Archives pour la catégorie Burgund Franche-Comté

KURZNACHRICHTEN AUS BURGUND-FRANCHE-COMTE

Besançon (Frankreich), 28. April 2020.

900 Jahre Saint-Lazare Autun

In Autun dominiert die Kathedrale Saint-Lazare die Oberstadt. In diesem Jahr wird sie 900 Jahre alt. Nicht zuletzt die Qualität des Skulpturenschmucks macht die Kathedrale zu einem Meisterwerk der Romanik. Davon zeugen das von Gislebertus geschaffene Weltgericht am Tympanon des Hauptportals und der Figurenschmuck an den Kapitellen des Hauptschiffes.

Geburt in der Zitadelle von Besançon

Ein Tonkin-Schwarzlangur-Baby wurde am 18. März im Zoo der Zitadelle von Besançon geboren. Dieses freudige Ereignis hat es zum ersten Mal in der Festung gegeben, die zum UNESCO-Welterbe zählt. In der ganzen Welt leben nur noch 2000 Vertreter dieser Primatenart, davon 133 in zoologischen Gärten.

Belagerung Belforts vor 150 Jahren

2020 wird an die Belagerung Belforts vom 3. November 1870 bis zum 16. Februar 1871 während des Deutsch-Französischen Krieges gedacht. Die Stadt war nach dem Fall von Paris, einer der letzten belagerten Orte in Frankreich. Heute erinnert daran die monumentale Skulptur eines Löwen des Bildhauers Frédéric Auguste Bartholdi, die gerade eine Verjüngungskur hinter sich hat.

50 Jahre regionaler Naturpark Morvan

Der regionale Naturpark des Mittelgebirges Morvan feiert 2020 sein 50-jähriges Bestehen. Ein regionaler Naturpark (PNR) soll die Harmonie zwischen Mensch und Natur stärken, damit sich Infrastruktur und Wirtschaft im Einklang mit dem Natur- und Kulturerbe entwickeln. In 50 Jahren hat das Gebiet nichts von seiner Jugend, Wildheit und Attraktivität eingebüßt.

Steilste Seilrutsche Frankreichs

Vom „Col de la Faucille“ im Juragebirge, auf 1.323 Meter Höhe, kann man jetzt über 905 Meter auf Frankreichs steilster Seilrutsche zum Dorf Mijoux (1.000 m) rauschen. Die rasante Fahrt  dauert eine Minute. Mit 90 km/h wird die Spitzengeschwindigkeit erreicht.

Label „Fahrrad und Käse“

Im Osten der Region Burgund-Franche-Comté wird dem Käse mit sechs Radwanderrouten gehuldigt, an denen viele Käsereien, Bauernhöfe, Museen und Restaurants liegen. Die Strecken gehören jetzt offiziell zum französischen Label „Vélo & Fromages“ (Fahrrad und Käse).

Wandern in der Stadt

In Burgund-Franche-Comté wird Wandern in der Stadt immer beliebter. In Besançon, Belfort, Dijon, Beaune, Monbéliard, Joigny, Luxeuil-les-Bains, Nevers und vielen anderen hübschen Städten, wird auf eine Art gewandert, die nicht nur die Beine, sondern auch den Geist in Bewegung hält. Gut beschuht folgt man thematischen Rundtouren.

Weinprobe in einer Höhle

Der Weintourismus in Burgund-Franche-Comté geht manchmal ungewöhnliche Wege. Im Weinbaugebiet von Château-Chalon können Freunde des Jura-Weins eine Weinprobe mit Stirnlampe unter der Erde erleben. Programmpunkte: Naturweine und Höhlenkunde.

Weitere Informationen (Deutsch): https://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Im Norden grenzt die Region mit dem neuen Nationalpark an die Champagne. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

BURGUND-FRANCHE-COMTE – DER WEG UND DER SINN

Zone de Texte: PRESSEMITTEILUNG   APRIL 2020

Geschichte, Kulturerbe und innere Einkehr versprechen zwei  legendäre  Wanderstrecken in der französischen Region Burgund-Franche-Comté: Der Jakobsweg, und  die Via Francigena sind bereits sehr beliebt und  wenden sich an Personen, die ihrer Wanderung einen Sinn geben wollen. Dazu kommt jetzt in der Region als Projekt  der Radweg  V56 der  ebenfalls in Richtung Santiago de Compostela führen wird

Besançon (Frankreich), 09. April 2020.

Der Jakobsweg : innere Einkehr und historische Reichtümer

Wer nach Santiago de Compostela aufbricht, hat dafür ganz persönliche Gründe. Die Motivation kann sportlicher, religiöser oder kultureller Natur sein. So oder so ist dieser Pilgerweg mittlerweile ein Mythos. Die Jakobswege durchziehen Burgund-Franche-Comté über 900 Kilometer und haben  mehrere Varianten. Eine der bekanntesten Strecken führt von Vézelay bis nach La Charité-sur-Loire (Französischer Fernwanderweg GR®654). „La Voie des Allemands“, die Strecke der Deutschen, von Belfort durch das Departement Haute-Saône nach Cluny und „Le Chemin des Hongrois“, der Weg der Ungarn (von Gy nach Vézelay) bieten auf der Strecke eine beeindruckende Zahl von symbolträchtigen Orten der Frömmigkeit und schlichten Kapellen.

• Weniger bekannt, aber auf der Strecke nicht zu verpassen:

die Kirche Notre Dame von Saint-Père

die Weine von Tannay

die Zisterzienserabtei Notre-Dame von’Acey

die Burg Rosières in Saint-Seine-sur-Vingeanne

Die Via Francigena : ein Wanderweg, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut       

Die Via Francigena war im gesamten Mittelalter der Hauptpilgerweg. Erzbischof Sigerich notierte 990 während seiner Rückreise von Rom nach Canterbury die 79 Etappenorte seiner Reiseroute. 2004 wurde der Pilgerweg vom Europarat offiziell als „Kulturweg“ eingestuft. Seitdem erfreut er sich wachsender Beliebtheit. In Burgund-Franche-Comté bietet der Parcours äußerst abwechslungsreiche Landschaften, typische Dörfer und zahlreiche historische und religiöse Orte. Der in der Region 185 Kilometer lange Abschnitt von Champlitte in der Haute-Saône bis Jougne/Les Fourgs im Haut-Doubs, besitzt eine mystische, fast religiöse Stimmung.

Vor kurzem ist dazu ein französischsprachiger Wanderführer erschienen. Zudem ist eine Studie in Auftrag gegeben worden, um die Strecke mit dem Fahrrad zu ermöglichen. www.viefrancigene.org

• Unumgänglich :

die Landschaft des Tales der Loue

der Berg Mont d’Or mit seinem Panorama auf die Alpenkette

die mit dem Label „ Les Petites Cités de Caractère“ ausgezeichneten typischen Dörfer : Gy, Mouthier-Haute-Pierre und Jougne

• Praktisch :

der neue Wanderführer „Von Canterbury zum Großen Sankt Bernhard Pass“ (Französich)

Der Radweg V56 : ein Projekt um Santiago de Compostela mit dem Fahrrad zu erreichen      

Der Radweg V56 wird Pilger interessieren, die in Richtung Santiago de Compostela lieber mit dem Rad fahren als zu Fuß zu gehen. Er soll so nahe wie möglich an dem jahrhundertealten Pilgerweg entlang führen und zum Teil kleinen Straßen folgen. Zudem werden zurzeit spezielle Radwege angelegt, die teilweise am Kanal Burgunds entlang verlaufen. Von Troyes über Vézelay mit ihrer Basilika, die auf der UNESCO Welterbe-Liste steht, soll es nach La Charité-sur-Loire gehen. Die Strecke soll Etappen voller Symbolik machen. Sie ist sowohl für Reisende konzipiert worden, die eine lange Strecke bewältigen wollen, als auch für kürzere Ausflüge. Zurzeit ist noch kein Teilstück befahrbar. Weitere Infos zum V56 sobald wie möglich.

Weitere Informationen (Deutsch): https://de.bourgognefranchecomte.com/urlaub-unterwegs/

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Burgund-Franche-Comté ist eine Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Im Norden grenzt die Region mit dem neuen Nationalpark an die Champagne. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

Burgund-Franche-Comté-Abend bei sich zuhause

In Zeiten des Coronavirus ist man am besten zuhause. Das Tourismusamt Burgund-Franche-Comté gibt Tipps für einen angenehmen Abend: spannende Dokumentarfilme schauen, den Tisch attraktiv decken und gemütlich Abendessen.

Besançon (Frankreich), 26. März 2020.

Vor gut zwanzig Jahren kam einer Handvoll verrückter Querdenker in den Sinn, eine Burg ausschließlich mit den Techniken des Mittelalters zu bauen. Mit Spitzhacke, Hamsterrad und Knotenseil mühen sich Arbeiter seit 1997 als Baumeister der Extreme auf der Baustelle. In Guédelon, wo der Begriff Zeitreise konkrete Formen annimmt, haben Zimmerleute und Dachdecker gerade das Dach der Kapelle fertiggestellt. Jetzt ragt der erste Turm der Burg am Horizont in den Himmel. Auf Youtube kann man die Arbeiten in 15 spannenden Episoden unter „Les feux de Guédelon“ auf Englisch verfolgen.

Jetzt ist es Zeit für ein typisches Abendessen mit Spezialitäten der Region Burgund-Franche-Comté. Zum Aperitif Kir oder ein Weißwein oder Crémant aus der Region werden traditionell Gougères (leckere kleine Windbeutel, deren Teig mit geschmolzenem Comté-Käse versetzt ist) Schinken in Petersiliengelee oder anderes Pökelfleisch serviert. Pochierte Eier in Rotweinsauce mit Speck, kleinen Zwiebeln und Champignons sind eine tief im burgundischen Weinland verwurzelte Vorspeise. Als Fleischgericht kommt Boeuf Bourguignon in Rotweinsauce in Frage. Die Käseplatte ist reich gefüllt, von Epoisses bis Bleu de Gex und Comté bis zum Ziegenkäse aus dem Mâconnais. Als abschließende Krönung des Essens wartet eine in Rotwein pochierte Birne. Dazu empfiehlt sich ein roter Burgunderwein vielleicht ein Marsannay oder Gevrey Chambertin, Alle Rezepte findet man auch in deutscher Sprache im Internet.

Damit das heimische Dîner auch recht gemütlich wird, sollte man sich von der französischen „Art de Table“, der Kunst einen Tisch schön zu decken, inspirieren lassen. In Burgund-Franche-Comté sind diesbezüglich zwei Adressen unumgänglich:

Im kleinen Dorf Passavant-la-Rochère, im Norden der Region befindet sich eine der ältesten Kristallglasmanufakturen Frankreichs, die noch heute in Betrieb ist. Neben industriellen Produkten werden vor allem Tafelkunst und dekorative Objekte hergestellt, wobei eine gelungene Kombination aus Tradition und Design angestrebt wird.

Cristel ist ein französischer Hersteller von hochwertigen Edelstahl-Kochutensilien. Das Unternehmen wurde 1983 in Fesches-le-Châtel in der Nähe von Belfort in Nachfolge des Japy-Imperiums gegründet. Es entstand aus dem Wunsch einiger Mitarbeiter, den Betrieb nicht untergehen  zu lassen, in Form einer Arbeitergenossenschaft. Auf den deutschsprachigen Internetseiten der Firma kann man manche gute Ideen für den eigenen Tisch und die eigene Küche sammeln.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine Region im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

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DURCHATMEN IM SÜDEN DER VOGESEN

Viel frische Luft, sportliche Reize und außergewöhnliche Unterkünfte verspricht ein Aufenthalt im Süden der Vogesen. Das  Tourismusamt Burgund-Franche-Comté hat attraktive Angebote zusammengestellt.

Besançon (Frankreich), 23. Janvier 2020.

Im Süden der Vogesen und um Belfort gibt es zahlreiche Möglichkeiten um in der Natur einmal richtig durchzuatmen. Wandern oder Radfahren bieten sich an, in Waldhochseilgärten ist Geschicklichkeit gefragt, und übernachten kann man in einem Bauernhof in höheren Lagen, in Baumhäusern oder „schwimmenden“ Hütten.

Wer ganz hoch hinaus will, sollte das Elsässer Belchen mit dem Fahrrad erklimmen. Der Anstieg wurde 2019 von den Organisatoren des berühmtesten Radrennens mit dem Label „historische Strecke der Tour de France“ ausgezeichnet. Von der „Roche du Cerf„ in Lepuix, in 549 Meter Höhe geht es über 12 Kilometer zum Gipfel in 1173 Meter Höhe. 25 Mal führte die „Tour de France“ über diesen Gipfel und viermal war er Etappenziel. Heute wollen viele Amateure es den Radprofis Antonin Magne, Raphaël Géminiani, Eddy Merckx, Bernard Thévenet, … gleichtun.

Weniger Kraft erfordern E-Bike und E-Mountainbike-Touren auf der Hochebene der 1000 Weiher. Ab Melisey und Faucogney-et-la-Mer kann man diese Räder leihen und damit das natürliche und kulturelle Erbe einer außergewöhnlichen Region entdecken, die auch als „kleines Finnland“ bezeichnet wird. Mit den E-Bikes ist die 24 Kilometer lange Schleife „Boucle de la Mer“ zu befahren und auch auf der 33 Kilometer langen „Boucle de la Petite Finlande“ kann man die erstaunlichen Landschaften bewundern. Für ganz Sportliche bietet sich eine Auffahrt zur „Planche des Belles filles“ (62 Kilometer / 1800 Meter Höhenunterschied) an. Mit dem E-Mountainbike kann man auf Rundtouren ab der Mountainbike-Station der 1000 Weiher, die von Seen, Weihern und Bergen geprägte Landschaft erleben.

Für Wanderer gibt es in der Umgebung von Belfort 14 neue Rundkurse. Damit erweitert sich das dortige Angebot auf 31 Wanderstrecken, für die man auf der Internetseite der Stadt Begleitinformationen herunterladen kann. Zu den Wanderungen gehören Themenwanderwege zum kulturellen Erbe oder zu Umweltthemen.

Ab April ist auch wieder der Acropark nördlich von Belfort in den Vogesen geöffnet. In diesem Waldhochseilgarten kann man sich auf Affenbrücken, an Tarzan-Lianen und Seilschwingen in freier Natur austoben.

Als Unterkünfte für einen naturnahen Aufenthalt in der Region bieten sich die „Cabanes des Grands Reflets“ und der Bauernhof „Ferme de Là Haut“an. Die Hütten der „Cabanes des Grands Reflets“ liegen 20 Kilometer südlich von Belfort. Einige befinden sich in sechs bis elf Meter Höhe in den Bäumen, einige liegen nahe beim Ufer im See und sind über Stege zu erreichen und einige „schwimmen“ direkt im See und man gelangt mit einem kleinen Boot zu dieser romantischen Unterkunft. Mehrere Hütten haben ein „nordisches Bad“ bei dem die Wassertemperatur 38° beträgt. Sportliche Personen, Verliebte und Familien gehören zu den Gästen.

Auf 700 Meter Höhe bei Them Château Lambert empfangen Viviane und Guy Gäste in ihrem renovierten Bauernhof „La Ferme de Là-Haut“. Mitten in Ruhe und Natur, umgeben von Wäldern und Weiden verbringen Besucher eine erholsame Nacht. Zum Frühstück gibt es frische, hausgemachte Produkte. Direkt vor der Tür warten zahlreiche Wanderwege.

Von Südwest-Deutschland nach Belfort sind es ungefähr 70 Kilometer.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine Region im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté. Deutschsprachiges Pressedossier

Burgund-Franche-Comté: über sieben Brücken musst du gehn

In Burgund-Franche-Comté führen zahlreiche Brücken über Loire und Saône, Doubs und Yonne. Einige sind uralt, einige erzählen spannende Geschichten, einige laden zu Festen ein. Alle verbinden Menschen.

Besançon (Frankreich), 18. Dezember 2019.

La Charité-sur-Loire

500 Jahre wird die Brücke von La Charité-sur-Loire im kommenden Jahr 2020. Sie ist damit eine der ältesten noch erhaltenen Brücken über die Loire. Eine Ausstellung zur Veranschaulichung ihrer Geschichte ist geplant. Am Flussübergang trifft Tradition auf Moderne, denn erst 2017 wurde eine kunstvolle Brücke für Fußgänger und Radfahrer an die bestehende Struktur angebaut. In der Mitte des Flusses hat die Insel „Ile du Faubourg“,  etwa 200 Bewohner. Dort befindet sich der Campingplatz der kleinen Stadt, und von dort haben Touristen auch den schönsten Blick auf La Charité-sur-Loire mit der Prioratskirche. Die Insel gehört noch zur Region Burgund-Franche-Comté bevor dann eine weitere Brücke von der „Ile du Faubourg“ die Verbindung zur Nachbarregion Centre-Val-de-Loire herstellt.

Joigny

Die Brücke Saint-Nicolas führt in Joigny über den Fluss Yonne. Bis zum 16. Jahrhundert war sie bis auf die Pfeiler aus Holz. So konnte sich 1530 ein Feuer von der einen Stadtseite über Fluss in die andere Stadthälfte ausbreiten. Vom 17. bis zum 20. Jahrhundert führten Paraden des Reiterregiments über die Brücke. Nachdem es in Frankreich im 20. Jahrhundert bezahlte Ferien aber noch keine Autobahnen gab, ging der Autostrom von Paris ans Mittelmeer durch Joigny und staute sich oft auf der Brücke. Diese Staus werden heute jährlich in einem Vintage-Fest nachgestellt. Auch 2020 kommen am 5. und 6. September wieder 400 Oldtimer aus den 60er Jahren auf der Brücke zusammen, es werden Konzerte und Tanzvorführungen veranstaltet. Fotografieren lässt man sich in Joigny gerne an der Brücke „Pont de Cézy“. Auch Frischvermählte suchen diesen idyllischen Foto Spot mit Brücke, Fischerbooten und Schwänen.

Besançon

Die Brücke „Pont Battant“ in Besançon über den Doubs, beeindruckt durch Ihr Alter. Sie verband das historische Stadtzentrum „La Boucle“ mit dem Viertel „Battant“. Es muss zunächst eine Furt gegeben haben, die dann von einer Holzbrücke überspannt wurde. Um 160 n. Chr wurde dann während der Römerzeit eine siebenbogige Steinbrücke erbaut. Sie wurde im zweiten Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogen, so dass 1953 die Brücke neu gebaut wurde. Nach 2013 wurde sie dann noch einmal erweitert, damit die neue Straßenbahn sie benutzen konnte. Wie am „Pont des Arts“ in Paris haben Verliebte Schlösser an den Gittern der Brücke angebracht, um sich ewige Treue zu schwören. Schon 2015 hatte die Stadtverwaltung über 400 Schlösser gezählt. Von der römischen Brücke sind auch heute noch kleinere Relikte zu sehen.

Nevers

Die Loire-Brücke in Nevers war zunächst aus Holz gebaut. 1389 wurde sie vom winterlichen Eis zerstört. Zu Zeiten des französischen Königreichs hatte sie eine große Bedeutung für Reisende und den Warenverkehr auf dem Weg nach Lyon. Prozessionen und Feste wurden auf der Brücke abgehalten. Zu Aschermittwoch warf man eine Puppe, die den Karneval symbolisierte, von der Brücke in die Loire. Der heutige „Pont de Loire“ ist eine Straßenbrücke, die 1767 begonnen und 1832 fertig gestellt wurde. Sie ist 350 Meter lang und hat 14 Bögen, die den Hochwassern im 20. Jahrhundert gut getrotzt haben. Von Süden kommend, hat man von der Brücke einen beeindruckenden Blick auf Nevers mit der Katdhedrale Saint-Cyr-et-Sainte-Julitte und den Turm Goguin.

Sens

Die Brücke „Lucien Cornet“ in Sens ist bei Winzern gut bekannt. Flussabwärts wachsen die Weine Frankreichs (vins de France) und flussaufwärts die Weine Burgunds (vins de Bourgogne). Seit 1414 ist die Brücke über die Yonne mehrfach neu erbaut worden. Zunächst hatte sie sechs Bögen und seit 1739 drei. Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahr 1913 und trägt den Namen des damaligen Bürgermeisters « Lucien Cornet ». Die 25.000 Einwohner der Stadt sind stolz auf „Saint-Etienne“, die erste gotische Kathedrale Frankreichs. Das Gotteshaus wurde ab 1140/45 erbaut. Der Kirchenschatz, von immensem Reichtum, ist im Palast der Erzbischöfe zu bestaunen.

Dole

Über den 140 Meter langen „Pont Louis XVI“ erreicht man Dole. Er wurde von 1762 bis 1769 über den Doubs gebaut und im 20. Jahrhundert erweitert. Louis Pasteur ist der bekannteste Sohn der Stadt. Er wurde hier am 27. Dezember 1822 geboren. Sein Geburtshaus ist heute ein vielbesuchtes Museum. Historische Hospiz-, Parlaments-, Universitätsgebäude, und ein Palais zeugen von der glorreichen Geschichte der Stadt. Die Stiftskirche Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert beeindruckt durch ihren 75 m hohen Turm. Dole entwickelte sich im Laufe des 13. Jahrhunderts an dem wichtigen Flussübergang über den Doubs und kam 1678, unter Ludwig XIV zu Frankreich.

Tournus

Südlich von Tournus überspannt die metallene Brücke von Fleurville die Saône. Touristen, die sie noch sehen wollen, müssen sich ein bisschen beeilen, denn sie wird 2022 durch eine neue Konstruktion ersetzt und dann abgerissen. Der Ort ist dennoch recht geschichtsträchtig. Direkt unterhalb der Brücke befand sich das Café de la Marine. Dort traf sich Antoine de Saint Exupéry mit seinem Schriftstellerfreund Léon Werth, dem er den „Kleinen Prinzen“ gewidmet hatte. Die Brücke mit ihren 181 Metern war von 1898 bis 18991 erbaut worden und wurde im 2. Weltkrieg, am 3. September 1944, bombardiert.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

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FRANKREICH HAT EINEN NEUEN NATIONALPARK

Der Nationalpark der Wälder von Champagne und Burgund ist seit November Realität und der elfte Nationalpark Frankreichs.

Besançon (Frankreich), 6. Dezember 2019.

Burgund gehört zu den waldreichsten Regionen Frankreichs. Hier bestimmt noch die Natur und nicht der Mensch den Lauf der Dinge. Zum Schutz dieses natürlichen Reichtums wurde 2009 die Schaffung eines Nationalparks beschlossen. Zehn Jahre später ist der Plan jetzt Realität geworden. Der Nationalpark der Wälder von Champagne und Burgund ist somit der elfte Nationalpark Frankreichs. Er liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Dijon und erstreckt sich über 242.148 Hektar in den beiden französischen Regionen Burgund-Franche-Comté und Grand Est.

Als Nationalpark kann ein Gebiet klassifiziert werden, das einen herausragenden natürlichen Reichtum besitzt. Im Nationalpark der Wälder von Champagne und Burgund stehen mehr als hundertjährige Buchen und Eichen, die zu 90% aus der Zeit der französischen Revolution von 1789 stammen. Neben zahlreichen Hirschen und Rehen kommen hier auch seltene Tierarten wie die Wildkatze und der Schwarzstorch vor. Zu den bemerkenswerten Pflanzen zählen der Gelbe Frauenschuh, eine der prächtigsten wildwachsenden Orchideenarten Europas, und die Weiße Narzisse. Das Gebiet hat eine Bevölkerungsdichte von 11 Einwohnern pro Quadratkilometer (Deutschland: 232).

Hauptziele sind der Schutz der Natur, der Empfang von Besuchern und die Teilhabe an der lokalen nachhaltigen Entwicklung. Die Vorschriften sind strenger als in einem regionalen Naturpark, und es gibt einen Bereich mit besonderer Schutzfunktion. Daneben können sich aber gewisse Aktivitäten des sanften Tourismus entwickeln.

In der eindrucksvollen Natur findet man im Bereich des Naturparks in Burgund die kleine Stadt Chatillon mit dem Keltenschatz von Vix aus dem 5. Jahrhundert v. Chr, die Abtei Val des Choues mit ihrer Jagdhund Meute, das Château de Courban , das gerade seinen erste Michelin-Stern erhalten hat. Das Gebiet lädt auch zu Aktivurlaub und Entdeckungsstreifzügen ein. 20 Wanderwege, darunter der Fernwanderweg GR2, Mountainbikestrecken, Reitwege und Hochseilgärten empfangen Besucher. Im Gebiet von Chatillon wird auch ein bekannter Schaumwein hergestellt.

Der Schutz der Natur ist für die Region Burgund-Franche-Comté schon seit langem ein wichtiges Anliegen. Davon zeugen bereits drei regionale Naturparks mit drei Gesichtern. Der Naturpark Morvan und sein ausgedehntes Granitmassiv im Herzen Burgunds, der Naturpark Haut-Jura und der Naturpark der Ballons des Vosges sind die „grünen Lungen“ der Region. Drei Welten, drei Stimmungen, drei Geschichten. Und jede Menge Postkartenmotive als Abbild der Region. Die kleinen Berge, die Wälder und die Seen des Morvan sorgen für eine gute Lebensqualität. Die Gebirgskulisse des Hoch-Jura macht Besucher zu Gipfelstürmern und der Naturpark der Ballons des Vosges und sein beeindruckendes Hochplateau der tausend Weiher bieten Landschaften zwischen Himmel und Erde.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

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Das Juragebirge im Winter

Das Juragebirge im Winter

Zone de Texte: PRESSEMITTEILUNG  NOVEMBER 2019

Das Juragebirge bereitet sich  auf die kommende Wintersaison vor. Das Gebiet eignet sich besonders für entspannte Wintersportler, die neben dem Skifahren noch andere angenehme Seiten der kalten Jahreszeit genießen wollen.

Besançon (Frankreich), 12. November 2019.

Das Juragebirge, in der ostfranzösischen Region Burgund-Franche-Comté, ist bei Wintersportlern beliebt, die den Massentourismus meiden. Bis auf knapp 1.500 Meter steigen die bewaldeten Berghänge und bieten einen spektakulären Ausblick. Vom Mont d’Or, mit 1.463 Metern der höchste Berg im Departement Doubs, hat man einen Panoramablick auf die Gipfel der Alpen und den Mont Blanc.

Als Zuschauer ist es auch spannend, eine der zahlreichen Wintersportwettkämpfe zu erleben. In jedem Jahr findet am letzten Januar-Wochenende das große Hundeschlitten-Rennen „Retordica“ statt. Französische und internationale Gespanne treffen hier aufeinander. Am zweiten Februar-Wochenende kommen mehr als 3.500 Skilangläufer zusammen, um an der „Transjurassienne“ teilzunehmen. 68 Kilometer geht es durch die verschneiten Wälder und Bergkuppen der Departements Jura und Doubs. Die „Transjurassienne“ ist der längste Skilanglaufwettkampf Frankreichs.

Wer selbst auf Ski und Snowboard steigen will oder Schneeschuhwanderungen unternehmen möchte, kommt in den drei Wintersportgebieten Métabief, Les Rousses und Monts Jura auf seine Kosten. Auch der große Fernwanderweg „Große Juradurchquerung“ (Grande Traversée du Jura / GTJ), mit seinem beeindruckenden Gipfelpanorama, hat seine Reize. In jeder der drei Wintersport-Stationen gibt es mehrere Ski-Schulen und Verleihstationen für Material von Stiefeln bis Stöcken. Eine der Sportarten, die in Métabief besonders umfangreich angeboten werden, ist Biathlon. In der Nähe von Métabief, verwandeln sich die beiden Seen Lac Saint Point und Lac de Remoray in der kalten Jahreszeit in eine weiße Spielwiese für Schlittschuhläufer. In Les Rousses sollte man sich eine besondere Schneeerfahrung nicht entgehen lassen – das Skijöring. Dabei gleitet man auf Langlauf-Skiern hinter einem Pferd durch den stiebenden Schnee.

Neben den sportlichen Aktivitäten finden Familien im Juragebirge ein interessantes Besichtigungsangebot. Paul-Emile Victor (1907-1995) stammte aus dieser Region und hatte sich als Polarforscher einen Namen gemacht. Jetzt kann man im „Espace des Mondes Polaires“ (Museum für Polarwelten) in Prémanon auf seinen Spuren wandeln. In Moirans-en-Montagne kehrt man wieder in die Kindheit zurück, wenn man im Spielzeugmuseum 3.000 Ausstellungstücke aus der ganzen Welt bestaunt. In der Umgebung wird jedes zweite französische Spielzeug hergestellt. Ein Besuch im „Parc Polaire“ ist lohnenswert. Hier leben Hirsche, Gämsen, Yaks, Rentiere und Bisons, und man kommt der Natur sehr nahe.

Auch die Traditionen der Menschen haben im Juragebirge einen hohen Stellenwert. Man versteht die Weihnachtszeit zu feiern, und man kann den „Montagnons, den alten Bergbewohnern, bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Man begegnet ihnen in Werkstätten, „Tuyés“ genannten Räucherhäusern, Käsereien oder Almbauernhöfen.

Dort kann man die regionalen Käsespezialitäten, wie den „Comté“ probieren. Das Juragebirge ist für seine gute Küche mit Käse, Weinen und geräucherten Wurstspezialitäten bekannt.

Um den Wintersportlern Entspannung zu bieten, haben viele Hotels ihr Wellnessangebot. Zudem gibt es drei größere Thermalbäder in Salins-les-Bains, Divonne-les-Bains und Lons-le-Saunier.

Eine Besonderheit ist das Hotel L’Arbézie im Örtchen La Cure: Die Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz zieht sich mitten durch das Hotel und teilt nicht nur das Restaurant, sondern sogar das Doppelbett in einem der Zimmer in zwei Landeshälften.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch):

https://www.montagnes-du-jura.fr/

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs.  Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Belfort – Montbeliard: Weihnachtszeit in historischen Städten

Belfort – Montbeliard: Weihnachtszeit in historischen Städten

Belfort und Montbéliard liegen dicht beieinander im Osten der französischen Region Burgund-Franche-Comté, nur etwa 60 Kilometer von Deutschland. Die historischen Innenstädte sind besonders zur Vorweihnachtszeit einen Besuch wert. Tausende Lichter, Weihnachtsmärkte, winterliche Veranstaltungen und Kunsthandwerker warten auf die Besucher.

Besançon (Frankreich), 9. Oktober 2019.

Monbéliard hat historische Wurzeln nach Württemberg und ist auch unter dem deutschen Namen „Mömpelgard“ bekannt. Die Stadt bietet vom 23. November bis zum 24. Dezember 2019 einen bedeutenden Weihnachtsmarkt unter dem Namen „Les Lumières de Noël“ (Die Lichter der Weihnacht). Mehr als 115.000 Glühbirnchen beleuchten Bauwerke, Häuser und Straßen. Kinderlachen, Lebkuchenduft, herzliche Begegnungen und Geschenkemärkte tragen zu einer zauberhaften Adventsstimmung bei.

Der Weihnachtsmarkt ist vor allem ein Kunsthandwerksmarkt. Rund um die älteste, in Frankreich noch erhaltene, evangelische Kirche Saint-Martin (1601) sind mehr als 160 Stände aufgebaut. In den Süßwaren- und Feinschmeckeralleen kann man Glühwein, Weihnachtsplätzchen und andere Süßigkeiten probieren. Der Weihnachtsmarkt von Montbéliard knüpft an die germanischen Traditionen an, die für Montbéliard so wichtig sind. Ehrengast ist in diesem Jahr ist die französische Region Savoyen. Ein Lichterumzug der weiß gekleideten Kinder findet zu Ehren der Heiligen Luzia statt. Eine wichtige weihnachtliche Persönlichkeit ist aber auch „Tante Airie“. Der Legende nach stellt sie die Wohltäterin Gräfin Henriette von Montbéliard (1387-1444) dar. Man sagt sie sei eine gute Fee, gekleidet wie eine Bauernfrau, lebe in einer Höhle, und würde mit ihrem Esel voller Geschenke für die guten Kinder umherziehen. Heute freuen sich die Kinder und ihre Eltern, sie jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt zu treffen.

Ein Besuch bei Kunsthandwerkern in der „ rue de Belfort“ ist ebenfalls lohnenswert. Töpfer, Schöpfer von Schmuckgegenständen oder recycelten Möbelstücken stellen in einer Boutique aus.

Montbeliard ist stolz auf sein Schloss, einem Vermächtnis der Renaissance, die erste evangelische Kirche in Frankreich und das Pavillon der Wissenschaften im Park Pré La Rose. Ganz in der Nähe fasziniert das Peugeot Museum in Sochaux.

www.lumieres-de-noel.fr

Belfort befindet sich 20 Kilometer nördlich von Montbéliard. Hier findet vom 7. Dezember 2019 – zum 5. Januar 2020 der „ Mois Givré“, der ausgelassene Eismonat statt. Diese Veranstaltung, für die ganze Familie, feiert die Winterweihnachtszeit. In diesem Jahr ist das Motto „Berge mitten in der Stadt“. Es spielt auf die drei Schnee- und Eisanlagen an, die mitten in der Innenstadt aufgebaut werden. Die Eislaufbahn hat in diesem Jahr eine Fläche von 500 m². Auch die Kleinsten haben die Möglichkeit eine Schneebahn auszuprobieren.

Neben diesen Einrichtungen gibt es einen Weihnachtsmarkt mit regionalen Produkten, Austern, Crêpes, Waffeln, Glühwein und Kunsthandwerk.

Zudem werden während des „Mois Givré“ fast 200 kostenlose, spielerische Veranstaltungen angeboten: Erzählungen, Konzerte, Eiskunstlaufvorführungen, geführte Besichtigungen.

Ein Zusammenschluss von Kunsthandwerkern eröffnet speziell in der Vorweihnachtszeit eine Boutique mit Geschenkideen ganz in der Nähe der Innenstadt.

Bei einer Anreise von Süddeutschland nach Frankreich, ist Belfort unumgänglich. Der Löwe von Bartholdi ist dort der stolze Beschützer der Stadt. Er ist das Symbol der Freiheit und des heldenhaften Widerstandes gegen die preußische Armee 1870-1871. Mit elf Metern Höhe und 22 Metern Länge wacht er seit 1880 über die Stadt. Die Zitadelle, die in Etappen vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, diente den Bewohnern Belforts als Zuflucht. Belfort besitzt auch eindrucksvolle  Museen: das Museum für Moderne Kunst – Donation Jardot, das Museum der Geschichte der Zitadelle, das Museum der schönen Künste und die Wechselausstellungen im Wehrturm 46.

Nicht weit von Belfort und Monbéliard liegt in Fesches-le-Chatel die Fabrik der bekannten Kochgeschirrmarke « Cristel ». Der Outletshop ist eine Fundgrube für weihnachtliche Geschenkideen.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

WANDERN und GENIESSEN IM JURAGEBIRGE

Zone de Texte: PRESSEMITTEILUNG  JULI 2019

WANDERN und GENIESSEN IM JURAGEBIRGE

Das Schlemmerwochenende „ Week-end gourmand du chat perché » findet vom 27.-29. September in Dole in der französischen Region Burgund-Franche-Comté statt. Der Ort ist auch der Ausgangspunkt zu einer sechszehntägigen Wanderung durch das Juragebirge, die sowohl landschaftliche als auch kulinarische Genüsse bietet.

Besançon (Frankreich), 10. Juli 2019.

Die kleine Stadt Dole, mit ihren 24.000 Einwohnern, wird von Feinschmeckern sehr geschätzt, da es hier zwei Michelin-Sterne-Restaurants gibt. Zudem wird jedes Jahr im September ein großes Schlemmerwochenende organisiert. Die ganze historische Innenstadt ist in die Veranstaltung mit einbezogen.

Dole ist auch der Startpunkt für die 300 Kilometer lange Streckenwanderung „Echappée Jurassienne“. Auf der Strecke, die in 16 Tagen zu bewältigen ist, gibt es weitere kulinarische Höhepunkte. Es werden Weinlagen durchquert, die sieben AOC Weine (Qualitätsweine mit Herkunftsprädikat) besitzen. Rund um Poligny und im Fort von Les Rousses werden Besucher in die Geheimnisse des berühmten Comté-Käses eingeweiht.

Neben der kulinarischen Seite ist der Wanderweg sehr reich an landschaftlichen Höhepunkten. Vom Aussichtspunkt Pic de l’Aigle überblickt der Wanderer drei Naturseen. Die Wasserfälle des Herisson stürzen über insgesamt 280 m in die Tiefe. Ein markierter Fußpfad führt an zahlreichen Wasserfällen, -becken und Höhlen vorbei. Die Cascade de l’Éventail (65 m) und die Cascade du Grand Saut (60 m) beeindrucken auf dem 4 km langen Parcours. Wälder, schroffe Steilhänge  und Kerbtäler liegen an der Strecke der „Echappée Jurassienne“.

Der Felszirkus von Baume-les-Messieurs ist sowohl optisch als auch historisch ein Höhepunkt der Wanderung. In diesem Kerbtal vereint die Benediktinerabtei Saint-Pierre die romanische Wucht mit gotischer Eleganz. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch das Salzbergwerk von Salins und die Königliche Saline von Arc-et-Senans, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Am Ziel in Saint Claude, zeugt ein Pfeifen- und Diamantmuseum von der Bedeutung der Handwerkszweige, die die Fertigung von Pilgerabzeichen abgelöst haben.

Der französische Wanderverband FFRandonnée gibt einen Wanderführer (Topoguide) zur „Echappée Jurassienne“ heraus (Französich. Kartenmaterial). Es gibt Möglichkeiten für den Gepäcktransport. An der Strecke, mehr als 100 Unterkünfte die Wanderer aufnehmen. Ein touristischer Zug der „Linie der Schwalben“ kann für die Rückkehr zum Ausgangspunkt genutzt werden.

https://de.bourgognefranchecomte.com/wanderrouten/

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs.  Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon.  Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Bourgogne-Franche-Comté – Festlichkeiten auch in der Nebensaison

Bourgogne-Franche-Comté – Festlichkeiten auch in der Nebensaison

Die französische Region Burgund-Franche-Comté feiert in diesem Jahr zahlreiche Jubiläen und Geburtstage. Auch nach den Sommermonaten finden noch viele Feierlichkeiten und Veranstaltungen statt. Ein Besuch lohnt daher auch außerhalb der Hauptsaison.

Besançon (Frankreich), XX. August 2019.

1000 Jahre Abteikirche Saint-Philibert von Tournus

Die Abteikirche Saint-Philibert in Tournus ist jährlich Ziel tausender Touristen aus der ganzen Welt. In diesem Jahr werden aber die Besucherzahlen noch weiter in die Höhe schnellen, da die Abteikirche ihren tausendsten „Geburtstag“ feiert. Auf der Flucht vor den normannischen Invasoren verließen die Mönche von Noirmoutier ihre Insel. Der Zufall führte sie nach Tournus an der Saône, wo sie die Abtei erbauten, in der sie die Reliquien ihres Klostergründers Philibert aufbewahrten. Die Abteikirche ist ein Meisterwerk der Romanik und eine Kandidatin für einen Platz auf der UNESCO-Welterbeliste. 1019 wurde die in Rosa- und Ockertönen leuchtende Abteikirche geweiht. Die Feierlichkeiten finden noch bis November 2019 statt: http://www.tournus-tourisme.com/IMG/pdf/programme_millenaire_10192019.pdf

900 Jahre Basilika Saint Andoche von Saulieu

Die 900 Jahre ihrer Basilika feiert die kleine Stadt Saulieu im regionalen Naturpark Morvan in diesem Jahr. 1919 erhielt die Kirche Saint Andoche durch Papst Benedikt XV den Titel einer Basilica Minor verliehen. Im Dezember erklingen gregorianische Gesänge in der Basilika, um das Jubiläum zu feiern.

200. Geburtstag von Gustave Courbet

Vor 200 Jahren wurde Gustave Courbet in Ornans geboren. Das Gemälde „Der Ursprung der Welt“ hat ihn auch über die Grenzen Frankreichs bekannt gemacht. Seine realistische Malerei war stets skandalträchtig. Der Geburtstag wird das ganze Jahr mit vielen Impulsen für den Pôle Courbet gefeiert. Dieser umfasst das Courbet-Museum in Ornans, den Bauernhof der Familie Courbet in Flagey (in dem heute ein Literatur-Café, Ausstellungsräume und drei Gästezimmer untergebracht sind), die Quelle der Loue , Themen-Rundwege und das letzte Atelier des Malers, das künftig als Unterkunft für Künstler dienen soll. Der Geburtsort wird mit seinen dicht gedrängten Häusern an der Loue auch als „Klein Venedig der Franche-Comté“ bezeichnet. In der nahen Umgebung kann der Besucher viele Werke des Künstlers in der Natur direkt wiedererkennen.

150. Todestag von Alphonse de Lamartine

Er war Dichter, wortgewaltiger Redner und ein Mann des Fortschritts, Mitglied der provisorischen Regierung nach der Revolution von 1848, aber glückloser Präsidentschaftskandidat. Alphonse de Lamartine zog sich auf sein Landgut in Saint-Point im Departement Saône-et-Loire zurück… Seit seiner Kindheit im Mâconnais prägten ihn eine tiefe Abneigung gegen das Bürgertum und der Sinn für Sprache und Freiheit. Schnell schlug er die Brücke zwischen Literatur und politischem und sozialem Handeln. Sein Leitmotiv? Der Dichter hat die Pflicht, seine Kunst zu vergessen, wenn das Vaterland bedroht ist. Zu seinem 150. Todestag bieten die Museen und die Stadt Mâcon, in der er 1790 geboren wurde, ein umfangreiches Programm, unter anderem eine Ausstellung im Ursulinenmuseum, Konferenzen und künstlerische Darbietungen außerhalb der Stadt.

UNESCO

2019 feiert die Große Saline von Salins-les-Bains ihre zehnjährige Zugehörigkeit zum UNESCO-Weltkulturerbe. In Anlehnung an die Industriegeschichte wird dort ab September die Ausstellung „Rouler des Mécaniques!“ zu sehen sein. Wie die Große Saline feiert auch die Königliche Saline von Arc-et-Senans ein Jubiläum. Zu Beginn der Regierungszeit von Ludwig XVI. wurde sie zwischen 1775 und 1779 erbaut. Im Konzert der Geburtstagskinder ist auch Vézelay vertreten. Inmitten des Trubels einer Großbaustelle (nach dem Chor wurden die Krypta, die Apsis, die Querschiffe, der Turm Saint-Antoine und der Turm Saint-Barthélemy restauriert), auf die 2019 die Restaurierung der Westfassade und des Vorschiffs folgt, feiern der „ewige Hügel“ und die Basilika in diesem Jahr den vierzigsten Jahrestag ihrer Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste.

https://kulturerbe.bourgognefranchecomte.com/

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.