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„COUNTRY BREAK“ IN SÜDBURGUND

„COUNTRY BREAK“ IN SÜDBURGUND
Das Charolais-Brionnais bewirbt sich im Herbst für das UNESCO Welterbe und lenkt damit die
Aufmerksamkeit auf Südburgund. Das ländliche französische Gebiet, das sich in etwa zwischen
Chalon-sur-Saône und Lyon befindet, ist bei Franzosen für sogenannte „Country breaks“ in Mode. Von
Deutschland ist es auf dem Weg nach Südfrankreich unumgänglich und vielleicht mehr als einen
Zwischenstopp wert.
Besançon (Frankreich), 18. Juni 2019.
Das „Pays Charolais-Brionnais“ bewirbt sich im Herbst, nach fünf Jahren intensiver
Vorbereitungszeit, für das UNESCO-Welterbe. Das Gebiet hat wichtige Trümpfe, die die
Bewerbung erfolgreich werden lassen könnten: die traditionelle Viehzucht, eine besondere
Knicklandschaft, die Bedeutung von Umwelt- und Landschaftsschutz und eine sehr geschätzte
Gastronomie. Vor allem die Charolais-Rinder, die dorther kommen, sind eine Besonderheit und
auch in Deutschland bekannt. 12000 Personen unterstützen bereits die Bewerbung, und schon jetzt
rückt das Gebiet als touristischer Geheimtipp in das Interesse der Franzosen. Deutsche Touristen
erleben Südburgund auf dem Weg ans Mittelmeer.
In Südburgund gehen Kulinarik und Landschaften miteinander einher. Weinberge gehören zum
Landschaftsbild. Die Bresse ist für ihre schmackhaften Hühner bekannt. Das Château Pierre-de-
Bresse ist dort ein bestechender Rahmen für ein originelles Museum, das die Identität des Gebietes
wahrt. Für Feinschmecker bietet sich ein Halt in Tournus an. Die kleine Stadt hat gleich zwei
Sternerestaurants die an Talent miteinander rivalisieren. Auf der Weinroute von Solutré-Pouilly
über Cluny und Mâcon streift der Blick über sehr abwechslungsreiche Landschaften, mit reichen
Farbnuancen. Der Betrachter wird an die Toskana erinnert. Ockertöne, kleine Dörfer mit Häusern
aus Bruchstein bis hin zu den Felsen von Solutré, wo in Vorzeiten Pferde gejagt wurden.
Aber auch das Bergbaumuseum in Creusot-Monceau, das an die Vergangenheit der
Eisenverarbeitung erinnert, fügt sich gut in das Gesamtbild ein. Mâcon hat dann schon südliches
Flair mit kleinen Gässchen, Passagen die hier „Traboules“ genannt werden und farbigen Fassaden.
Die Museen der Stadt erinnern das ganze Jahr über an den französischen Schriftsteller und Politiker
Lamartine der aus Mâcon stammt und vor genau 150 Jahren verstarb. Cluny ist weltbekannt. Die
Größe der ehemaligen Abtei lässt sich jetzt noch besser mit Hilfe erweiterter Realität erahnen.
Alle Orte sind links und rechts der Autobahn A6 leicht zu erreichen.
Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch):
http://de.bourgognefranchecomte.com


Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist
mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind
Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und
das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs
durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten
gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von
Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer
weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet
bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche
Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60
Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über
Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten
nach Burgund-Franche-Comté.

Vendée Atlantikküste für Feinschmecker

PRESSEMITTEILUNG

Vendée Atlantikküste für Feinschmecker

La Roche-sur-Yon (Frankreich), 28. Mai 2019.  

Am 28. Juli findet das Fest der Sardine in der Vendée an der französischen Atlantikküste statt. Ein Höhepunkt der touristischen Saison mit buntem Treiben. Die Vendée kann aber auch Klasse: sieben Sternerestaurants lassen keine Wünsche offen und begehrte Weinlagen gibt es gleich dazu.

Die Sardine, der kleine blaue Fisch, ist der Stolz von Saint Gilles Croix de Vie. Er hat  die berühmte Auszeichnung „Label Rouge“ erhalten. Die Sardinen werden von Fischern sorgfältig ausgewählt und zwischen April und Oktober gefangen. Innerhalb von maximal zwölf Stunden nach dem Fischen werden Sie bei einer Auktion entladen und innerhalb von 24 Stunden verarbeitet. Der Fischereihafen schlägt jedes Jahr mehr als 2.300 Tonnen Sardinen um. Dank der Sardine erhielt Saint Gilles Croix de Vie die begehrte französische Auszeichnung « bemerkenswerter Ort des Geschmacks ». Eines der Geheimnisse der Konservenproduktion ist die traditionelle Zubereitung von Hand. Ein Prozess, der präzise und zarte Handgriffe erfordert. In den Konservenfabriken der Vendée übernehmen Frauen diese fachmännische Aufgabe und füllen die Sardinen behutsam in ihre hübschen Vintage-Büchsen.

Beim Fest der Sardine am 28. Juli in Saint Gilles Croix de Vie geht es bunt und populär zu. Doch die Vendée ist auch stolz auf sieben Sterneköche. Erst 2018 hat Anthony Lumet (27 Jahre) vom Restaurant Le Pousse-pied, in La Tranche sur Mer seinen ersten Michelin-Stern errungen. Die weiteren Sterneköche sind Alexandre Couillon in L’Herbaudière (Restaurant La Marine) (2 Sterne) und Thierry Drapeau (Restaurant Thierry Drapeau) in Saint Sulpice le Verdon, Jean-Marc Pérochon (Restaurant Les Brisants) in Brétignolles sur Mer, Sébastien Bonavita (Restaurant Le Cayola) in Le Château d’Olonne, Nicolas Coutand (Restaurant Les Genêts) in Brem sur mer und Xavier Giraudet (Restaurant La Robe) in Montaigu (1 Stern). Auch für Frankreich ist das eine hohe Dichte an Feinschmeckeradressen.

Zu einem guten Essen gehört ein guter Wein. Der ist mit den „Fiefs Vendéens“ bestens vertreten. Die Anbaugebiete lassen sich auch auf originelle Weise erkunden. Die 122 Hektar der „Domaine Mourat“ in Mareuil sur Lay Dissais werden in Familientradition seit 1880 gehegt und gepflegt. Mit dem Fahrrad oder einem Elektrofahrzeug können Touristen die Weinlagen besuchen. Zum Abschluss und Höhepunkt steht ein Picknick vor einer Mühle auf dem Programm. Eric Sage setzt hingegen auf eine Besichtigung seiner Weinlagen mit Ponys und Kutschen. Seine „Domaine“ befindet sich in Brem sur Mer in nur zwei Kilometer Entfernung vom atlantischen Ozean.

Informationen: www.vendee-tourismus.de . Das Tourismusamt hat eine neue Imagebroschüre herausgegeben, die kostenlos angefordert werden kann und auch als Download zur Verfügung steht: www.vendee-tourismus.de/praktische-informationen/broschuren/ . Darin befinden Sich zahlreiche Informationen zur Küche der Vendée.

Für Journalisten gibt es eine Pressemappe speziell zum Thema Gastronomie und Spezialitäten (auf Englisch): https://tourisme.vendee-expansion.fr/media/press_pack_gourmet_destination_2019__058332000_1543_25022019.pdf

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Vendée ist ein französisches Departement an der Atlantikküste, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6720 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 671 000 Einwohner. Die Hauptstadt des Departements ist La-Roche-sur-Yon mit 53000 Einwohnern. Die Vendée gehört zu den Departements mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. Die Küstenlinie beträgt 250 Kilometer, davon 140 Kilometer Sandstrände. Zwei Inseln, Yeu und Noirmoutier, 18 Seebäder und 8 Yachthäfen. Mehr als 500 Feste und Veranstaltungen werden jährlich organisiert. Segelregatta um den Globus: Vendée-Globe. Mehr als 1.800 Kilometer Radwege. Mehr als 300 touristische Attraktionen und Aktivitäten. Der Attraktionspark „le Puy du Fou“ wird jährlich von 2,2 Millionen Gästen besucht. Die touristische Hauptsaison der Vendée erstreckt sich von April bis Oktober (92% der 36 Millionen Übernachtungen). Von Frankfurt sind es beispielsweise 1000 Kilometer bis in die Vendée. Autobahnen, Bahnverbindungen nach La Roche sur Yon/Les Sables d’Olonne und Flugverbindungen nach Nantes oder La Rochelle machen das Gebiet gut erreichbar.

Touristische Informationen: Vendée Tourisme

33 rue de l’Atlantique, CS 80206, 85005 La Roche sur Yon cedex, www.vendee-tourismus.de .

5 Fotos zum Downloaden, 31 MB: https://we.tl/t-DZAJgmzclG  der Link ist nur einige Tage aktiv. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail. Bitte bei Benutzung der Fotos unbedingt den Fotocredit nennen.

Pressereisen: bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie an einer individuellen Pressereise interessiert sind. Das Tourismusamt bietet zahlreiche Themen an: Natur, Radfahren, Thalasso, Gastronomie,…

Pressedossier Vendée 2019

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr , www.jorghartwig.fr 

Mangrovenwald in der Champagne?

PRESSEMITTEILUNG

Mangrovenwald in der Champagne?

Troyes (Frankreich), 21. Mai 2019.

Fast wie durch Mangrovenwälder kann man jetzt im französischen Departement „Aube en Champagne“ paddeln. Im Sommer überschwemmt das Wasser der Stauseen im regionalen Naturpark Forêt d’Orient ganze Wälder. Dann führen naturkundige Scouts Besucher mit Kanus durch dieses Gebiet. Die einzige Voraussetzung für eine Teilnahme an den Erkundungsfahrten: man muss schwimmen können.

Der regionale Naturpark Forêt d’Orient erstreckt sich östlich von Troyes über eine Fläche von rund 82000 Hektar und ein Einzugsgebiet von etwa 20000 Einwohnern. Inmitten des Naturparks befinden sich drei riesige, künstlich angelegte Seen, die als Rückhaltebecken für Seine und Aube dienen und bei starker Wasserführung Paris vor Überschwemmungen schützen. Der „Lac d’Orient“ gilt mit 23 km² Fläche und 200 Millionen Kubikmetern Fassungsvermögen als drittgrößter künstlicher See Frankreichs. Der See wurde in den 60er Jahren auf ehemaligen Besitzungen der mittelalterlichen Tempelritter angelegt und entwickelte sich schnell zu einem wertvollen Ökosystem und einem beliebten Urlaubsziel.

Heute ist der See ein bedeutender ornithologischer Standpunkt, sowohl für Zugvögel als auch für Nisttätigkeiten. Tiere lassen sich gut im Naturpark „Espace Faune“ beobachten. Im Sommer ist der Wasserstand der Stauseen am höchsten. Dann werden Wälder überschwemmt und nur der obere Teil der Bäume schaut aus dem Wasser heraus. Es bildet sich damit eine Landschaft, die den Mangroven ähnelt. Vom „Haus der Seen“ in Mesnil-Saint-Père am See d’Orient starten Kanutouren um die Natur zu erkunden. Naturliebhaber beobachten Reiher, Schnepfen, Strandläufern, Habichte, Enten, Störche, Schwäne, Falken, Säger, Reiher, Milane, Spechte, Kiebitze…  und lernen eine außergewöhnliche Landschaft kennen. Die Ausflüge haben das Label für nachhaltigen Tourismus der Region erhalten.

Die Seen spielen auch eine wichtige Rolle für Urlaub mit der ganzen Familie. Am Orient-See gilt: Baden an drei großen Stränden, Segeln und Angeln erlaubt; Motoren verboten. Der nahe 500 Hektar große Amance-See ist dagegen für den motorisierten Wassersport reserviert. Der benachbarte Temple-See, mit 1800 Hektar, ist das Königreich der Angler und Kleinsegelboote. In Mesnil-Saint-Père gibt es eine Marina. Dort ist jetzt auch ganz neu der „Beaver Aquapark“ eingerichtet, in dem man sich austoben, Teamgeist entwickeln und sich selbst übertreffen kann. Ganz in der Nähe wartet eine typisch französische „Guinguette“, eine Art Tanzlokal mit Atmosphäre, in der man ruhige Stunden am See genießen kann.

„Aube en Champagne“ versucht das Landleben zu begünstigen, wobei touristische Neuerungen im Bereich innovativer Unterkünfte, außergewöhnlicher Urlaubserfahrungen und umweltfreundlichem Umherreisen weiterentwickelt werden. Nachhaltigkeit wird hier groß geschrieben. In einigen Hotels wird den Kunden der ökologische Footprint für die Übernachtung und das Frühstück mitgeteilt. Gleichzeitig können die teilnehmenden Etablissements ihre Betriebskosten bis zu 7% senken, da sie ökologische und wirtschaftliche Verbesserungen ihrer Hoteleinrichtungen vornehmen (z.B. LED-Glühbirnen, und Klempnerarbeiten die Wasser sparen). Auch die Champagner-Winzer der „Côte des Bar“ nehmen sich Nachhaltigkeit sowohl in der Landwirtschaft als auch im Tourismus sehr zu Herzen und haben diesbezüglich die Label und Gütesiegel „Haute Valeur Environnemental“, „Terra Vitis“ und „Viticulture Durable en Champagne“ entwickelt.

Allgemeine touristische Informationen: Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de  (Deutsch), Tel.: +33 325 42 50 00.

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„Aube en Champagne“ ist ein französisches Departement süd-östlich von Paris, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6.004 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 305.000 Einwohner. Hauptstadt des Departements ist Troyes, die Schöne aus dem Mittelalter mit ihrer Kathedrale und neun Kirchen im Stadtzentrum. Die Stadt ist für Buntglasfenster, historische Fachwerkhäuser und auch als moderne Shopping-Destination mit großen Outlet-Zentren bekannt. Zu den weiteren großen Sehenswürdigkeiten des Departements gehören die Champagneranbaugebiete und die touristische Champagnerstraße sowie der regionale Naturpark Forêt d’Orient und die großen Seen. Die berühmten Persönlichkeiten Pierre-Auguste Renoir, Camille Claudel, Bernhard von Clairvaux und Napoleon haben eine enge Verbindung zum Departement Aube. Troyes ist ungefähr 500 Kilometer von Köln, Frankfurt oder Stuttgart entfernt.

Fremdenverkehrsamt „Aube en Champagne Tourisme“

34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de 

4 Fotos zum Downloaden (17,4 MB): https://we.tl/t-TWPrIQjfxq (der Link ist nur einige Tage aktiv). Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail.

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr , www.jorghartwig.fr 

WANDERN IM GRANITMASSIV MORVAN

WANDERN IM GRANITMASSIV MORVAN
Der Morvan in Burgund-Franche-Comté ist für Franzosen eine beliebte Wanderregion. Für deutsche Urlauber ist das Mittelgebirge jedoch noch ein Geheimtipp. Die Zahl der ausgewiesenen Wanderwege ist beeindruckend und es kommen ständig neue Varianten hinzu.
Besançon (Frankreich), 4. Mai 2019.
Seit 1970 ist der Morvan als regionaler Naturpark ausgewiesen. Das Granitmassiv erstreckt sich als Ausläufer des Massif Central etwa 80 Kilometer westlich von Dijon über eine Fläche von mehr als 290.000 Hektar. 117 Gemeinden der französischen Departements Côte-d’Or, Nièvre, Saône-et-Loire und Yonne werden berührt, aber das Gebiet ist sehr dünn besiedelt. Der bei weitem größte Ort des Naturparks ist Avallon mit 6800 Einwohnern. Saulieu mit 2400 Einwohnern ist ein weiterer wichtiger Ort und Autun mit 13.600 Einwohnern liegt schon als „südliches Tor des Morvan“ außerhalb des Gebietes. Die höchste Erhebung ist der 901 Meter hohe Haut-Folin.
Der Morvan, ist zum Wandern wie geschaffen. Seine Steigungen sind weder völlig harmlos noch sehr beschwerlich. In den ausgedehnten Wäldern gibt es sechs größere Seen, und in den Heckenlandschaften befinden sich unzählige Weiler. Über die Flüsse wurde früher Holz in die französische Hauptstadt geflößt.
Die möglichen Wanderungen sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Sowohl geübte Wanderer, die eine Fernwanderung unternehmen wollen, als auch Familien, die auf einem zweistündigen Spaziergang die Natur erkunden wollen, kommen auf ihre Kosten. Der französische Fernwanderweg GR13 durchquert den Naturpark von Nord nach Süd über 113 Kilometer. Eine andere Fernwanderung ist die große Morvan-Rundtour, eine Schleife von 229 Kilometern. Daneben bieten sich unzählige Tagestouren oder kleinere Rundwanderungen an. Zur Orientierung gibt es ausgezeichnetes Material. Wer Französisch spricht oder mit gutem Kartenmaterial auskommt, ist gut mit den Führern des französischen Wanderverbandes FFRandonnée Pédestre bedient, die online bestellt werden können. Französisch ebenfalls die Führer der Reihe „Chamina“ die Wanderungen von einer bis sieben Stunden verzeichnen und Kartenmaterial enthalten. Auf
Deutsch empfehlen sich Werke des Bergverlags Rother. Im Internet hat der Mountainbikeverband der Region unter morvanvtt.fr auch 67 Fußwanderungen ausgewiesen.
Im Gespräch ist zurzeit auch eine Wanderstrecke zwischen zwei gallischen Hochburgen: Bibracte und Alésia (außerhalb des Morvan). Das Oppidum von Bibracte ist die größte archäologische Ausgrabungsstelle in Europa, die sich mit der Welt der Kelten befasst. In einem modernen Museum, das sich am Hang des Berges Beuvray in der Gemeinde Saint-Léger-sous-Beuvray befindet, wird die Geschichte der keltischen Zivilisation anhand von Sammlungen erzählt, die aus archäologischen Grabungen stammen.
Die Bewohner des Morvan erhalten ihre Geschichte lebendig und pflegen ihre Traditionen. An mehreren Orten gibt es interessante Freilichtmuseen zu besuchen. Sehr sehenswert ist auch das „Musée du Septennat“ in Château-Chinon. In diesem Museum werden die Geschenke ausgestellt, die der ehemalige Staatschef François Mitterand erhalten hatte. Eine weitere berühmte Persönlichkeit der Region ist der große französische Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre, marquis de Vauban der 1633 in Saint-Léger-Vauban geboren wurde und dort seine Kindheit verbracht hat. Heute ist ihm in dem Ort ein Museum gewidmet.
Leckere Spezialitäten des Morvan sind Honig, wilde Blaubeeren, die Wurstspezialitäten und natürlich die regionaltypischen Gerichte wie Gemüseeintopf mit Kassler und das Kartoffelgratin.
Wanderer deren Budget es erlaubt, können auch im Sternerestaurant Bernard Loiseau in Saulieu exquisite Gaumenfreuden erleben.
Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com


Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über

Troyes, Shopping in der Champagnerstadt

PRESSEMITTEILUNG

Troyes, Shopping in der Champagnerstadt

Troyes (Frankreich), 18. April 2019.

Vom 26. Juni bis zum 6. August ist Sommerschlussverkauf in Frankreich. Ein Besuch in Troyes, der europäischen Hauptstadt für Outlet-Zentren ist dann besonders lohnenswert. Neben der Suche nach Schnäppchen ist die Stadt auch touristisch ein besonderer Höhepunkt der Champagne. Hochkarätige Veranstaltungen finden dort in den Sommermonaten statt.

Seit den 90er Jahren hat sich Troyes zur europäischen Hauptstadt für Outlet-Zentren entwickelt. Die bekanntesten Textilmarken und -unternehmen sind hier vertreten. Die Besucher strömen herbei, um Schnäppchen zu machen und Qualitätsmarken 30 bis sogar 50 % preiswerter als in einer Boutique zu erstehen. Aber auch für einen touristischen City-Break ist die Stadt sehr geeignet. Der Sommerschlussverkauf findet zum gleichen Zeitpunkt wie das Event „Ville en Musique“ statt, bei der Troyes mehrere Wochen in musikalische Klänge gehüllt ist (21. Juni bis 11. August). Im Sommer herrscht in Troyes buntes Treiben mit Picknicks und sportlichen Veranstaltungen. Auch die hochkarätige archäologische Ausstellung „ArkéAube“ wird dann gezeigt. Die Grabbeigaben des Fürsten von Lavau werden zu sehen sein und eine spannende 3-D-Projektion wird die Besucher fesseln.

Mit 60.000 Einwohnern (170.000 im Ballungszentrum) ist Troyes der Verwaltungssitz des Departements Aube. Die Stadt an der Seine gilt als historische Hauptstadt der Champagne. In der Altstadt lädt ein wahres Labyrinth von gepflasterten Gässchen, die von farbenfrohen Fachwerkhäusern gesäumt werden zum Schlendern und Entdecken ein. Auch an den Ufern der Seine, die früher „kleines Venedig“ genannt wurden und in den Parks lässt es sich gut bummeln. Hier fühlt man sich schnell in die Zeit des Mittelalters oder der Renaissance und der berühmten Märkte der Champagne zurück versetzt. Von allen französischen Städten, die eine Fachwerkarchitektur bewahrt haben, besitzt Troyes vielleicht das besterhaltene, am besten renovierte und dichteste Kulturerbe dieser Art. Diese Architektur ist heute der ganze Stolz der Champagnerstadt mit dem Label „Ville d’Art et d’Histoire“ (Stadt für Kunst und Geschichte). Die Innenstadt weist zudem eine kuriose Besonderheit auf: die Umrisse haben aus der Luft gesehen, die Form eines Champagnerkorkens. Hier kann man in einer Champagnerbar das festlichste aller Getränke genießen, den berühmten Schlehenlikör aus Troyes verkosten, in einer der zahlreichen Brasserien die Spezialität „Andouillette“ probieren oder dem Chocolatier Pascal Caffet einen Besuch abstatten. Die Stadt ist reich an Zeugnissen der Geschichte. Neben den Fachwerkhäusern befinden sich in der Innenstadt neun denkmalgeschützte Kirchen von der Gotik bis zum 20. Jahrhundert, eine Kathedrale, 2800 Skulpturen, zahlreiche Museen und eindrucksvolle herrschaftliche Stadthäuser.

In Troyes entstand in den 1950er Jahren das Konzept der « Factory Outlets » in einer anderen Form als heute. Sein Grundsatz: Verkauf defekter Teile oder Serienenden zu geringeren Kosten an die Mitarbeiter der Fabrik, die sie hergestellt hat. Die legendären Marken wie Dim, Petit Bateau, Lacoste, Benetton, Olympia, Le Coq Sportif, haben zur Bekanntheit der Strickwaren aus Troyes und dem Departement Aube beigetragen. Troyes zählte bis zu 25.000 Arbeiter in der Textilindustrie. Das entsprach einem Drittel der damaligen Bevölkerung. Die Tradition setzt sich heute mit der Errichtung von Lagerhäusern der drei Textilgiganten Eurodif, Devanlay-Lacoste und Petit Bateau im Logistikpark vor den Toren Troyes fort.

Allgemeine touristische Informationen: Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de  (Deutsch), Tel.: +33 325 42 50 00.

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„Aube en Champagne“ ist ein französisches Departement süd-östlich von Paris, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6.004 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 305.000 Einwohner. Hauptstadt des Departements ist Troyes, die Schöne aus dem Mittelalter mit ihrer Kathedrale und neun Kirchen im Stadtzentrum. Die Stadt ist für Buntglasfenster, historische Fachwerkhäuser und auch als moderne Shopping-Destination mit großen Outlet-Zentren bekannt. Zu den weiteren großen Sehenswürdigkeiten des Departements gehören die Champagneranbaugebiete und die touristische Champagnerstraße sowie der regionale Naturpark Forêt d’Orient und die großen Seen. Die berühmten Persönlichkeiten Pierre-Auguste Renoir, Camille Claudel, Bernhard von Clairvaux und Napoleon haben eine enge Verbindung zum Departement Aube. Troyes ist ungefähr 500 Kilometer von Köln, Frankfurt oder Stuttgart entfernt.

Fremdenverkehrsamt „Aube en Champagne Tourisme“

34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de 

5 Fotos zum Downloaden (32,9 MB): https://we.tl/t-Sv3dJe6jgs (der Link ist nur einige Tage aktiv). Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail.

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr , www.jorghartwig.fr 

L’été des musiciens de Brême

COMMUNIQUÉ DE PRESSE

L’été des musiciens de Brême

Brême (Allemagne), 21.02. 2019.

« Les musiciens de Brême », le célèbre conte des frères Grimm, a 200 ans. Cet été,  la « ville hanséatique libre » de Brême,  au Nord de l’Allemagne, fêtera dignement ses quatre héros intrépides, l’âne, le chien, le chat et le coq, qui sont devenus son emblème. Plus de 60 évènements ponctueront le « Stadtmusikantensommer », l’été des musiciens de Brême. Débutant en mars, les festivités battront leur plein en juillet. Le musée « Kunsthalle » prévoit une exposition d’envergure du 23 mars au 1er septembre en collaboration avec les archives d’état de Brême. Peintures, dessins, objets marketing ou gadgets d’une boutique de souvenirs, les « musiciens » y seront mis en scène sous diverses formes. Des représentations du conte, qui ne passionneront pas que les enfants, auront lieu sur la place du marché de mai à septembre et une grande fête d’anniversaire en  l’honneur des « musiciens de Brême » animera le centre-ville du 3 au 6 juillet. L’agence du tourisme de Brême propose des forfaits tout compris pendant toute la durée de l’évènement.

Même en dehors de ces festivités, Brême est une destination touristique qui vaut le détour. Brême est le deuxième port commercial d’Allemagne et bénéficie à la fois du statut de ville et de Land. L’activité portuaire est intense, mais il ne s’agit cependant pas d’un centre industriel morose. Brême possède un charme indéniable et des traditions vivantes. Tout est ici occasion pour faire la fête. Des jardins, des passages romantiques et une promenade le long du fleuve Weser promettent des promenades agréables. Au centre-ville domine un style architectural nommé « Weser-Renaissance ». C’est le cas de l’hôtel de ville, datant du 15e siècle, classé au patrimoine mondial de l’UNESCO, tout comme la statue de Roland, juste en face. Dans le quartier du Schnoor, le plus ancien de Brême, les petites maisons à colombages des 15e et 16e siècles se serrent les unes contre les autres. Petites boutiques, joailliers, artisans d’art, cafés et restaurants s’y alignent ainsi que la Maison de l’histoire de Brême. La promenade de la Schlachte sur la Weser est un parcours gastronomique au bord de l’eau. Les brasseries de plein air et péniches attirent les foules avec leur vue imprenable sur le fleuve. Des circuits en bateau sont possibles depuis l’embarcadère Martini et un grand marché de Noël s’y tient à la période de l’Avent.

Brême se veut une grande ville, jeune et ouverte au monde. Elle est un centre européen de l’industrie aérospatiale et accueille l’un des projets phares d’urbanisme en Europe, l’«Überseestadt». La ville de Brême se montre  douée pour combiner informations et distraction dans des musées passionnants. L’ambiance maritime charme les touristes. Pour déguster des spécialités brêmoises on se rend au « Ratskeller ». Cette ancienne cave, vieille de plus de 600 ans abrite la plus grande collection de vins allemands au monde avec  650 crus, le plus ancien fût de vin datant de 1653. Mais comme toute ville allemande qui se respecte, la bière y a également sa tradition importante avec la marque Beck’s, au rayonnement international. La fête bat toujours son plein à Brême, entre la plus ancienne fête populaire d’Allemagne sur le Freimarkt, le plus grand carnaval de samba d’Europe, la plus grande course de six jours d’Europe, sa fête de la musique, le festival maritime, la Breminale, ou encore le marché de Noël traditionnel et la « magie de la Schlachte ».

Des vols directs relient Paris CDG à Brême en 1 h 30, et on s’y rend également facilement par train ou voiture.

Informations :

BTZ Bremer Touristik-Zentrale – Gesellschaft für Marketing und Service mbH

Service-Telefon:  +49 (0) 4 21 / 30 800-10

www.bremen-tourism.de/fr

Téléchargez des photos: en vous enregistrant (« registrieren ») à la photothèque  https://images.bremen-tourismus.de/ .

Burgund-Franche-Comté : wo ich als Hobbyradler an der „Tour de France“ teilnehme

Burgund-Franche-Comté : WO ich als HOBBYRADLER an der „Tour de France“ TEILNEHME

Das berühmte Radrennen  „Tour de France“ führt in diesem Jahr auch durch die französische Region Burgund-Franche-Comté. Am 11. Juli ist die „Planche des Belles Filles“ Etappenziel. Am darauffolgenden Tag geht es von Belfort nach Chalon-sur- Saône und am 13. Juli erfolgt der Start in Mâcon. Radliebhaber können als Zuschauer dabei sein, interessante Städte und Landschaften kennenlernen und finden auch ideale Voraussetzungen um selbst in die Pedale zu treten.

Besançon (Frankreich), 4. März 2019.

Die „Tour de France“ startet in diesem Jahr am 6. Juli in Belgien. Am 11. Juli erreicht sie die französische Region Burgund-Franche-Comté. Der 1148 Meter hohe Berggipfel der Südvogesen,  „Planche des Belles Filles“, ist dort Etappenziel. Hobbysportler, die es den Radprofis gleichtun wollen, müssen da schon recht kräftig in die Pedalen treten. Als Alternative bieten sich Mountainbikeschleifen im nahgelegenen Gebiet der „Tausend Teiche“ an.

Am 12. Juni startet die Tour dann in Belfort. Die östlichste Stadt der Region hat den Löwen von Bartholdi als stolzen Beschützer. Er ist das Symbol der Freiheit und des heldenhaften Widerstandes gegen die preußische Armee 1870-1871. Mit elf Metern Höhe und 22 Metern Länge wacht er seit

1880 über die Stadt. Die Zitadelle, die in Etappen vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, diente den Bewohnern Belforts als Zuflucht. Die Stadt besitzt auch spannende Museen: das Museum für Moderne Kunst – Donation Jardot, das Museum der Geschichte der Zitadelle, das Museum der schönen Künste und die Wechselausstellungen im Wehrturm 46.

Die Profisportler legen die Strecke von Belfort nach Chalon-sur-Saône auf der Straße zurück. In diesem Bereich gibt es für  Hobbyradfahrer jedoch einen schönen europäischen Radweg, den „Eurovelo 6“, der den Atlantik mit dem Schwarzen Meer verbindet. Die Flusslandschaften des Doubs-Tales mit ihren bewaldeten Hügeln und Felsblöcken sind hier sehr reizvoll.

Chalon-sur-Saône ist besonders durch Nicéphore Niépce, den Erfinder der Fotografie bekannt. Seinen Namen trägt auch das fesselnde Museum der Fotografie. In der Altstadt stehen Fachwerkhäuser des 15. bis 17. Jahrhunderts neben klassischen Bauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Die Radwanderwege „Voie Verte“ und „Voie Bleue“ verbinden Chalon-sur-Saône und Mâcon und machen eine schöne Rundtour möglich, die in drei bis vier Tagen zu bewältigen ist.

Mâcon ist schließlich das Tor zum südlichen Frankreich. Die Umgebung ist für ihren Weinbau berühmt und mit den „Roches“ von Solutré und Vergisson hat sie zwei markante, emblematische Felsen. Der keltische Stamm der Häduer gründete Mâcon im 3. Jahrhundert vor Christus an einer Furt der Saône. 2019  wird in der Stadt  besonders an den 150. Todestag des bekannten Dichters und Politikers Alphonse de Lamartine erinnert. Von da aus verabschiedet sich die „Tour de France“ in Richtung St. Etienne.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs.  Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon.  Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

4 Fotos zum Downloaden (4,6 MB): https://we.tl/t-plCYeBUddX (der Link ist nur sieben Tage aktiv. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage Fotos per Mail). Bei Benutzung der Fotos bitte unbedingt den Fotocredit nennen.

„Aube en Champagne“ – wo ich Renoir, Napoleon und Claudel begegne

PRESSEMITTEILUNG

„Aube en Champagne“ – wo ich Renoir, Napoleon und Claudel begegne

Troyes (Frankreich), 26. März 2019.

Berühmte historische Persönlichkeiten lassen sich in diesem Jahr in der französischen Region „Aube en Champagne“ begegnen. Der Maler Pierre-Auguste Renoir und der Feldherr Napoleon haben wichtige Gedenktage und das Museum Camille Claudel bietet eine neue hochkarätige Sonderausstellung.

Pierre-Auguste Renoir

Am 3. Dezember 2019 ist der 100. Todestag des berühmten Künstlers, der eine besondere Beziehung zur „Aube en Champagne“ hatte. Das ganze Jahr über wird mit einem umfangreichen Programm von Feierlichkeiten und Ausstellungen an den Maler gedacht.

Vom 1. Juni bis zum 30. September sind Originalwerke Renoirs in einer Sonderausstellung im Renoir-Haus in Essoyes zu sehen, die an die berühmte Renoir-Ausstellung 1934 von Paul Rosenberg in Paris erinnert. Dieses Ereignis wird durch eine Zusammenarbeit mit den Archiven Paul Rosenberg & Co, New York, ermöglicht. Das historische Wohnhaus des Künstlers ist erst seit Juni 2017 für Besucher geöffnet.

Vom 6. bis zum 28. April werden erlesene Champagnermarken ausgestellt, die besonders zu Gemälden Renoirs passen. Am Sonntag, den 7. Juli findet dann ein „Belle Époque“ Fest in Essoyes statt, bei dem typisch französische Atmosphäre lebendig wird. Nachstellungen von Gemälden des Künstlers, ein ländliches Picknick, eine „Guinguette“ und ein Karussell wie um 1900 sind die Attraktionen. Selbst ein Golfwettbewerb wird vom 8.-10. Juni zu Ehren Renoirs auf den Golfplätzen des Departements ausgetragen.

Die Ehefrau von Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) stammte aus dem Dorf Essoyes in der Champagne. Renoir war bezaubert von dem Dorfleben, dem Frieden und der Schönheit der Umgebung. Das Paar kam jeden Sommer nach Essoyes. 1896 baute Renoir dort ein Haus und später im Garten ein Atelier, wo er in Ruhe arbeiten konnte. Es war ihr beider Wunsch, in Essoyes begraben zu werden und sie ruhen zusammen auf dem Friedhof des Dorfes. Neben dem Wohnhaus gibt ein kulturelles Zentrum mit Filmen und Ausstellungen viele Informationen über den Maler und seine Familie

Feierlichkeiten Renoir 2019: https://renoir-essoyes.fr/fr/actualites

Napoleon

Direkt im historischen Gebäude der ehemaligen Militärschule von Brienne-le-Château, ist jetzt ein neues Napoleon-Museum eingerichtet. Zum 250. Geburtstag Napoleons in diesem Jahr sind zahlreiche Gedenkveranstaltungen vorgesehen.

Zur „Nacht der Museen“ am 18. Mai wird das Leben Napoleons an der Militärschule von Brienne nachgestellt. Vom 11. Mai bis zum 30. September ist im Napoleon-Museum die Sonderausstellung „Bonaparte, die Jugend eines Offiziers“ zu sehen. Am 8. September finden die Napoleonischen Begegnungen in Brienne statt.

1779 kam der junge, zehnjährige Napoleon Bonaparte in die Königliche Militärschule von Brienne. Er studierte hier fünf Jahre, um seinen zukünftigen Beruf eines Artillerieoffiziers zu erlernen. Sein ganzes Leben bewahrte er eine nostalgische Erinnerung an diese kleine Stadt, die er in sein Herz geschlossen hatte. Der Frankreichfeldzug brachte ihn Ende Januar 1814 ein letztes Mal nach Brienne-le-Château zurück, wo er zwei der letzten Schlachten seiner militärischen Laufbahn schlug: die Schlacht von Brienne und zwei Tage später, in fünf Kilometer Entfernung, die Schlacht von Rothière.

Feierlichkeiten Napoleon 2019 : www.musee-napoleon-brienne.fr/agenda

Camille Claudel

Vom 22. Juni bis zum 6. Oktober betrachtet eine Sonderausstellung im Museum Camille Claudel in Nogent-sur-Seine die Beziehungen von Werken des 19. Jahrhunderts zu Werken des 20. und 21. Jahrhunderts.

Von 1876 bis 1879 wohnte Camille Claudel in der kleinen Stadt in der Champagne. Sie begegnete Alfred Boucher, der sie in die Bildhauerei einweihte und sie mit Auguste Rodin bekannt machte. Dieser war von der außerordentlichen künstlerischen Gabe Claudels begeistert und es entwickelte sich ein schöpferisches Einverständnis. Gleichzeitig flammte auch eine leidenschaftliche Liebe auf. Diese Idylle hat das Schaffen Claudels sehr geprägt. Ein Museum für die bekannte Künstlerin wurde 2017 in Nogent-sur-Seine eröffnet. Es hat internationale Ausstrahlung und zeigt die weltweit größte Sammlung zu der berühmten Bildhauerin. 43 Werke geben einen Überblick über ihre gesamte Karriere. Diese sind in eine Ausstellung des Schaffenskontextes der Künstlerin, vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum 1. Weltkrieg, eingebettet. 68 Skulpturen sind Leihgaben aus berühmten Museen: „Musée d’Orsay“ und „Musée Rodin“ (Paris) oder „Musée d’Art et d’Archéologie“ (Troyes).

Sonderausstellung Claudel: www.museecamilleclaudel.fr/agenda/exposition-temporaire-0

Allgemeine touristische Informationen: Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de  (Deutsch), Tel.: +33 325 42 50 00.

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„Aube en Champagne“ ist ein französisches Departement süd-östlich von Paris, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6.004 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 305.000 Einwohner. Hauptstadt des Departements ist Troyes, die Schöne aus dem Mittelalter mit ihrer Kathedrale und neun Kirchen im Stadtzentrum. Die Stadt ist für Buntglasfenster, historische Fachwerkhäuser und auch als moderne Shopping-Destination mit großen Outlet-Zentren bekannt. Zu den weiteren großen Sehenswürdigkeiten des Departements gehören die Champagneranbaugebiete und die touristische Champagnerstraße sowie der regionale Naturpark Forêt d’Orient und die großen Seen. Die berühmten Persönlichkeiten Pierre-Auguste Renoir, Camille Claudel, Bernhard von Clairvaux und Napoleon haben eine enge Verbindung zum Departement Aube. Troyes ist ungefähr 500 Kilometer von Köln, Frankfurt oder Stuttgart entfernt.

Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“

34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de

7 Fotos zum Downloaden (Fotos; 44 MB): https://we.tl/t-NNTEUNXyKT (der Link ist nur einige Tage aktiv). Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail.

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, jorg.hartwig@aliceadsl.fr , www.jorghartwig.fr 

Familienurlaub in der Vendée (Atlantikküste)

PRESSEMITTEILUNG

Familienurlaub in der Vendée (Atlantikküste)

La Roche-sur-Yon (Frankreich), 28. Februar 2019.  

Das Tourismusamt der Vendée an der Atlantikküste in Frankreich gibt jetzt seine neue Imagebroschüre heraus, die alle drei Jahre erscheint und auch auf Deutsch erhältlich ist. Besonders Familien fühlen sich vom Angebot der Vendée angesprochen. Weite, flache Sandstrände, viele Sonnenstunden, mehr als 300 moderne Campingplätze und spannende Attraktionen für Kinder sind die Trümpfe.

Urlaub in abwechslungsreichen Landschaften

An der 250 Kilometer langen Küstenlinie, bietet sich besonders ein Campingurlaub in mehr als 300 hochmodernen Campinganlagen an. Viele sind sogar mit fünf Sternen ausgezeichnet, haben Spaßbäder und internationale Gäste. So der Fünf-Sterne „Camping Le Pin Parasol“ in La Chapelle Hermier, direkt am See von Jaunay und zehn Autominuten von den Stränden entfernt. Er empfängt 80% internationale Gäste, darunter viele Deutsche. An der Küste haben die Seebäder  Noirmoutier und La Tranche sur Mer die Auszeichnung „Famille Plus“, die besonders familienfreundliche Orte erhalten. Sehr beliebt ist auch ein Urlaub im Ferienhaus im Naturschutzgebiet Marais poitevin.

Touristische Attraktionen für jeden Geschmack

Für Kinder und Familien die das Abenteuer mögen, gibt es ein großes Angebot. Spannende Stunden kann man im O’Gliss Park verbringen, das zweitgrößte Erlebnisbad Frankreichs mit riesigen Rutschen. Adrenalinstöße verspricht das nur wenige Kilometer entfernt gelegene „Indian Forest“. Der Abenteuer- und Erlebnispark bietet unglaubliche Seilschwingen, Rutschen und Paintballanlagen. Ab April ist der „Grand Défi“ in Saint Julien des Landes wieder geöffnet. Dort warten Waldhochseilgärten und Paintballattraktionen auf Besucher. Auch das „Chateau des Avenuriers“ ist bei Liebhabern von Abenteuern und Spannung sehr beliebt.

Familien, die etwas lernen und gleichzeitig Spaß haben wollen kommen im „Château de Talmont“ auf ihre Kosten. In den Sommermonaten finden in der Burg Nachstellungen und mitreißende mittelalterliche Spektakel statt. Auch das „Château de Terre Neuve“, der Zoo von Mervent, und die Abtei von Maillezais sind für Wissensdurstige sehr interessant. Das Museum Daviaud macht mit der Salzgewinnung in der Region vertraut.

Eine eigene Reise ist jedoch der „Puy du Fou®“ im Landesinneren wert. Dort wird Spannung mit spektakulärem Geschichtsunterricht vereint. Dieser Erlebnispark wurde oft als bester Freizeitpark der Welt ausgezeichnet. Schwindelerregende Fahrgeschäfte sucht man hier jedoch vergebens. Mehr als zwei Millionen Besucher pro Jahr besuchen historische Spektakel in Arenen, nachgestellten Burgen und Sälen für jeweils 3.000 bis 6.000 Zuschauer. Ein mehrtägiger Besuch ist erforderlich um alle Vorstellungen zu erleben. Der Park besitzt fünf Hotelkomplexe, die alle eine außergewöhnliche Atmosphäre bieten. Ob Gallo-römische Villa, mittelalterliche Burg oder, jetzt neu, Pfahlbauten in Seen, wie zur Zeit der Merowinger (puydufou.com/de).

Inmitten der Natur

Ein Familienausflug ins „Marais poitevin“ ist unumgänglich. Diese Sumpflandschaft erstreckt sich über 112.000 Hektar und wird von zahllosen Kanälen durchzogen. Daher wird das Gebiet auch das „grüne Venedig“ genannt. Auf traditionellen Booten mit flachem Boden, kann man die Gegend im Schatten der Eschen erkunden. In der Nähe befinden sich mehrere „Cités de Caractère“, kleine Dörfer mit typisch französischem Charme. Der sagenumwobene Wald von Mervent ist auch ein lohnenswertes Ausflugziel.

Familien, die es ruhig mögen können Radtouren auf 1.800 Kilometer Radwegen unternehmen. Die Vendée ist in Frankreich ein Vorreiter in Sachen Radtourismus. Gemütlich geht es auch bei einer Zugfahrt mit einem historischen Zug des Orient Express durch die Heckenlandschaft der Vendée zu.

Tipp für Familien mit Hunden

Die vierbeinigen Lieblinge der Touristen sind in der Vendée gerne gesehen. Die Orte Les Sables d’Olonne und La Tranche sur Mer haben sogar das Label „ toutourisme“ eine Art Auszeichnung für den „Bello-Tourismus“ erhalten.

Informationen: www.vendee-tourismus.de . Die neue Imagebroschüre kann beim Tourismusamt kostenlos angefordert werden und steht auch als Download zur Verfügung: www.vendee-tourismus.de/praktische-informationen/broschuren/ . (Themen: allgemeine Vorstellung der Vendée, touristische Attraktionen für Kinder, die Top-Erlebnisse, die man in der Vendée machen kann, vier City Breaks für Familien,…).

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Vendée ist ein französisches Departement an der Atlantikküste, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6720 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 642 000 Einwohner. Die Hauptstadt des Departements ist La-Roche-sur-Yon mit 53000 Einwohnern. Die Vendée gehört zu den Departements mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. Die Küstenlinie beträgt 250 Kilometer, davon 140 Kilometer Sandstrände. Zwei Inseln, Yeu und Noirmoutier, 18 Seebäder und 8 Yachthäfen. Mehr als 500 Feste und Veranstaltungen werden jährlich organisiert. Segelregatta um den Globus: Vendée-Globe. Mehr als 1.800 Kilometer Radwege. Mehr als 300 touristische Attraktionen und Aktivitäten. Der Attraktionspark „le Puy du Fou“ wird jährlich von 2,2 Millionen Gästen besucht. Die touristische Hauptsaison der Vendée erstreckt sich von April bis Oktober (92% der 36 Millionen Übernachtungen). Von Frankfurt sind es beispielsweise 1000 Kilometer bis in die Vendée. Autobahnen, Bahnverbindungen nach La Roche sur Yon/Les Sables d’Olonne und Flugverbindungen nach Nantes oder La Rochelle machen das Gebiet gut erreichbar.

Touristische Informationen: Vendée Tourisme

33 rue de l’Atlantique, CS 80206, 85005 La Roche sur Yon cedex, www.vendee-tourismus.de .

4 Fotos zum Downloaden, 35,2 MB: https://we.tl/t-yyfG0gFU6q der Link ist nur einige Tage aktiv. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail. Bitte bei Benutzung der Fotos unbedingt den Fotocredit nennen.

Pressereisen: bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie an einer individuellen Pressereise interessiert sind. Das Tourismusamt bietet zahlreiche Themen an: Natur, Radfahren, Thalasso, Gastronomie,…

Pressedossier Vendée 2018

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, jorg.hartwig@aliceadsl.fr , www.jorghartwig.fr 

Burgund-Franche-Comté – AUF DEN SPUREN ERFOLGREICHER KINOFILME

Burgund-Franche-Comté – AUF DEN SPUREN ERFOLGREICHER KINOFILME

Die französische Region Burgund-Franche-Comté inspirierte internationale Regisseure und Filmemacher. “Der  Wein und der Wind“, „Colette“, „Drei Bruchpiloten in Paris“, „Chocolat – Ein kleiner Biss genügt“  und „Cyrano von Bergerac“ liefen  mit großem Erfolg auch  in den deutschen Kinos. Die Drehorte lassen sich heute besichtigen.

Besançon (Frankreich), xx. Februar 2019.

Noch gut in den Köpfen der Kinofreunde ist Der Wein und der Wind (Originaltitel: Ce qui nous lie), ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 2017. Drei erwachsene Geschwister erben das Weingut ihrer verstorbenen Eltern im Burgund. Die Dreharbeiten fanden 2015 und 2016 in Meursault, Chassagne-Montrachet, Puligny-Montrachet und  Beaune statt. Fans des Regisseurs Cédric Klapisch können, dank einer App, auf einer 30 Kilometer langen Autostrecke an 16 Stationen die besten Szenen der Dreharbeiten in den Weinlagen der „Climats de Bourgogne“ nachvollziehen.

Drei Bruchpiloten in Paris (Originaltitel: La Grande vadrouille), in Deutschland auch unter dem Titel Die große Sause bekannt, ist eine französische Filmkomödie mit Louis de Funès, von 1966. Der Film zählt mit 17 Millionen Besuchern zu den größten Erfolgen des französischen Kinos. Im Jahre 1942, während des 2. Weltkrieges, müssen drei englische Bomberpiloten mit dem Fallschirm über Paris abspringen. Dann versuchen sie über Burgund in die von Nazideutschland nicht besetzte Zone Frankreichs zu gelangen. Mehrere Szenen des Films wurden in dem kleinen Winzerort Meursault, 50 Kilometer südwestlich von Dijon, gedreht. Die Touristinfo des Dorfes bietet auf Französisch geführte Besichtigungen der Drehorte an. Filmliebhaber erkennen den Feuerwehrwagen Renault 1906, das „Hôtel de Ville“ und die Brücke auf der Louis de Funès und Bourvil die Kutsche von Marie-Odile lenken, wieder.

Ein Haus im  mittelalterlich wirkenden Dorf Flavigny-sur-Ozerain diente als Kulisse im Film  Chocolat – Ein kleiner Biss genügt (Originaltitel: Chocolat). Der britisch-US-amerikanische Spielfilm aus dem Jahr 2000 zeigt „ein Märchen für Erwachsene“ und ist gleichzeitig ein Appell zur Toleranz. Die Hauptrolle spielte Juliette Binoche. Flavigny-sur-Ozerain hat 300 Einwohner, liegt malerisch auf einem Hügel und gehört zu den „Schönsten Dörfern Frankreichs“ (Plus beaux villages de France). In seiner Abtei befindet sich heute eine Fabrik, in der die berühmten Anis de Flavigny-Bonbons hergestellt werden.

Auch der französischer Historienfilm Cyrano von Bergerac (Originaltitel: Cyrano de Bergerac), aus dem Jahr 1990, wurde teils in Burgund gedreht. 1640: Cyrano de Bergerac, der große Fechtmeister und freiheitsliebende Poet mit der spitzen Zunge und der gigantisch großen Nase, verliebt sich in seine schöne Cousine Roxane und besteht manche Abenteuer, bis er in einem Klostergarten (Drehort: Abtei Fontenay) stirbt. Die Zisterzienserabtei Fontenay gehört heute dem UNESCO Weltkulturerbe an und kann besichtigt werden. In einem Tal bei Montbard demonstriert die 1118 gegründete Anlage den Geist der Rückbesinnung auf die klösterlichen Ursprünge. Das Kreuzganggeviert ist fast vollständig erhalten, ebenso wie die große Schmiede oder das Mönchsgebäude mit Kreuzrippengewölbe.

Am 3. Januar 2019 lief Colette, ein Filmdrama von Wash Westmoreland, in den deutschen Kinos an. Die Filmbiografie handelt vom Leben der französischen Schriftstellerin, Varietékünstlerin und Journalistin Colette. Die feministische Vorreiterin und Urheberin etlicher autobiografisch geprägter Geschichten musste zeitlebens um die ihr zustehende Anerkennung kämpfen. Die Dreharbeiten erfolgten in Ungarn und England. Das Geburtshaus von Colette ist jedoch in Saint Sauveur en Puisaye, im nördlichen Burgund zu besichtigen. Es handelt sich nicht um ein Museum, sondern um ein Bürgerhaus der zweiten Hälfte des 19. Jh., das noch heute bewohnt zu sein scheint.

Weitere berühmte Persönlichkeiten der Region Burgund-Franche-Comté warten noch darauf  den Stoff für einen großen, internationalen Kinofilm zu liefern : Der französische Schriftsteller Victor Hugo wurde 1802 in Besançon geboren, der Maler Gustave Courbet vor genau 200 Jahren in Ornans bei Besançon, und der Schriftsteller und Politiker Alphonse de Lamartine aus Mâcon verstarb vor genau 150 Jahren.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs.  Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon.  Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

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