auf Staatsbesuchen erhalten hatte. Am eindrucksvollsten ist vielleicht das ausgestopfte Löwenpärchen aus Zentralafrika, natürlich in Lebensgröße. Aber auch handsignierte Fotos des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizäcker oder des Österreichischen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger gehören zu den seltenen Ausstellungsstücken. Wandteppiche aus Ruanda, wertvolle Ketten aus dem Senegal, Gemälde mit Stadtansichten aus Italien, der Stadtschlüssel von Assuan aus Ägypten, Möbel mit Intarsien-Arbeiten aus Usbekistan, Vasen, eine Schatulle aus Saudi-Arabien vom Prinzen Abdullah Ben Abdulaziz Al Saud, das Gemälde einer Seeschlacht von Ronald Reagan, eine Skulptur aus Kuweit, die an den Golfkrieg erinnert, geschnitzte Stoßzähne aus Elfenbein oder ein Falkenmodell aus Silber und Gold. Die ganze Welt ist hier vertreten. Alle Länder, mit denen Frankreich diplomatische Beziehungen unterhielt. Alle Ausstellungsstücke sind von reinster Qualität und von renommierten Künstlern gefertigt. Viele Erklärungen braucht es da nicht und der Besucher wandelt staunend von einer Vitrine zur nächsten. Nach dem Museumsbesuch empfiehlt es sich, den zehnminütigen Spaziergang zum Kalvarienberg des Ortes zu machen. Von dort hat man eine eindrucksvolle Aussicht über die Weite des Morvan und kann die Eindrücke des Museums noch nachwirken lassen.

„Musée du Septennat“, 6 Rue du Château, F-58120 Château-Chinon (Ville), Tél +33 (0)3 86 85 19 23, http://nievre.fr/IMG/pdf/guide_des_musees_2092016-4.pdf, (SS 8/9).

Autun : www.autun-tourisme.com

Beaune : www.beaune-tourismus.com

„COUNTRY BREAK“ IN SÜDBURGUND

„COUNTRY BREAK“ IN SÜDBURGUND
Das Charolais-Brionnais bewirbt sich im Herbst für das UNESCO Welterbe und lenkt damit die
Aufmerksamkeit auf Südburgund. Das ländliche französische Gebiet, das sich in etwa zwischen
Chalon-sur-Saône und Lyon befindet, ist bei Franzosen für sogenannte „Country breaks“ in Mode. Von
Deutschland ist es auf dem Weg nach Südfrankreich unumgänglich und vielleicht mehr als einen
Zwischenstopp wert.
Besançon (Frankreich), 18. Juni 2019.
Das „Pays Charolais-Brionnais“ bewirbt sich im Herbst, nach fünf Jahren intensiver
Vorbereitungszeit, für das UNESCO-Welterbe. Das Gebiet hat wichtige Trümpfe, die die
Bewerbung erfolgreich werden lassen könnten: die traditionelle Viehzucht, eine besondere
Knicklandschaft, die Bedeutung von Umwelt- und Landschaftsschutz und eine sehr geschätzte
Gastronomie. Vor allem die Charolais-Rinder, die dorther kommen, sind eine Besonderheit und
auch in Deutschland bekannt. 12000 Personen unterstützen bereits die Bewerbung, und schon jetzt
rückt das Gebiet als touristischer Geheimtipp in das Interesse der Franzosen. Deutsche Touristen
erleben Südburgund auf dem Weg ans Mittelmeer.
In Südburgund gehen Kulinarik und Landschaften miteinander einher. Weinberge gehören zum
Landschaftsbild. Die Bresse ist für ihre schmackhaften Hühner bekannt. Das Château Pierre-de-
Bresse ist dort ein bestechender Rahmen für ein originelles Museum, das die Identität des Gebietes
wahrt. Für Feinschmecker bietet sich ein Halt in Tournus an. Die kleine Stadt hat gleich zwei
Sternerestaurants die an Talent miteinander rivalisieren. Auf der Weinroute von Solutré-Pouilly
über Cluny und Mâcon streift der Blick über sehr abwechslungsreiche Landschaften, mit reichen
Farbnuancen. Der Betrachter wird an die Toskana erinnert. Ockertöne, kleine Dörfer mit Häusern
aus Bruchstein bis hin zu den Felsen von Solutré, wo in Vorzeiten Pferde gejagt wurden.
Aber auch das Bergbaumuseum in Creusot-Monceau, das an die Vergangenheit der
Eisenverarbeitung erinnert, fügt sich gut in das Gesamtbild ein. Mâcon hat dann schon südliches
Flair mit kleinen Gässchen, Passagen die hier „Traboules“ genannt werden und farbigen Fassaden.
Die Museen der Stadt erinnern das ganze Jahr über an den französischen Schriftsteller und Politiker
Lamartine der aus Mâcon stammt und vor genau 150 Jahren verstarb. Cluny ist weltbekannt. Die
Größe der ehemaligen Abtei lässt sich jetzt noch besser mit Hilfe erweiterter Realität erahnen.
Alle Orte sind links und rechts der Autobahn A6 leicht zu erreichen.
Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch):
http://de.bourgognefranchecomte.com


Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist
mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind
Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und
das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs
durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten
gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von
Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer
weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet
bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche
Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60
Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über
Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten
nach Burgund-Franche-Comté.

Vendée Atlantikküste für Feinschmecker

PRESSEMITTEILUNG

Vendée Atlantikküste für Feinschmecker

La Roche-sur-Yon (Frankreich), 28. Mai 2019.  

Am 28. Juli findet das Fest der Sardine in der Vendée an der französischen Atlantikküste statt. Ein Höhepunkt der touristischen Saison mit buntem Treiben. Die Vendée kann aber auch Klasse: sieben Sternerestaurants lassen keine Wünsche offen und begehrte Weinlagen gibt es gleich dazu.

Die Sardine, der kleine blaue Fisch, ist der Stolz von Saint Gilles Croix de Vie. Er hat  die berühmte Auszeichnung „Label Rouge“ erhalten. Die Sardinen werden von Fischern sorgfältig ausgewählt und zwischen April und Oktober gefangen. Innerhalb von maximal zwölf Stunden nach dem Fischen werden Sie bei einer Auktion entladen und innerhalb von 24 Stunden verarbeitet. Der Fischereihafen schlägt jedes Jahr mehr als 2.300 Tonnen Sardinen um. Dank der Sardine erhielt Saint Gilles Croix de Vie die begehrte französische Auszeichnung « bemerkenswerter Ort des Geschmacks ». Eines der Geheimnisse der Konservenproduktion ist die traditionelle Zubereitung von Hand. Ein Prozess, der präzise und zarte Handgriffe erfordert. In den Konservenfabriken der Vendée übernehmen Frauen diese fachmännische Aufgabe und füllen die Sardinen behutsam in ihre hübschen Vintage-Büchsen.

Beim Fest der Sardine am 28. Juli in Saint Gilles Croix de Vie geht es bunt und populär zu. Doch die Vendée ist auch stolz auf sieben Sterneköche. Erst 2018 hat Anthony Lumet (27 Jahre) vom Restaurant Le Pousse-pied, in La Tranche sur Mer seinen ersten Michelin-Stern errungen. Die weiteren Sterneköche sind Alexandre Couillon in L’Herbaudière (Restaurant La Marine) (2 Sterne) und Thierry Drapeau (Restaurant Thierry Drapeau) in Saint Sulpice le Verdon, Jean-Marc Pérochon (Restaurant Les Brisants) in Brétignolles sur Mer, Sébastien Bonavita (Restaurant Le Cayola) in Le Château d’Olonne, Nicolas Coutand (Restaurant Les Genêts) in Brem sur mer und Xavier Giraudet (Restaurant La Robe) in Montaigu (1 Stern). Auch für Frankreich ist das eine hohe Dichte an Feinschmeckeradressen.

Zu einem guten Essen gehört ein guter Wein. Der ist mit den „Fiefs Vendéens“ bestens vertreten. Die Anbaugebiete lassen sich auch auf originelle Weise erkunden. Die 122 Hektar der „Domaine Mourat“ in Mareuil sur Lay Dissais werden in Familientradition seit 1880 gehegt und gepflegt. Mit dem Fahrrad oder einem Elektrofahrzeug können Touristen die Weinlagen besuchen. Zum Abschluss und Höhepunkt steht ein Picknick vor einer Mühle auf dem Programm. Eric Sage setzt hingegen auf eine Besichtigung seiner Weinlagen mit Ponys und Kutschen. Seine „Domaine“ befindet sich in Brem sur Mer in nur zwei Kilometer Entfernung vom atlantischen Ozean.

Informationen: www.vendee-tourismus.de . Das Tourismusamt hat eine neue Imagebroschüre herausgegeben, die kostenlos angefordert werden kann und auch als Download zur Verfügung steht: www.vendee-tourismus.de/praktische-informationen/broschuren/ . Darin befinden Sich zahlreiche Informationen zur Küche der Vendée.

Für Journalisten gibt es eine Pressemappe speziell zum Thema Gastronomie und Spezialitäten (auf Englisch): https://tourisme.vendee-expansion.fr/media/press_pack_gourmet_destination_2019__058332000_1543_25022019.pdf

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Vendée ist ein französisches Departement an der Atlantikküste, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6720 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 671 000 Einwohner. Die Hauptstadt des Departements ist La-Roche-sur-Yon mit 53000 Einwohnern. Die Vendée gehört zu den Departements mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. Die Küstenlinie beträgt 250 Kilometer, davon 140 Kilometer Sandstrände. Zwei Inseln, Yeu und Noirmoutier, 18 Seebäder und 8 Yachthäfen. Mehr als 500 Feste und Veranstaltungen werden jährlich organisiert. Segelregatta um den Globus: Vendée-Globe. Mehr als 1.800 Kilometer Radwege. Mehr als 300 touristische Attraktionen und Aktivitäten. Der Attraktionspark „le Puy du Fou“ wird jährlich von 2,2 Millionen Gästen besucht. Die touristische Hauptsaison der Vendée erstreckt sich von April bis Oktober (92% der 36 Millionen Übernachtungen). Von Frankfurt sind es beispielsweise 1000 Kilometer bis in die Vendée. Autobahnen, Bahnverbindungen nach La Roche sur Yon/Les Sables d’Olonne und Flugverbindungen nach Nantes oder La Rochelle machen das Gebiet gut erreichbar.

Touristische Informationen: Vendée Tourisme

33 rue de l’Atlantique, CS 80206, 85005 La Roche sur Yon cedex, www.vendee-tourismus.de .

5 Fotos zum Downloaden, 31 MB: https://we.tl/t-DZAJgmzclG  der Link ist nur einige Tage aktiv. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail. Bitte bei Benutzung der Fotos unbedingt den Fotocredit nennen.

Pressereisen: bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie an einer individuellen Pressereise interessiert sind. Das Tourismusamt bietet zahlreiche Themen an: Natur, Radfahren, Thalasso, Gastronomie,…

Pressedossier Vendée 2019

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr , www.jorghartwig.fr