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KURZNACHRICHTEN AUS BURGUND-FRANCHE-COMTE

Besançon (Frankreich), 28. April 2020.

900 Jahre Saint-Lazare Autun

In Autun dominiert die Kathedrale Saint-Lazare die Oberstadt. In diesem Jahr wird sie 900 Jahre alt. Nicht zuletzt die Qualität des Skulpturenschmucks macht die Kathedrale zu einem Meisterwerk der Romanik. Davon zeugen das von Gislebertus geschaffene Weltgericht am Tympanon des Hauptportals und der Figurenschmuck an den Kapitellen des Hauptschiffes.

Geburt in der Zitadelle von Besançon

Ein Tonkin-Schwarzlangur-Baby wurde am 18. März im Zoo der Zitadelle von Besançon geboren. Dieses freudige Ereignis hat es zum ersten Mal in der Festung gegeben, die zum UNESCO-Welterbe zählt. In der ganzen Welt leben nur noch 2000 Vertreter dieser Primatenart, davon 133 in zoologischen Gärten.

Belagerung Belforts vor 150 Jahren

2020 wird an die Belagerung Belforts vom 3. November 1870 bis zum 16. Februar 1871 während des Deutsch-Französischen Krieges gedacht. Die Stadt war nach dem Fall von Paris, einer der letzten belagerten Orte in Frankreich. Heute erinnert daran die monumentale Skulptur eines Löwen des Bildhauers Frédéric Auguste Bartholdi, die gerade eine Verjüngungskur hinter sich hat.

50 Jahre regionaler Naturpark Morvan

Der regionale Naturpark des Mittelgebirges Morvan feiert 2020 sein 50-jähriges Bestehen. Ein regionaler Naturpark (PNR) soll die Harmonie zwischen Mensch und Natur stärken, damit sich Infrastruktur und Wirtschaft im Einklang mit dem Natur- und Kulturerbe entwickeln. In 50 Jahren hat das Gebiet nichts von seiner Jugend, Wildheit und Attraktivität eingebüßt.

Steilste Seilrutsche Frankreichs

Vom „Col de la Faucille“ im Juragebirge, auf 1.323 Meter Höhe, kann man jetzt über 905 Meter auf Frankreichs steilster Seilrutsche zum Dorf Mijoux (1.000 m) rauschen. Die rasante Fahrt  dauert eine Minute. Mit 90 km/h wird die Spitzengeschwindigkeit erreicht.

Label „Fahrrad und Käse“

Im Osten der Region Burgund-Franche-Comté wird dem Käse mit sechs Radwanderrouten gehuldigt, an denen viele Käsereien, Bauernhöfe, Museen und Restaurants liegen. Die Strecken gehören jetzt offiziell zum französischen Label „Vélo & Fromages“ (Fahrrad und Käse).

Wandern in der Stadt

In Burgund-Franche-Comté wird Wandern in der Stadt immer beliebter. In Besançon, Belfort, Dijon, Beaune, Monbéliard, Joigny, Luxeuil-les-Bains, Nevers und vielen anderen hübschen Städten, wird auf eine Art gewandert, die nicht nur die Beine, sondern auch den Geist in Bewegung hält. Gut beschuht folgt man thematischen Rundtouren.

Weinprobe in einer Höhle

Der Weintourismus in Burgund-Franche-Comté geht manchmal ungewöhnliche Wege. Im Weinbaugebiet von Château-Chalon können Freunde des Jura-Weins eine Weinprobe mit Stirnlampe unter der Erde erleben. Programmpunkte: Naturweine und Höhlenkunde.

Weitere Informationen (Deutsch): https://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Im Norden grenzt die Region mit dem neuen Nationalpark an die Champagne. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

BURGUND-FRANCHE-COMTE – DER WEG UND DER SINN

Zone de Texte: PRESSEMITTEILUNG   APRIL 2020

Geschichte, Kulturerbe und innere Einkehr versprechen zwei  legendäre  Wanderstrecken in der französischen Region Burgund-Franche-Comté: Der Jakobsweg, und  die Via Francigena sind bereits sehr beliebt und  wenden sich an Personen, die ihrer Wanderung einen Sinn geben wollen. Dazu kommt jetzt in der Region als Projekt  der Radweg  V56 der  ebenfalls in Richtung Santiago de Compostela führen wird

Besançon (Frankreich), 09. April 2020.

Der Jakobsweg : innere Einkehr und historische Reichtümer

Wer nach Santiago de Compostela aufbricht, hat dafür ganz persönliche Gründe. Die Motivation kann sportlicher, religiöser oder kultureller Natur sein. So oder so ist dieser Pilgerweg mittlerweile ein Mythos. Die Jakobswege durchziehen Burgund-Franche-Comté über 900 Kilometer und haben  mehrere Varianten. Eine der bekanntesten Strecken führt von Vézelay bis nach La Charité-sur-Loire (Französischer Fernwanderweg GR®654). „La Voie des Allemands“, die Strecke der Deutschen, von Belfort durch das Departement Haute-Saône nach Cluny und „Le Chemin des Hongrois“, der Weg der Ungarn (von Gy nach Vézelay) bieten auf der Strecke eine beeindruckende Zahl von symbolträchtigen Orten der Frömmigkeit und schlichten Kapellen.

• Weniger bekannt, aber auf der Strecke nicht zu verpassen:

die Kirche Notre Dame von Saint-Père

die Weine von Tannay

die Zisterzienserabtei Notre-Dame von’Acey

die Burg Rosières in Saint-Seine-sur-Vingeanne

Die Via Francigena : ein Wanderweg, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut       

Die Via Francigena war im gesamten Mittelalter der Hauptpilgerweg. Erzbischof Sigerich notierte 990 während seiner Rückreise von Rom nach Canterbury die 79 Etappenorte seiner Reiseroute. 2004 wurde der Pilgerweg vom Europarat offiziell als „Kulturweg“ eingestuft. Seitdem erfreut er sich wachsender Beliebtheit. In Burgund-Franche-Comté bietet der Parcours äußerst abwechslungsreiche Landschaften, typische Dörfer und zahlreiche historische und religiöse Orte. Der in der Region 185 Kilometer lange Abschnitt von Champlitte in der Haute-Saône bis Jougne/Les Fourgs im Haut-Doubs, besitzt eine mystische, fast religiöse Stimmung.

Vor kurzem ist dazu ein französischsprachiger Wanderführer erschienen. Zudem ist eine Studie in Auftrag gegeben worden, um die Strecke mit dem Fahrrad zu ermöglichen. www.viefrancigene.org

• Unumgänglich :

die Landschaft des Tales der Loue

der Berg Mont d’Or mit seinem Panorama auf die Alpenkette

die mit dem Label „ Les Petites Cités de Caractère“ ausgezeichneten typischen Dörfer : Gy, Mouthier-Haute-Pierre und Jougne

• Praktisch :

der neue Wanderführer „Von Canterbury zum Großen Sankt Bernhard Pass“ (Französich)

Der Radweg V56 : ein Projekt um Santiago de Compostela mit dem Fahrrad zu erreichen      

Der Radweg V56 wird Pilger interessieren, die in Richtung Santiago de Compostela lieber mit dem Rad fahren als zu Fuß zu gehen. Er soll so nahe wie möglich an dem jahrhundertealten Pilgerweg entlang führen und zum Teil kleinen Straßen folgen. Zudem werden zurzeit spezielle Radwege angelegt, die teilweise am Kanal Burgunds entlang verlaufen. Von Troyes über Vézelay mit ihrer Basilika, die auf der UNESCO Welterbe-Liste steht, soll es nach La Charité-sur-Loire gehen. Die Strecke soll Etappen voller Symbolik machen. Sie ist sowohl für Reisende konzipiert worden, die eine lange Strecke bewältigen wollen, als auch für kürzere Ausflüge. Zurzeit ist noch kein Teilstück befahrbar. Weitere Infos zum V56 sobald wie möglich.

Weitere Informationen (Deutsch): https://de.bourgognefranchecomte.com/urlaub-unterwegs/

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Burgund-Franche-Comté ist eine Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Im Norden grenzt die Region mit dem neuen Nationalpark an die Champagne. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

„Aube en Champagne“ vom Kanapee

Troyes (Frankreich), 06. April 2020.

Das französische Departement „Aube en Champagne“ lässt sich bequem von zuhause vom Sofa entdecken. Drei Möglichkeiten gibt es: im guten, alten Kopf-Kino beim Lesen eines Reiseberichtes, virtuell mit eigener Steuerung oder beim Anschauen von kleinen Filmen.

Auf Erkundungstour durch die „Aube en Champagne“

Zahlreiche, überdimensionale, touristische Hinweisschilder fallen an der Autobahn in der „Aube en Champagne“ ins Auge. Hat dieses französische Departement etwa besonders viele lohnenswerte Anziehungspunkte? Wer sich auf der Strecke Zeit nimmt und ein wenig umschaut wird nicht enttäuscht.

Der Stadtkern der Hauptstadt Troyes hat den Umriss eines Champagnerkorkens und die vielen eindrucksvollen Fachwerkhäusern entführen zu einer Reise in die Vergangenheit. Augenblicklich wird man in die Zeit der Champagnermärkte versetzt, die inmitten von Kramläden und herrschaftlichen Stadthäusern, den Ruhm der Stadt begründeten. Neun unter Denkmalschutz stehende Kirchen und die Kathedrale enthalten Meisterwerke der Bildhauerei und Buntglasfenster. Das Rachi-Haus macht mit jüdischen Traditionen vertraut. Aber Troyes ist nicht nur ein Leckerbissen für Liebhaber des Kulturerbes sondern auch eine dynamische Stadt, mit einer starken Textiltradition. Viele Besucher strömen herbei, um in den Outlet-Zentren Schnäppchen zu machen und Qualitätsmarken 30 bis sogar 50 % preiswerter als in einer „Boutique“ zu erstehen.

Beim Mittagessen in einer typisch französischen „Brasserie“ lernt man die Spezialitäten der „Aube en Champagne“ kennen. Wer traut sich an die Innereienwurst  Andouillette heran? Die „Association Amicale des Amateurs d’Andouillettes Authentique“ wacht über erstklassige Qualität. Beim Käse aus Chaource oder beim Schlehenlikör aus Troyes herrscht dann eher Einigkeit. Auch die Äpfel und der Cidre aus dem „Pays d’Othe“ sind zu empfehlen.

So gestärkt geht die Erkundungstour durch das Departement weiter. Östlich von Troyes erstreckt sich der beeindruckende regionale Naturpark Forêt d’Orient über 80000 Hektar. 5000 Hektar davon sind Seen. Ein hervorragend ausgebauter Radweg führt in dieses Gebiet, ein wahres Paradies für Wassersportler, Wanderer und Vogelkundler. In der Nähe erinnert die Windmühle von Dosches daran, dass es in der „Aube en Champagne“ im 18. Jahrhundert bis zu 140 solcher Mühlen gab. Auch das neu eröffnete Napoleon-Museum in Brienne-le-Château ist nicht weit entfernt.

Vorbei am Erlebnispark Nigloland, der ein Familienpublikum anzieht, erreicht man die Côte-des-Bar. Dort wird Champagner erzeugt. Die touristische Champagnerstraße, schlängelt sich über 220 Kilometer gemütlich über Höhenzüge und durch Täler und Winzerdörfer mit ihren  Champagner-Kellern. Das Dorf Les Riceys hat als einzige Gemeinde der Champagne drei AOC (geschützte Herkunftsbezeichnungen). Man hält gerne für eine autofahrergerechte Minimalverkostung an.

Auch Kunstliebhaber kommen in der Nähe auf ihre Kosten. In Essoyes ist seit 2017 das Haus Renoirs zu besichtigen, und man kann auf den Spuren des berühmten Malers wandeln. Hochkarätige Kunsteindrücke gewinnt der Besucher auch weiter nördlich, im neuen Museum Camille Claudel, in Nogent-sur-Seine. Auf dem Weg dorthin finden sich viele Spuren der Tempelritter mit der Abtei von Clairvaux, der Kommende von Avalleur und dem Museum Hugues de Payns.

Virtuelle Besichtigungen

Bei virtuellen Besichtigungen der „Aube en Champagne“ kann man Blickrichtung und Zoom steuern. Diese Möglichkeit gibt es für Troyes und die Großen Seen https://www.vir360.fr/visites-virtuelles/visite-virtuelle-vir360.html, die Kathedrale Sankt Peter und Paul in Troyes https://www.vir360.fr/cathedrale-troyes/saint-pierre-saint-paul.html und auch für das neue Napoleon-Museum in Brienne le Château https://www.vir360.fr/brienne-musee/napoleon-360.html

Videos

Eindrucksvoll sind auch die kleinen Filme des Tourismusamtes von Troyes auf Facebook. https://www.facebook.com/TroyesTourisme/videos/355118521905262/ entführt zu einem musikalischen Überflug der Hauptstadt des Departements mit einem Heissluftballon, und https://www.facebook.com/TroyesTourisme/videos/598891227614171/ ist eine Genuss-Reise durch Troyes und die „Aube en Champagne“.

Allgemeine touristische Informationen: Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de  (Deutsch), Tel.: +33 325 42 50 00.

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„Aube en Champagne“ ist ein französisches Departement süd-östlich von Paris, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6.004 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 308.000 Einwohner. Hauptstadt des Departements ist Troyes, die Schöne aus dem Mittelalter mit ihrer Kathedrale und neun Kirchen im Stadtzentrum. Die Stadt ist für Buntglasfenster, historische Fachwerkhäuser und auch als moderne Shopping-Destination mit großen Outlet-Zentren bekannt. Zu den weiteren großen Sehenswürdigkeiten des Departements gehören die Champagneranbaugebiete und die touristische Champagnerstraße sowie der regionale Naturpark Forêt d’Orient und die großen Seen. Die berühmten Persönlichkeiten Pierre-Auguste Renoir, Camille Claudel, Bernhard von Clairvaux und Napoleon haben eine enge Verbindung zum Departement Aube. Troyes ist ungefähr 500 Kilometer von Köln, Frankfurt oder Stuttgart entfernt.

Tourismusamt „Aube en Champagne Tourisme“

34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, www.aube-champagne.com/de 

3 Fotos zum Downloaden : https://we.tl/t-YXWEpcYIwG (der Link ist sieben Tage aktiv). Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail.

Pressereisen: bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie an einer individuellen Pressereise interessiert sind.

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr , www.jorghartwig.fr 

Burgund-Franche-Comté-Abend bei sich zuhause

In Zeiten des Coronavirus ist man am besten zuhause. Das Tourismusamt Burgund-Franche-Comté gibt Tipps für einen angenehmen Abend: spannende Dokumentarfilme schauen, den Tisch attraktiv decken und gemütlich Abendessen.

Besançon (Frankreich), 26. März 2020.

Vor gut zwanzig Jahren kam einer Handvoll verrückter Querdenker in den Sinn, eine Burg ausschließlich mit den Techniken des Mittelalters zu bauen. Mit Spitzhacke, Hamsterrad und Knotenseil mühen sich Arbeiter seit 1997 als Baumeister der Extreme auf der Baustelle. In Guédelon, wo der Begriff Zeitreise konkrete Formen annimmt, haben Zimmerleute und Dachdecker gerade das Dach der Kapelle fertiggestellt. Jetzt ragt der erste Turm der Burg am Horizont in den Himmel. Auf Youtube kann man die Arbeiten in 15 spannenden Episoden unter „Les feux de Guédelon“ auf Englisch verfolgen.

Jetzt ist es Zeit für ein typisches Abendessen mit Spezialitäten der Region Burgund-Franche-Comté. Zum Aperitif Kir oder ein Weißwein oder Crémant aus der Region werden traditionell Gougères (leckere kleine Windbeutel, deren Teig mit geschmolzenem Comté-Käse versetzt ist) Schinken in Petersiliengelee oder anderes Pökelfleisch serviert. Pochierte Eier in Rotweinsauce mit Speck, kleinen Zwiebeln und Champignons sind eine tief im burgundischen Weinland verwurzelte Vorspeise. Als Fleischgericht kommt Boeuf Bourguignon in Rotweinsauce in Frage. Die Käseplatte ist reich gefüllt, von Epoisses bis Bleu de Gex und Comté bis zum Ziegenkäse aus dem Mâconnais. Als abschließende Krönung des Essens wartet eine in Rotwein pochierte Birne. Dazu empfiehlt sich ein roter Burgunderwein vielleicht ein Marsannay oder Gevrey Chambertin, Alle Rezepte findet man auch in deutscher Sprache im Internet.

Damit das heimische Dîner auch recht gemütlich wird, sollte man sich von der französischen „Art de Table“, der Kunst einen Tisch schön zu decken, inspirieren lassen. In Burgund-Franche-Comté sind diesbezüglich zwei Adressen unumgänglich:

Im kleinen Dorf Passavant-la-Rochère, im Norden der Region befindet sich eine der ältesten Kristallglasmanufakturen Frankreichs, die noch heute in Betrieb ist. Neben industriellen Produkten werden vor allem Tafelkunst und dekorative Objekte hergestellt, wobei eine gelungene Kombination aus Tradition und Design angestrebt wird.

Cristel ist ein französischer Hersteller von hochwertigen Edelstahl-Kochutensilien. Das Unternehmen wurde 1983 in Fesches-le-Châtel in der Nähe von Belfort in Nachfolge des Japy-Imperiums gegründet. Es entstand aus dem Wunsch einiger Mitarbeiter, den Betrieb nicht untergehen  zu lassen, in Form einer Arbeitergenossenschaft. Auf den deutschsprachigen Internetseiten der Firma kann man manche gute Ideen für den eigenen Tisch und die eigene Küche sammeln.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine Region im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

Vendée Atlantikküste: grenzenlose Möglichkeiten für Wassersportfans

La Roche-sur-Yon (Frankreich), 21. Februar 2020

Die Vendée an der französischen Atlantikküste bietet grenzenlose Möglichkeiten für  Wassersportaktivitäten. Voll im Trend, die neuen Sportarten „Longe-côte“, Paddleboard Yoga und Polynesische Pirogenrennen. Auch als Zuschauer wird man von der Spannung bei zahlreichen Wassersportgroßveranstaltungen mitgerissen.

Mit 250 Kilometer Küstenlinie, davon 140 Kilometer Sandstrände, zwei Inseln, 14 Yachthäfen, 18 Seebädern, rund 120 Clubs für verschiedene Wassersportarten und 2,25 Millionen Besucher bei der Vendée Globe 2016, ist die Vendée ein Paradies für Urlauber, die Wassersportaktivitäten lieben. Jedes Jahr zeichnen sich neue Trends ab. 2020 sind besonders „Longe-côte“, Paddleboard Yoga und Polynesische Pirogenrennen gefragt.

Das Prinzip des „Longe-côte“ besteht darin, im Meer zu wandern, sobald man das Wasser bis zur Taille hat. Dabei kann eventuell ein Paddel als Stütze und Antriebselement dienen. Diese Fortbewegungsart kann sowohl als Freizeitbetätigung als auch sehr sportlich ausgeführt werden. Oft ist man bei diesem Sport in einer Gruppe unterwegs. Saint Jean de Monts, Saint Gilles Croix de Vie, Les Sables d’Olonne, La Tranche sur Mer sind die beliebtesten Orte für « Longe-côte ». Die Touristinfos informieren über alle Clubs.

SUP Yoga ist die Ausübung von modernem Yoga in ruhigem Wasser auf einem Stand-Up-Paddleboard. Anfänger können in einem Schwimmbad üben, um die Kraft und Flexibilität zu erlangen, die erforderlich ist, um das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. In La Tranche sur Mer kann man SUP Yoga mit Maud Chevalier ausüben. Am See Jaunay bieten es „Les Balades de Chloé“ an, und auch an der Kanubasis Auzance in den Sümpfen der Ile d’Olonne findet es seine Anhänger.

Die Va‘a, oder polynesische Piroge ist ein Neuankömmling in Kontinental-Frankreich und hat sich in der Vendée bereits gut durchgesetzt. Seit einigen Jahren entdecken die Spaziergänger nun bereits dieses etwas eigenartige und kaum bekannte Gefährt mit dem Ausleger auf der linken Seite. Pirogenrennen können sowohl bei ruhiger als auch bei rauer See durchgeführt werden.

Neben den neuen Trends sind auch klassischere Wassersportarten in der Vendée zu Hause. Surf und Kitesurf stehen noch ganz oben auf der Hitliste. Der bekannteste Spot ist wohl La Sauzaie in Brétignolles sur Mer mit schönen Barrels. Es wurden jetzt aber Les Sables d’Olonne und Longeville sur Mer mit einem Label für Orte ausgezeichnet, die den Surfsport besonders fördern.

Im Rhythmus der Gezeiten und der Winde teilen sich 17 Clubs für Strandsegeln und Speed-Sail in der Vendée die langen Strände, die bei Ebbe das ganze Jahr über eine ideale Spielwiese für Anfänger und Fortgeschrittene darstellen.

Die Insel Yeu bietet sich für Kanu-Kajak-Wanderungen an. Rudern, Tauchen und Angeln gehören ebenso zur langen Liste der Wassersportmöglichkeiten.

Unumgängliche Wassersportgroßveranstaltungen

Auch wer beim Wassersport nur zuschauen möchte, kommt in der Vendée auf seine Kosten. Das ganze Jahr über begeistern mehr als 30 Veranstaltungen die Fans.

Zu den Großveranstaltungen gehören die „Régates du Bois de la Chaise » vom 19. -21. August. Neben den Bootsregatten vor der Insel Noirmoutier ist die 31. Ausgabe auch das Fest des maritimen Kulturerbes.

Am 16. Juni brechen Skipper zur « New York – Vendée Les Sables d’Olonne » auf. Der Parcours über 5.741 Kilometer ist noch einmal ein letzter Test für die heiß erwartete « Vendée Globe“. Diese Non-Stop-Regatta für Einhand Segler führt über 21.638 Seemeilen rund um den Globus, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen oder Land zu betreten. Der Event mit Weltruf findet alle 4 Jahre statt. Mit Boris Herrmann ist diesmal erstmals ein deutscher Skipper Kandidat. Start am 8. November 2020.

Schon vom 20.-23. Mai können Zuschauer beim „Vendée Va’a“ Pirogenrennfestival in Les Sables d’Olonne mit den Sportlern vor Spannung beben.

Ausführliche Informationen zum Wassersport in der Vendée :  www.vendee-tourismus.de .

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr , www.jorghartwig.fr  

4 frei verwendbare Fotos zum Downloaden: https://we.tl/t-U5k5ZI3LvC der Link ist sieben Tage aktiv. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail. Bitte bei Benutzung der Fotos unbedingt den Fotocredit nennen.

Pressedossier Vendée

Vendée ist ein französisches Departement an der Atlantikküste. Das Gebiet ist mit 6720 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat etwa 671 000 Einwohner. La-Roche-sur-Yon, die Hauptstadt des Departements, hat 53000 Einwohnern. Die Vendée gehört zu den Departements mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. Die Küstenlinie beträgt 250 Kilometer, davon 140 Kilometer Sandstrände. Zwei Inseln, Yeu und Noirmoutier, 18 Seebäder und 8 Yachthäfen. Mehr als 500 Feste und Veranstaltungen werden jährlich organisiert. Segelregatta um den Globus: Vendée-Globe. Mehr als 1800 Kilometer Radwege. Mehr als 300 touristische Attraktionen und Aktivitäten. Der Attraktionspark „le Puy du Fou“ wird jährlich von 2,3 Millionen Gästen besucht. Die touristische Hauptsaison der Vendée erstreckt sich von April bis Oktober (92% der 36 Millionen Übernachtungen). Von Frankfurt sind es beispielsweise 1000 Kilometer bis in die Vendée. Autobahnen, Bahnverbindungen nach La Roche sur Yon/Les Sables d’Olonne und Flugverbindungen nach Nantes oder La Rochelle machen das Gebiet gut erreichbar.

Vendée Tourisme, 33 rue de l’Atlantique, CS 80206, 85005 La Roche sur Yon cedex, www.vendee-tourismus.de

DURCHATMEN IM SÜDEN DER VOGESEN

Viel frische Luft, sportliche Reize und außergewöhnliche Unterkünfte verspricht ein Aufenthalt im Süden der Vogesen. Das  Tourismusamt Burgund-Franche-Comté hat attraktive Angebote zusammengestellt.

Besançon (Frankreich), 23. Janvier 2020.

Im Süden der Vogesen und um Belfort gibt es zahlreiche Möglichkeiten um in der Natur einmal richtig durchzuatmen. Wandern oder Radfahren bieten sich an, in Waldhochseilgärten ist Geschicklichkeit gefragt, und übernachten kann man in einem Bauernhof in höheren Lagen, in Baumhäusern oder „schwimmenden“ Hütten.

Wer ganz hoch hinaus will, sollte das Elsässer Belchen mit dem Fahrrad erklimmen. Der Anstieg wurde 2019 von den Organisatoren des berühmtesten Radrennens mit dem Label „historische Strecke der Tour de France“ ausgezeichnet. Von der „Roche du Cerf„ in Lepuix, in 549 Meter Höhe geht es über 12 Kilometer zum Gipfel in 1173 Meter Höhe. 25 Mal führte die „Tour de France“ über diesen Gipfel und viermal war er Etappenziel. Heute wollen viele Amateure es den Radprofis Antonin Magne, Raphaël Géminiani, Eddy Merckx, Bernard Thévenet, … gleichtun.

Weniger Kraft erfordern E-Bike und E-Mountainbike-Touren auf der Hochebene der 1000 Weiher. Ab Melisey und Faucogney-et-la-Mer kann man diese Räder leihen und damit das natürliche und kulturelle Erbe einer außergewöhnlichen Region entdecken, die auch als „kleines Finnland“ bezeichnet wird. Mit den E-Bikes ist die 24 Kilometer lange Schleife „Boucle de la Mer“ zu befahren und auch auf der 33 Kilometer langen „Boucle de la Petite Finlande“ kann man die erstaunlichen Landschaften bewundern. Für ganz Sportliche bietet sich eine Auffahrt zur „Planche des Belles filles“ (62 Kilometer / 1800 Meter Höhenunterschied) an. Mit dem E-Mountainbike kann man auf Rundtouren ab der Mountainbike-Station der 1000 Weiher, die von Seen, Weihern und Bergen geprägte Landschaft erleben.

Für Wanderer gibt es in der Umgebung von Belfort 14 neue Rundkurse. Damit erweitert sich das dortige Angebot auf 31 Wanderstrecken, für die man auf der Internetseite der Stadt Begleitinformationen herunterladen kann. Zu den Wanderungen gehören Themenwanderwege zum kulturellen Erbe oder zu Umweltthemen.

Ab April ist auch wieder der Acropark nördlich von Belfort in den Vogesen geöffnet. In diesem Waldhochseilgarten kann man sich auf Affenbrücken, an Tarzan-Lianen und Seilschwingen in freier Natur austoben.

Als Unterkünfte für einen naturnahen Aufenthalt in der Region bieten sich die „Cabanes des Grands Reflets“ und der Bauernhof „Ferme de Là Haut“an. Die Hütten der „Cabanes des Grands Reflets“ liegen 20 Kilometer südlich von Belfort. Einige befinden sich in sechs bis elf Meter Höhe in den Bäumen, einige liegen nahe beim Ufer im See und sind über Stege zu erreichen und einige „schwimmen“ direkt im See und man gelangt mit einem kleinen Boot zu dieser romantischen Unterkunft. Mehrere Hütten haben ein „nordisches Bad“ bei dem die Wassertemperatur 38° beträgt. Sportliche Personen, Verliebte und Familien gehören zu den Gästen.

Auf 700 Meter Höhe bei Them Château Lambert empfangen Viviane und Guy Gäste in ihrem renovierten Bauernhof „La Ferme de Là-Haut“. Mitten in Ruhe und Natur, umgeben von Wäldern und Weiden verbringen Besucher eine erholsame Nacht. Zum Frühstück gibt es frische, hausgemachte Produkte. Direkt vor der Tür warten zahlreiche Wanderwege.

Von Südwest-Deutschland nach Belfort sind es ungefähr 70 Kilometer.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine Region im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté. Deutschsprachiges Pressedossier

Vendée Atlantikküste: ungewöhnliche Unterkünfte und Erlebnisse

La Roche-sur-Yon (Frankreich), 7. Januar 2020

Die Vendée an der französischen Atlantikküste bietet in diesem Jahr neue ungewöhnliche Unterkünfte. Zudem hat das Tourismusamt jetzt eine Top-10-Liste der ungewöhnlichsten Erlebnisse, die man an der Küste, im Hinterland oder auf den Inseln haben kann, erstellt.

In der Knick-Landschaft der Vendée

Der berühmte Freizeitpark „Puy du Fou ®“, der jährlich mehr als 2,3 Millionen Besucher anzieht, bekommt ein neues Hotel, „Le Grand Siècle“. Es ist das sechste der Anlage mit Themenhotels. Der neue Komplex wird 100 Zimmer haben und versetzt die Gäste in die Zeit des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. Es bildet ein Schloss mit acht Pavillons nach, das bis zur französischen Revolution existiert hat. Französische Gärten um das Hotel lassen die Anlage zu einem Ruhepol werden.

Ganz in der Nähe des Puy du Fou geht es in „Terre et Eau“ beschaulich zu. Adeline bietet Ferienwohnungen und Gästezimmer, und man kann in Ökolodge-Zelten übernachten. Die sind ein guter Ausgangspunkt um das abwechslungsreiche Hinterland der Vendée zu erkunden. https://www.terre-et-eau.com/hebergement-en-gite-rural-vendee/

Ebenfalls im Hinterland, aber nicht ganz so weit vom Atlantik, kann man in Saint-Hilaire-la-Forêt auf einem 4-Sterne Campingplatz auf dem Bauernhof in einer Bauernhütte übernachten. Kinder freuen sich über die Begegnung mit Tieren des Bauernhofes. https://www.la-grand-metairie.com/location-mobil-home-vendee/

Im Sumpfgebiet „Marais poitevin“

Auf dem gemütlichen Campingplatz „O P’tit Marais“ treffen sich Touristen und Einheimische rund um eine typisch französische „Guinguette“ (Tanzlokal). https://www.optitmarais.fr/ 

Zwischen Meer und Hinterland

Fünf Spaßbäder über 2500 m² liegen im Zentrum der 5-Sterne Campinganlage „ Le Pin Parasol“ in der Nähe des Sees von Jaunay in La Chapelle Hermier. Die Plätze sind mit 180 bis 270 m² sehr großzügig bemessen, und den Atlantik erreicht man von dort in zehn Minuten. https://www.campingpinparasol.fr/

Zwischen Les Sables d’Olonne und La Rochelle und bietet der 4-Sterne Campingplatz la Dive außergewöhnliche Unterkunftsmöglichkeiten: Zigeunerwagen, Hütten auf Stelzen und spezielle Hütten ohne Dach, aber dafür mit freiem Blick auf den Sternenhimmel. www.camping-la-dive.com

An der Küste

Die Domäne „Le Sherwood“ liegt in einer Dünenlandschaft an einem Wald in Notre Dame des Monts. Die Insel Noirmoutier und der quirlige Ort Saint Jean des Monts sind von dort leicht erreichbar. Die modernen Villen sind originell ausgestattet, so dass man sich nach Lateinamerika, Kanada oder Portugal versetzt fühlt, und haben einen privaten Whirlpool auf der Terrasse.https://www.kombak.eu/categorie/domaine-le-sherwood/

Die 3-Sterne Campinganlage „L’Ile aux oiseaux“ befindet sich mitten in der Natur bei l’lle d’Olonne. Familien finden dort komfortable Mobilheime, zum Beispiel ein „gemütliches Nest“, ideal für Verliebte, mit hotelähnlichem Komfort. https://www.ile-aux-oiseaux.fr/fiche-detail/le-nid-enchante.html

Diese Unterkünfte sind die Ausgangspunkte für spannende und ungewöhnliche Erlebnisse in der Urlaubsregion. Das Tourismusamt hat jetzt die Außergewöhnlichsten gelistet.

Top 10 der  ungewöhnlichen Erlebnisse in der Vendée:

1 / Überqueren der „Passage du Gois“, eine Straße mitten im Meer

Diese Straße ist nur zweimal täglich bei Ebbe zu befahren, ansonsten ist der vier Kilometer lange Damm zur Insel Noirmoutier vom Meer überflutet.

 2 / Wintersport am Meer in Saint Jean de Monts

Dieses ungewöhnliche Wintertreffen findet jedes Jahr während der Allerheiligen- und Weihnachtsferien in La Barre de Monts / Fromentine statt: Hundeschlittenfahren, Rodeln, Schneeschuhwandern am Strand,…

 3 / Biwak mitten in der Natur

Die Bucht der Bretagne lässt sich mit Kanus befahren. Eine Pauschale beinhaltet die Übernachtung mit Barbecue bei Kerzenschein und einem Biwak-Abendessen!

4 / In einem Baumhaus übernachten

Das luxuriöse Château Le Boisniard ***** befindet sich in Chambretaud. Dort sind die „Maisons des Bois“-Baumhäuser Teil der grünen Landschaft, wie bei Robin Hood oder Robinson Crusoe. Auf Stelzen (ca. 11 m über dem Boden) genießt man einen Blick auf die Natur und die Tiere im Park.

5 / Zeitreise im Puy du Fou

Der beste Themenpark der Welt bietet eine Vielzahl spektakulärer Shows, die frei von der Geschichte inspiriert sind und die ganze Familie von der Antike bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in verschiedene Welten eintauchen lassen. Ein Aufenthalt in einem der sechs Hotels gleicht einer Zeitreise. Sie haben das antike Rom, das Mittelalter, die Merowingerzeit, die Renaissance, und das 17. und 18. Jahrhundert zum Thema.

6 / Schlafen in einer Puppe

Einschlafen als Raupe und als Schmetterling aufwachen: dieses Erlebnis verspricht die „Chrysalide Lodge“, die zu den „Terragora Lodges“ gehört. Sie ist vom Lebensraum der Tiere inspiriert und einzigartig auf der Welt.

7 / Falkner für einen Tag

Im Themenpark „Puy du Fou“ kann man für einen Tag zum Falkner werden, wenn man eine Übernachtung in der „Cité Nocturne“ gebucht hat.

 8 / „Poupet déraille“, ein verrücktes Fest

Das „Festival du Poupet“ im Juli in St. Malo du Bois ist einfach verrückt und die Abschlussparty wird jedes Jahr verrückter: berühmte Künstler wie Sting, Verkleidungen, Rekorde, Herausforderungen, Konfetti und Kunstgegenständen.

9 / Die Tiere am Napoleon-Platz zum Leben erwecken

Mitten in La Roche sur Yon befinden sich erstaunliche, mechanische Tiere: Krokodile, Nilpferde,  Dromedare, Eulen, Frösche, Otter und Flamingos können zum Leben erweckt und gesteuert werden. Die lustigen Tiere sind das ganze Jahr über kostenlos zugänglich, außer im Januar, wenn sie von „Tierärzten“ betreut werden.

10 / Eine Gasse mit maritimen Noten: das Stadtviertel „Ile Penotte“

Die „Ile Penotte“ ist ein schrulliges kleines Viertel in der Innenstadt von Les Sables d’Olonne. In engen und kuriosen Gassen inmitten von Stockrosen schmücken Mosaike aus bunten Muscheln die Häuser. Die Kreationen wurden durch Mythologie, Märchen, fantastischen Geschichten inspiriert.

Informationen:  www.vendee-tourismus.de  .

Vom 11.-19. Januar 2020 ist Vendée Tourisme Aussteller auf der Messe CMT Stuttgart (Halle 4, Stand 4C15).

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr , www.jorghartwig.fr  

4 frei verwendbare Fotos zum Downloaden: https://we.tl/t-mO2GtgulKv der Link ist sieben Tage aktiv. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail. Bitte bei Benutzung der Fotos unbedingt den Fotocredit nennen.

Pressedossier Vendée

Vendée ist ein französisches Departement an der Atlantikküste, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6720 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 671 000 Einwohner. Die Hauptstadt des Departements ist La-Roche-sur-Yon mit 53000 Einwohnern. Die Vendée gehört zu den Departements mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. Die Küstenlinie beträgt 250 Kilometer, davon 140 Kilometer Sandstrände. Zwei Inseln, Yeu und Noirmoutier, 18 Seebäder und 8 Yachthäfen. Mehr als 500 Feste und Veranstaltungen werden jährlich organisiert. Segelregatta um den Globus: Vendée-Globe. Mehr als 1800 Kilometer Radwege. Mehr als 300 touristische Attraktionen und Aktivitäten. Der Attraktionspark „le Puy du Fou“ wird jährlich von 2,3 Millionen Gästen besucht. Die touristische Hauptsaison der Vendée erstreckt sich von April bis Oktober (92% der 36 Millionen Übernachtungen). Von Frankfurt sind es beispielsweise 1000 Kilometer bis in die Vendée. Autobahnen, Bahnverbindungen nach La Roche sur Yon/Les Sables d’Olonne und Flugverbindungen nach Nantes oder La Rochelle machen das Gebiet gut erreichbar.

Vendée Tourisme, 33 rue de l’Atlantique, CS 80206, 85005 La Roche sur Yon cedex, www.vendee-tourismus.de

Burgund-Franche-Comté: über sieben Brücken musst du gehn

In Burgund-Franche-Comté führen zahlreiche Brücken über Loire und Saône, Doubs und Yonne. Einige sind uralt, einige erzählen spannende Geschichten, einige laden zu Festen ein. Alle verbinden Menschen.

Besançon (Frankreich), 18. Dezember 2019.

La Charité-sur-Loire

500 Jahre wird die Brücke von La Charité-sur-Loire im kommenden Jahr 2020. Sie ist damit eine der ältesten noch erhaltenen Brücken über die Loire. Eine Ausstellung zur Veranschaulichung ihrer Geschichte ist geplant. Am Flussübergang trifft Tradition auf Moderne, denn erst 2017 wurde eine kunstvolle Brücke für Fußgänger und Radfahrer an die bestehende Struktur angebaut. In der Mitte des Flusses hat die Insel „Ile du Faubourg“,  etwa 200 Bewohner. Dort befindet sich der Campingplatz der kleinen Stadt, und von dort haben Touristen auch den schönsten Blick auf La Charité-sur-Loire mit der Prioratskirche. Die Insel gehört noch zur Region Burgund-Franche-Comté bevor dann eine weitere Brücke von der „Ile du Faubourg“ die Verbindung zur Nachbarregion Centre-Val-de-Loire herstellt.

Joigny

Die Brücke Saint-Nicolas führt in Joigny über den Fluss Yonne. Bis zum 16. Jahrhundert war sie bis auf die Pfeiler aus Holz. So konnte sich 1530 ein Feuer von der einen Stadtseite über Fluss in die andere Stadthälfte ausbreiten. Vom 17. bis zum 20. Jahrhundert führten Paraden des Reiterregiments über die Brücke. Nachdem es in Frankreich im 20. Jahrhundert bezahlte Ferien aber noch keine Autobahnen gab, ging der Autostrom von Paris ans Mittelmeer durch Joigny und staute sich oft auf der Brücke. Diese Staus werden heute jährlich in einem Vintage-Fest nachgestellt. Auch 2020 kommen am 5. und 6. September wieder 400 Oldtimer aus den 60er Jahren auf der Brücke zusammen, es werden Konzerte und Tanzvorführungen veranstaltet. Fotografieren lässt man sich in Joigny gerne an der Brücke „Pont de Cézy“. Auch Frischvermählte suchen diesen idyllischen Foto Spot mit Brücke, Fischerbooten und Schwänen.

Besançon

Die Brücke „Pont Battant“ in Besançon über den Doubs, beeindruckt durch Ihr Alter. Sie verband das historische Stadtzentrum „La Boucle“ mit dem Viertel „Battant“. Es muss zunächst eine Furt gegeben haben, die dann von einer Holzbrücke überspannt wurde. Um 160 n. Chr wurde dann während der Römerzeit eine siebenbogige Steinbrücke erbaut. Sie wurde im zweiten Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogen, so dass 1953 die Brücke neu gebaut wurde. Nach 2013 wurde sie dann noch einmal erweitert, damit die neue Straßenbahn sie benutzen konnte. Wie am „Pont des Arts“ in Paris haben Verliebte Schlösser an den Gittern der Brücke angebracht, um sich ewige Treue zu schwören. Schon 2015 hatte die Stadtverwaltung über 400 Schlösser gezählt. Von der römischen Brücke sind auch heute noch kleinere Relikte zu sehen.

Nevers

Die Loire-Brücke in Nevers war zunächst aus Holz gebaut. 1389 wurde sie vom winterlichen Eis zerstört. Zu Zeiten des französischen Königreichs hatte sie eine große Bedeutung für Reisende und den Warenverkehr auf dem Weg nach Lyon. Prozessionen und Feste wurden auf der Brücke abgehalten. Zu Aschermittwoch warf man eine Puppe, die den Karneval symbolisierte, von der Brücke in die Loire. Der heutige „Pont de Loire“ ist eine Straßenbrücke, die 1767 begonnen und 1832 fertig gestellt wurde. Sie ist 350 Meter lang und hat 14 Bögen, die den Hochwassern im 20. Jahrhundert gut getrotzt haben. Von Süden kommend, hat man von der Brücke einen beeindruckenden Blick auf Nevers mit der Katdhedrale Saint-Cyr-et-Sainte-Julitte und den Turm Goguin.

Sens

Die Brücke „Lucien Cornet“ in Sens ist bei Winzern gut bekannt. Flussabwärts wachsen die Weine Frankreichs (vins de France) und flussaufwärts die Weine Burgunds (vins de Bourgogne). Seit 1414 ist die Brücke über die Yonne mehrfach neu erbaut worden. Zunächst hatte sie sechs Bögen und seit 1739 drei. Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahr 1913 und trägt den Namen des damaligen Bürgermeisters « Lucien Cornet ». Die 25.000 Einwohner der Stadt sind stolz auf „Saint-Etienne“, die erste gotische Kathedrale Frankreichs. Das Gotteshaus wurde ab 1140/45 erbaut. Der Kirchenschatz, von immensem Reichtum, ist im Palast der Erzbischöfe zu bestaunen.

Dole

Über den 140 Meter langen „Pont Louis XVI“ erreicht man Dole. Er wurde von 1762 bis 1769 über den Doubs gebaut und im 20. Jahrhundert erweitert. Louis Pasteur ist der bekannteste Sohn der Stadt. Er wurde hier am 27. Dezember 1822 geboren. Sein Geburtshaus ist heute ein vielbesuchtes Museum. Historische Hospiz-, Parlaments-, Universitätsgebäude, und ein Palais zeugen von der glorreichen Geschichte der Stadt. Die Stiftskirche Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert beeindruckt durch ihren 75 m hohen Turm. Dole entwickelte sich im Laufe des 13. Jahrhunderts an dem wichtigen Flussübergang über den Doubs und kam 1678, unter Ludwig XIV zu Frankreich.

Tournus

Südlich von Tournus überspannt die metallene Brücke von Fleurville die Saône. Touristen, die sie noch sehen wollen, müssen sich ein bisschen beeilen, denn sie wird 2022 durch eine neue Konstruktion ersetzt und dann abgerissen. Der Ort ist dennoch recht geschichtsträchtig. Direkt unterhalb der Brücke befand sich das Café de la Marine. Dort traf sich Antoine de Saint Exupéry mit seinem Schriftstellerfreund Léon Werth, dem er den „Kleinen Prinzen“ gewidmet hatte. Die Brücke mit ihren 181 Metern war von 1898 bis 18991 erbaut worden und wurde im 2. Weltkrieg, am 3. September 1944, bombardiert.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

FRANKREICH HAT EINEN NEUEN NATIONALPARK

Der Nationalpark der Wälder von Champagne und Burgund ist seit November Realität und der elfte Nationalpark Frankreichs.

Besançon (Frankreich), 6. Dezember 2019.

Burgund gehört zu den waldreichsten Regionen Frankreichs. Hier bestimmt noch die Natur und nicht der Mensch den Lauf der Dinge. Zum Schutz dieses natürlichen Reichtums wurde 2009 die Schaffung eines Nationalparks beschlossen. Zehn Jahre später ist der Plan jetzt Realität geworden. Der Nationalpark der Wälder von Champagne und Burgund ist somit der elfte Nationalpark Frankreichs. Er liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Dijon und erstreckt sich über 242.148 Hektar in den beiden französischen Regionen Burgund-Franche-Comté und Grand Est.

Als Nationalpark kann ein Gebiet klassifiziert werden, das einen herausragenden natürlichen Reichtum besitzt. Im Nationalpark der Wälder von Champagne und Burgund stehen mehr als hundertjährige Buchen und Eichen, die zu 90% aus der Zeit der französischen Revolution von 1789 stammen. Neben zahlreichen Hirschen und Rehen kommen hier auch seltene Tierarten wie die Wildkatze und der Schwarzstorch vor. Zu den bemerkenswerten Pflanzen zählen der Gelbe Frauenschuh, eine der prächtigsten wildwachsenden Orchideenarten Europas, und die Weiße Narzisse. Das Gebiet hat eine Bevölkerungsdichte von 11 Einwohnern pro Quadratkilometer (Deutschland: 232).

Hauptziele sind der Schutz der Natur, der Empfang von Besuchern und die Teilhabe an der lokalen nachhaltigen Entwicklung. Die Vorschriften sind strenger als in einem regionalen Naturpark, und es gibt einen Bereich mit besonderer Schutzfunktion. Daneben können sich aber gewisse Aktivitäten des sanften Tourismus entwickeln.

In der eindrucksvollen Natur findet man im Bereich des Naturparks in Burgund die kleine Stadt Chatillon mit dem Keltenschatz von Vix aus dem 5. Jahrhundert v. Chr, die Abtei Val des Choues mit ihrer Jagdhund Meute, das Château de Courban , das gerade seinen erste Michelin-Stern erhalten hat. Das Gebiet lädt auch zu Aktivurlaub und Entdeckungsstreifzügen ein. 20 Wanderwege, darunter der Fernwanderweg GR2, Mountainbikestrecken, Reitwege und Hochseilgärten empfangen Besucher. Im Gebiet von Chatillon wird auch ein bekannter Schaumwein hergestellt.

Der Schutz der Natur ist für die Region Burgund-Franche-Comté schon seit langem ein wichtiges Anliegen. Davon zeugen bereits drei regionale Naturparks mit drei Gesichtern. Der Naturpark Morvan und sein ausgedehntes Granitmassiv im Herzen Burgunds, der Naturpark Haut-Jura und der Naturpark der Ballons des Vosges sind die „grünen Lungen“ der Region. Drei Welten, drei Stimmungen, drei Geschichten. Und jede Menge Postkartenmotive als Abbild der Region. Die kleinen Berge, die Wälder und die Seen des Morvan sorgen für eine gute Lebensqualität. Die Gebirgskulisse des Hoch-Jura macht Besucher zu Gipfelstürmern und der Naturpark der Ballons des Vosges und sein beeindruckendes Hochplateau der tausend Weiher bieten Landschaften zwischen Himmel und Erde.

Allgemeine touristische Informationen Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com

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Burgund-Franche-Comté ist eine am 1. Januar 2016 entstandene Großregion im Osten Frankreichs. Sie ist mit 47.784 km² so groß wie Niedersachsen und zählt rund 2.820.000 Einwohner. Die wichtigsten Städte sind Dijon und Besançon. Es gibt drei Gebirgszüge: die Südvogesen, das Juragebirge zur Schweizer Grenze und das Morvan mit einem regionalen Naturpark im Westen von Burgund. Die Flüsse Saône und der Doubs durchziehen das Gebiet, und auch die Seine entspringt hier. Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehören die Basiliken von Vézelay und Paray-le-Monial, das Hôtel-Dieu von Beaune, die Zitadelle von Besançon und die Abtei von Cluny. Burgund ist besonders für Weinanbau und pittoreske Winzerdörfer weltweit bekannt. In der Franche-Comté erreicht die höchste Erhebung fast 1.500 Meter. Das ganze Gebiet bietet eine äußerst abwechslungsreiche Natur mit mannigfachen Möglichkeiten für sportliche Freizeitaktivitäten und ein außerordentliches Kulturerbe. Von Deutschland sind es auf der Autobahn nur 60 Kilometer bis nach Belfort, im Osten der Region, die auch gut mit Hochgeschwindigkeitszügen über Frankfurt zu erreichen ist. Die Flughäfen von Genf, Lyon und Basel bieten weitere Anreisemöglichkeiten nach Burgund-Franche-Comté.

Deutschsprachiges Pressedossier

Vendée Globe: Großereignis zieht Millionenpublikum an die Atlantikküste

PRESSEMITTEILUNG

Vendée Globe: Großereignis zieht Millionenpublikum an die Atlantikküste

La Roche-sur-Yon (Frankreich), 8. November 2019

Heute in genau einem Jahr, am 8. November 2020, startet in Les Sables d’Olonne in Frankreich die 9. Ausgabe der Vendée Globe. Die Non-Stop-Regatta für Einhand Segler führt über 21.638 Seemeilen rund um den Globus, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen oder Land zu betreten. Der Rekord für diese Weltumsegelung wurde mit 74 Tagen und 3 Stunden von Armel Le Cléac’h bei der Ausgabe 2016/2017 aufgestellt. Mit Boris Herrmann ist erstmals ein deutscher Skipper Kandidat.

Der Event mit Weltruf findet alle 4 Jahre statt. 2016 war keine Frau am Start. Die Organisatoren begrüßen daher besonders fünf Kandidatinnen, für die Ausgabe 2020/2021. Die Gesamtzahl der Teilnehmer dürfte sich ebenfalls erhöhen. Es wird mit 34 französischen und internationalen Skippern gerechnet.

Boris Herrmann

Der 38-jährige Oldenburger Boris Herrmann will als erster Deutscher mit der Yacht Malizia II an der prestigeträchtigen Regatta teilnehmen. Der professionelle Segelsportler hat bereits zahlreiche Erfolge zu verbuchen. Er war kürzlich in den Schlagzeilen, weil er die Klimaaktivistin Greta Thunberg auf seiner Yacht vom südenglischen Plymouth nach New York City brachte, wo sie beim Klimagipfel während der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilnahm.

An Bord

Nach dem Start sind die Skipper der Vendée Globe drei Monate auf sich alleine gestellt und streben allesamt die drei großen Kaps an: Kap der guten Hoffnung (Südafrika), Kap Leeuwin (Australien) und Kap Horn(Chile). An Bord ihrer Einrumpfboote der OPEN 60 IMOCA Klasse, segeln sie dann wieder über den Atlantik nach Norden, zurück in Richtung Les Sables d’Olonne. Unterwegs nehmen die Skipper, wie Astronauten, lyophilisierte Nahrung zu sich. Geschlafen wird im 2-Stunden-Rhythmus unter Autopilot.  Die Projektteams bereiten die Boote optimal vor. Für alle möglichen Pannen haben die Skipper Ersatzmaterial dabei. An ein Aufgeben ist nicht zu denken.

An Land

In ganz Frankreich wird die Regatta mit Begeisterung verfolgt. Die Vendée ist als Austragungsort für sportliche Großereignisse bekannt. Sechs Mal startete hier die Tour de France; jedes Jahr nehmen tausende von Läufern an den „Foulées du Gois“teil, ein Wettlauf, der auf einer Straße ausgetragen wird, die bei Flut im Meer verschwindet. Auch die Regatta „Solitaire du Figaro“ wurde hier schon ausgetragen.

Les Sables d’Olonne hat das ganze Jahr über Saison, mit ihrem belebten Fischerei-, Handels- und Yachthafen, der zu den größten der französischen Atlantikküste zählt, ihren kleinen charmanten Gässchen, dem Fischerviertel „La Chaume“ und ihrem großen Feinsandstrand. Im Vorfeld der „Vendée Globe“ Regatta werden mehr als eine Millionen Besucher in der kleinen Stadt in der Vendée erwartet, die mit dem französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV direkt von Paris zu erreichen ist. Ihr Schifffahrtkanal, der die Boote der Vendee Globe vorbeiziehen sieht, gehört jetzt zu den „Iconic Sport Sites“, wie die Radrennbahn von Roubaix oder die Autorennbahn von Le Mans.

Vendée Tourisme bereitet schon jetzt das Großereignis vor, das in ganz Frankreich begeistert gefeiert und verfolgt wird. Mit einem ersten deutschen Teilnehmer könnte diese Begeisterung auch nach Deutschland schwappen.

SAVE THE DATE

17. Oktober 2020 : Eröffnung des Vendée Globe Dorfes in Les Sables d’Olonne mit dem Stand des Tourismusamtes der Vendée, das zahlreiche Animationen organisiert.

8. November 2020 : Start der Vendée Globe

PRESSEKONFERENZ

Das Tourismusamt der Vendée plant für den 18. Januar eine Pressekonferenz auf der BOOT in Düsseldorf zum Thema: touristische Destination Vendée und „Vendée Globe“. Bei dieser Veranstaltung soll auch Boris Herrmann zugegen sein (muss noch bestätigt werden). Eine Einladung für die Pressekonferenz wird noch gesondert verschickt, aber lassen Sie sich bereits vormerken und sagen Sie uns per Mailantwort unverbindlich ob Sie gerne teilnehmen wollen, Pressematerial per Mail erhalten wollen oder an einer Gruppenpressereise zur Vendée Globe interessiert wären. Wir halten Sie dann auf dem Laufenden.

Redaktionskontakt: Jörg HARTWIG FD

Jörg HARTWIG FD, 13 rue de Gravelle, 25660 Morre (Besançon), FRANKREICH,

Tel. : +33 (0)9 73 18 46 23, contact@jorghartwig.fr, www.jorghartwig.fr 

Vendée ist ein französisches Departement an der Atlantikküste, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 6720 km² mehr als doppelt so groß wie das Saarland und hat ungefähr 671 000 Einwohner. Die Hauptstadt des Departements ist La-Roche-sur-Yon mit 53000 Einwohnern. Die Vendée gehört zu den Departements mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. Die Küstenlinie beträgt 250 Kilometer, davon 140 Kilometer Sandstrände. Zwei Inseln, Yeu und Noirmoutier, 18 Seebäder und 8 Yachthäfen. Mehr als 500 Feste und Veranstaltungen werden jährlich organisiert. Segelregatta um den Globus: Vendée-Globe. Mehr als 1800 Kilometer Radwege. Mehr als 300 touristische Attraktionen und Aktivitäten. Der Attraktionspark „le Puy du Fou“ wird jährlich von 2,2 Millionen Gästen besucht. Die touristische Hauptsaison der Vendée erstreckt sich von April bis Oktober (92% der 36 Millionen Übernachtungen). Von Frankfurt sind es beispielsweise 1000 Kilometer bis in die Vendée. Autobahnen, Bahnverbindungen nach La Roche sur Yon/Les Sables d’Olonne und Flugverbindungen nach Nantes oder La Rochelle machen das Gebiet gut erreichbar.

Touristische Informationen: Vendée Tourisme

33 rue de l’Atlantique, CS 80206, 85005 La Roche sur Yon cedex, www.vendee-tourismus.de

5 frei verwendbare Fotos zum Downloaden, 42,8 MB: https://we.tl/t-gSelT4ssuu   der Link ist sieben Tage aktiv. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage auch Fotos per Mail. Bitte bei Benutzung der Fotos unbedingt den Fotocredit nennen.

Pressedossier Vendée 2019

Informationen:

Imagebroschüre: www.vendee-tourismus.de/praktische-informationen/broschuren/  

Offizieller Teaser „Vendée Globe“ (2:58 min) :